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Weltcup Männer Eingefädelt – Pinturault vergibt das Val d'Isère-Double

Mit einem furiosen zweiten Durchgang hat Henrik Kristoffersen den Slalom von Val d'Isère für sich entschieden. Lokalmatador Alexis Pinturault fädelte ein. Zwei Schweizer schafften den Sprung in die Top 15.

Das Podest

  • 1. Henrik Kristoffersen (No)
  • 2. Marcel Hirscher (Ö) +0,75
  • 3. Alexander Choroschilow (Ru) +1,92

Alexis Pinturault hat sich selbst um das Double von Val d'Isère gebracht. Der Riesenslalom-Gewinner vom Vortag fädelte als Führender des 1. Laufs ein. Den Sieg trug somit der Norweger Henrik Kristoffersen davon, welcher sich deutlich vor Marcel Hirscher und Alexander Choroschilow durchsetzte.

Die Schweizer

  • 11. Daniel Yule +3,22
  • 12. Luca Aerni +3,23
  • 24. Ramon Zenhäusern +5,99

Die Schweizer zeigten eine ansprechende Leistung. Mit Daniel Yule und Luca Aerni klassierten sich zwei Akteure des Swiss-Ski-Teams unter den besten 15. Vorab der Walliser Yule vergab eine bessere Platzierung, war er doch bei Rennhälfte noch auf Rang 8 gelegen. Auch Ramon Zenhäusern sammelte Punkte.

Der «Kletterer» und der «Neue»

Das Klassement ein beachtliches Stück nach oben kletterte der Österreicher Michael Matt. Zunächst nur auf Rang 27 gelegen katapultierte sich der kleine Bruder von Ex-Ski-Star Mario noch auf den 6. Platz. Zu seinen ersten Weltcup-Punkten kam der Belgier Armand Marchant. Der 19-Jährige schaffte mit Startnummer 65 den Sprung in die Entscheidung und wurde 18.

Die Stimmen

  • Daniel Yule: «Ich hatte Mühe mit dem langsamer gesteckten zweiten Lauf. Bei einigen Passagen habe ich es nicht so gut erwischt. Alle sind so eng zusammen, dass man schnell ein paar Ränge verliert.»
  • Henrik Kristoffersen: «Der Erfolg war sehr wichtig für meinen Kopf. Die letzten Wochen waren die schwierigste Zeit meines Lebens (Streit mit dem Verband wegen Sponsoring; d. Red.). Ich bin für die weiteren Aufgaben bereit.»
  • Ramon Zenhäusern: «Der Ausfall kurz vor dem Ziel ist natürlich ärgerlich. Fehler gehören zum Slalom. Aber die Form stimmt, körperlich bin ich fit.»

4 Kommentare

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  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Schlecht war das nicht von Aerni und Yule, aber für's Podest werden sie nie in Frage kommen. Lustig ist der Umstand, dass ein Belgier nun in Tuchfühlung mit den Schweizern ist, das zeigt wo sie wirklich stehen.
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Verfügen Sie denn über eine Kristallkugel & können wie Mike Shiva in die Zukunft sehen? Und der Belgier wird sein gutes Resultat heute bei anderen Rennen noch bestätigen müssen. "Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer." Oder der Jahreszeit eintsprechend: Eine Schneeflocke macht noch keinen Winter. Drei Schweizer in den Top 30 WC-Punkte geholt ist TOP. "Ihre Zeit für Podestplätze kommt noch", sagt mir mein Bauchgefühl & keine Kristallkugel.
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    2. Antwort von Samuel Niederhauser (YB4Ever)
      Ist man denn als Belgier genetisch benachteilt? Ein riesen Talent, welches siher auch sehr gute Trainingsbedinungen geniesst und somit ähnlich gute Voraussetzungen wie die Schweizer hat. Die 3 Schweizer alle im 2. Sektor zu langsam, suchten die Falllinie zu weni. Zenhäusern bis zum Fehler sehr gut, da der Hanng ihm nicht liegt. Er wäre wohl 2-3 Zehntel hinter Aerni gelandet. Schade, dass die anderen Schweizer sich nicht qualifizieren konnten.
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    3. Antwort von Samuel Niederhauser (YB4Ever)
      Übrigens sehe ich bei Aerni kein Problem, 1.3 Sekunden (Podest) schneller zu fahren, in dieser Saison wird er es irgendwann zeigen, wenn nicht der Rücken wieder dazwischenfunkt. Yule traue ich es eher weniger zu, er fährt solid und konstant, aber der letzte Speed fehlt, er tritt seit ca 2 Jahren auf der Stelle, ohne von köperlichen Problemen gebremst worden zu sein (im Gegensatz zu Aerni).
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