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Weltcup Männer Feuz trotz Patzer bester Schweizer – Kilde mit Bestzeit

Trotz Beinahe-Sturz verliert Beat Feuz im Abschlusstraining zur Abfahrt in Kitzbühel nur 9 Zehntel auf die Bestzeit. Diese stellte Aleksander Aamodt Kilde auf. Fabienne Suter wurde im Abfahrtstraining der Frauen in Garmisch gute Vierte.

Im letzten Abfahrtstraining von Kitzbühel vor dem Rennen am Samstag konnte kein Schweizer mit den Besten mithalten. Beat Feuz schaffte es trotz eines groben Fehlers immerhin noch auf Platz 11.

Beinahe Sturz nach wenigen Sekunden

Ein Grossteil der 9 Zehntel, die Feuz auf den Trainingsbesten Norweger Aleksander Aamodt Kilde verlor, ist auf ein Missgeschick kurz nach dem Start zurückzuführen. Bei der ersten Kurve verlor Feuz für kurze Zeit die Balance und landete auf dem Gesäss. Der Berner konnte sich aber wieder auffangen und die Fahrt zu Ende bringen. Ähnlich wie Feuz erging gleich mehreren Amerikanern. So stürzte unter anderem der Trainingsschnellste vom Mittwoch Steven Nyman.

Janka und Küng verpassen Top 10

Die weiteren Schweizer Hoffnungsträger für das Rennen am Samstag konnten nicht überzeugen. Patrick Küng verlor fast 2 Sekunden auf die Bestzeit und wurde 20. Carlo Janka unterlief im oberen Streckenteil ein Fehler, seine Skier kreuzten sich, was beinahe einen Stillstand zur Folge hatte. Weil Janka die Streif anschliessend gut meisterte, hielt sich der Rückstand mit 1,30 Sekunden in Grenzen. Dies reichte für Platz 16.

Klassement Abschlusstraining Abfahrt Männer Kitzbühel

1. Aleksander Aamodt Kilde (No) 1:56,33; 2. Hannes Reichelt (Ö) +0,02;3. Kjetil Jansrud (No) +0,07; Ferner: 11. Beat Feuz (Sz) +0,90; 16. Carlo Janka (Sz) +1,30; 29. Patrick Küng (Sz) +1,95;
Legende: Video Amerikanisches Sturzfestival auf der Streif abspielen. Laufzeit 02:18 Minuten.
Aus sportlive vom 19.01.2017.

Fabienne Suter überzeugt

Im ersten Training zur Weltcup-Abfahrt der Frauen in Garmisch-Partenkirchen fuhr Fabienne Suter die viertbeste Zeit. Dies nur etwas mehr als einen Monat nachdem sich die Schwyzerin einer Meniskus-Operation am rechten Knie unterziehen musste.

Lara Gut befindet sich in Lauerstellung. Sie erschien im Klassement zwar nicht in den Top Ten (12.), doch hatten drei Fahrerinnen mit besserer Zeit einen Torfehler zu verzeichnen.

Die deutliche Bestzeit realisierte die Österreicherin Ramona Siebenhofer vor der Italienerin Sofia Goggia.

Klassement 1. Training Abfahrt Frauen Garmisch

1. Ramona Siebenhofer (Ö) 1:45,14; 2. Sofia Goggia (It) +1,14; 3. Christine Scheyer (Ö) +1,43; Ferner: 4. Fabienne Suter (Sz) +1,45; 12. Lara Gut (Sz) +2,66; 18. Priska Nufer (Sz) +2,86; 26. Jasmine Flury (Sz) +3,48; 28. Joana Hählen (Sz) +3,71; 29. Corinne Suter (Sz) +3,73

Sendebezug: «sportlive» 19.01.2017 11:15 Uhr

Saisonende für Brandner

Die Kitzbüheler Streif forderte im 2. Abfahrtstraining ein weiteres Opfer in diesem an schweren Verletzungen so reichen Winter. Der Deutsche Klaus Brandner, der in der Ausfahrt vom Steilhang ins Fangnetz gekracht war, riss sich die Patellasehne im linken Knie. Die Saison ist für ihn beendet.

Live-Hinweis

Sie können die Rennen der Männer in Kitzbühel und der Frauen in Garmisch live im TV und hier im Stream verfolgen. Freitag, 11:15 Uhr Super-G der Männer; Samstag, 10:00 Uhr Abfahrt Frauen; Samstag, 11:15 Uhr Abfahrt Männer; Sonntag, 10:15 Uhr, Slalom Männer; Sonntag, 11:55 Uhr, Super-G Frauen.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Sascha Koene (skoene)
    Ich denke Jankas Patzer hat deutlich mehr Zeit gekostet als jener von Feuz. Trotzdem wird hier Feuz gross betitelt. Für mich nicht ganz nachvollziehbar, dass über Jankas "beinahe Sturz" nichts zu lesen ist...
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Toll, dass SRF das 1. Mal überhaupt ein Training zeigte! Danke! Doch Feuz zwar mit seinem Hinterteil kurz die Piste geküsst, er am Ende doch nur 0.90 Sek. auf Kilde eingebüsst hatte, hier sehr gelobt wird, aber Janka, nachdem sich seine Skier gekreuzt, er mit dem ganzen Körper Bodenkontakt hatte, es dann trotzdem nur 1.30 Sek. Rückstand waren, hat laut Verfasser des Bericht nicht überzeugt, was nicht korrekt ist. Das Training zeigt auf, dass sowohl Feuz, wie auch Janka grosse Klasse sind.
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  • Kommentar von Walter Haller (wh)
    Neben den fahrerischen Qualitäten bewundere ich die Souveränität und Toleranz von Herr Feuz wie er diese - sagen wir mal merkwürdigen (Netiquette eingehalten) - Fragestellungen von Herr Kälin aushalten und wegstecken kann. Respekt!
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  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Wenn Feuz in Form ist und die Strecke ihm zusagt , ist er der einzige Weltklassefahrer bei den Schweizerherren. Feuz Formstand ist daher für die bevorstehende WM von ganz grosser Bedeutung.
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Haben Sie sich denn das Training angeschaut? Ihrem Kommentar muss man entnehmen, dass Sie es nicht gesehen haben, sondern nur der Zusammenfassung hier nachplappern. Küng sagte es im Interview korrekt:" Wenn die beiden Schweizer (Feuz & Janka) vor mir, trotz grosser Patzer dann am Ende viel schneller sind als ich, bin ich wirklich sehr langsam gefahren." Dieser Bericht übers Training hier, wo Küng & Janka auf dasselbe Niveau gestellt werden, ist also "gugus".
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