Zum Inhalt springen

Weltcup Männer Feuz wettert: «So geht es nicht»

Das 1. Training zur Weltcup-Abfahrt in Kitzbühel hat den Spitzenfahrern missfallen. Lauberhornsieger Beat Feuz übt heftige Kritik.

Beat Feuz nahm nach dem 1. Abfahrtstraining in Kitzbühel kein Blatt vor den Mund: «So geht es nicht. Die Sprünge waren miserabel gebaut und gingen viel zu weit, ohne schönen Vorbau.» Das sei für ihn unbegreiflich, wetterte der Schangnauer.

«Man kann nicht die ganze Saison betonen, die Sicherheit gehe vor, und dann präsentiert man uns Fahrern eine solche Strecke. Das machte definitiv keinen Spass», sprach Feuz Klartext. Der Lauberhorn-Sieger verpasste im 1. Training die Top 30.

Kritik an den Sprüngen

Aksel Svindal, der als Athletensprecher amtet, pflichtete Feuz bei: «Der Luftstand war bei zu vielen Sprüngen zu hoch.» Erschwerend kam das Licht hinzu. Die Resultate waren so letztlich nicht sehr aussagekräftig.

Legende: Video Feuz zurück auf der verhängnisvollen Traverse abspielen. Laufzeit 0:38 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 16.01.2018.

Die Erinnerung an das Vorjahr

Nach dem Siegin Wengen würde Feuz nur allzugerne in Kitzbühel erstmals zuoberst auf dem Podest stehen. Vor einem Jahr wurde ihm noch die Traverse nach der Hausbergkante zum Verhängnis.

Am Dienstag sagte Feuz nach dem Training zur heiklen Passage: «Heute war alles etwas anders. Ich war nicht dort, wo ich sein wollte.» Er sei vorsichtig gefahren und habe deshalb eine andere Linie gewählt als geplant. Er hoffe nun auf ein Training am Donnerstag.

Legende: Video Wie ging es mit der Hausbergkante, Beat Feuz? abspielen. Laufzeit 1:51 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 16.01.2018.

Sendebezug: Radio SRF 3, 16.01.2018, 18:30 Uhr

Live-Hinweis

Live-Hinweis

Verfolgen Sie die Hahnenkamm-Abfahrt am Samstag ab 11:20 Uhr auf SRF zwei, in der Sport App und auf srf.ch/sport.

6 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Hansruedi Elsener (Haru)
    Leider geht es nicht um Sportler, sondern ums Geld. Schwere Unfälle interessiert von der FIS Niemanden.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Martin Rolli (Gstaader)
    Absolut richtig, kritisieren Feuz und Svindal die Mängel an den Sprüngen. Athletensprecher Hannes Reichelt wird dies registriert haben. Bin mir sicher das sich die "Streif" am Donnerstag zum 2. Training optimal präsentieren wird. Spektakel ja, aber ohne die Sicherheit der Fahrer absichtlich zu gefährden.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Claus Prochazka (Verfalsdatum1015)
    Das ist doch ganz normal, Kitzbühl muss etwas bringen, was besser ist als Lauberhorn, denn es geht um das Image. Österreich vorn Schweiz hinten. Lauberhorn ist echter Skisport, Kitzbühl ist Zirkus.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Patrick Salonen (Patrick Salonen)
      so ein unsinn! sowohl die streiff wie auch das lauberhorn gehören zur saison dazu. nur weil in kitzbühel vielleicht illustere gäste sind als in wengen von zirkus zu sprechen, wird der abfahrt nicht gerecht! die abfahrt auf der streiff fordert mindestens soviel von den sportlern wie die strecke am lauberhorn...
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Teilweise stimmt schon, was Ch. P, schreibt. Durch den Promi-Auflauf wird Kitzbühel schon einwenig zum Zirkus. Wobei wenige der vielen Promis, welche dort "aufschlagen" gar nicht an den Rennen interessiert sind, sondern diese wollen einfach wieder mal gesehen werden. Also für dieses "Nicht"-Publikum muss die Streiff nicht so spektakulär gestaltet werden. Die Gesundheit der Athleten geht vor.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen