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Weltcup Männer Französische Festspiele in Val d'Isère

Mathieu Faivre gewinnt den Riesenslalom von Val d'Isère. Der Franzose setzt sich bei seinem Heimrennen vor Marcel Hirscher und 3 Landsmännern durch.

Legende: Video 1. Weltcupsieg für Mathieu Faivre abspielen. Laufzeit 3:13 Minuten.
Aus sportpanorama vom 04.12.2016.

Das Podest

  • 1. Mathieu Faivre (Fr) 2:25,01
  • 2. Marcel Hirscher (Ö) +0,49
  • 3. Alexis Pinturault (Fr) +1,11

Das Heimpublikum in Val d'Isère kam beim Riesenslalom voll auf seine Kosten: Mit Mathieu Faivre, Alexis Pinturault, Thomas Fanara und Victor Muffat-Jeandet fuhren gleich 4 Franzosen in die ersten 5 Ränge.

Nur der fünffache Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher (2.) vermochte die französische Phalanx zu durchbrechen.

Der Österreicher hatte nach dem 1. Lauf noch hauchdünn vor Faivre geführt, konnte der Laufbestzeit des 24-Jährigen in der Entscheidung aber nichts mehr entgegensetzen. Für Faivre war es der 1. Weltcupsieg der Karriere. Zuvor war er im Februar 2016 in Naeba (2.) und einen Monat später in St. Moritz (3.) aufs Podest gefahren.

Die Schweizer

  • 15. Justin Murisier +2,95
  • 21. Gino Caviezel +3,27
  • 24. Loic Meillard +3,53

Die 4 im Schlussdurchgang gestarteten Schweizer vermochten nicht zu überzeugen. Zwar machten die Jungen Loic Meillard und Justin Murisier noch ein paar Plätze gut, zu mehr als Rang 15 für Murisier und 24 für Meillard reichte es nicht.

Gino Caviezel, der nach dem 1. Lauf noch auf Platz 10 gelegen hatte, fiel nach einer fehlerhaften Fahrt auf den 21. Platz zurück.

Teamleader Carlo Janka schied nach ansprechenden Leistungen in den Speedrennen mit einem Fahrfehler gar aus und holte keine Punkte. Der Obersaxer meinte nach dem Rennen, ihm habe nach dem anspruchsvollen Programm der letzten Tage am Ende die Kraft gefehlt: «Ich habe mir da wohl ein bisschen zu viel zugemutet.»

Thomas Tumler, Marco Odermatt und Stefan Rogentin verpassten den 2. Lauf.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 04.12.16, 13:00 Uhr

11 Kommentare

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  • Kommentar von René Köglberger (Sportfan)
    Die Franzosen mannschaftlich absolut überragend. Ich finde ihr solltet mit euren Schweizern nicht so kritisch umgehen, die brauchen einfach noch einige Zeit bis sie weiter vorne mitfahren.
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  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    Wieviele Athleten, welche am RS gestartet sind, sind an diesem Wochenende den Super C, die Abfahrt & den RS gefahren? Die Österreicher haben z. Z. nur Hirscher, nach ihm kommt nicht mehr viel. Swissski hat eine Mannschaft, welche in allen Disziplinen gute Chancen für Podestplätze hat. Wenn sich sich jetzt am Anfang der Saison noch im Mittelfeld klassieren, ist das nicht tragisch. Aber sehr schade, ist Janka ausgeschieden, es so keine Punkte gegeben hat. War dann doch etwas viel.
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    1. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Zum Beispiel Kilde Herr Waeden Ich mah diese Entschuldigungen nicht mehr Ertragen. Letztes Jahr waren es die Startnummern. Wiso gibr man unseren Fahrer immer dies Alibis? Man muss Sie auch mal Kritisieren dürfen. A probo Österreich, möchte Sie daran erinnern das ausser Hirscher sich 2 andere Österreicher vor dem besten Schweizer klassiert haben und Österreich liegt immer noch vor der Schweiz. Des weiteren, es haben 37 Österreicher & innen gepunktet, bei den Schweizern sind es nur 21.
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    2. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Wo Entschuldigung? Klar gibt es Slalom,- RS,- Super C & Abfahrtspezialisten, das ist eben der Ski Alpin Sport. Leider gibt es aber nur sehr wenige Allrounder, oder Athleten die eben mehr als 1 bis 2 Diszipline fahren & das Risiko durch Ausscheiden & dann keine Punkte zu machen für "Allrounder" höher ist. Betr. Startnummern ist es ein kleiner Fortschritt, der für mehr Spannung, aber nicht für mehr Gerechtigkeit sorgt. Alle die es bis in den WC schaffen, haben vorher schon ganz viel geleistet.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Mega toll wie diese Franzosen fahren, mit einem tollen und verdienten Sieger. Schweizer Team enttäuschte, doch eine Enttäuschung sieht dieses Jahr schon andere aus als die letzten Jahre, letztes Jahr wäre ein solches Resultat schon ein Erfolg gewesen, also sieht man doch leichte Aufwärtstrend ausser bei Tumler der es wohl den Anschluss nie schaffen wird. Tumler und auch Elias Zurbriggen sind einfach Skifahrende Sozialfälle, sollen lieber den Rücktritt geben und arbeiten gehen.
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    1. Antwort von markus kohler (nonickname)
      Wenn man die Franzosen gesehen hat und alle Schweizer vergleicht ist es schon bitter. Das ist keiner in Sicht, der nur annähernd auf dieser Stufe mithalten könnte. Das Projekt Technikerteam ist klar gescheitert, die Trainer haben versagt und es mangelt an Vorbildern.
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    2. Antwort von Stefan Perner (s.perner)
      @ Daniele Da haben Sie absolut recht! Trotzdem hoffe ich auf den nächsten Schritt der ganzen "jüngeren Generation". Tumler (im Super-G), Weber, Caviezel, Murisier, Aerni, Yule... Sie alle müssen sich am Podest orientieren! Gelingt das einem, ist es möglich, dass bei den anderen auch der Knoten aufgeht und eine positive Dynamik entsteht! Zuletzt war das ca. 2008 der Fall.
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