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Weltcup Männer Französischer Doppelsieg beim Super-G auf der Lenzerheide

Der Franzose Alexis Pinturault hat den Super-G auf der Lenzerheide vor Landsmann Thomas Mermillod Blondin gewonnen. Carlo Janka fuhr als bester Schweizer auf den 7. Rang.

Als letzter Fahrer startete Pinturault ins Rennen und schnappte seinem Teamkollegen Mermillod Blondin den ersten Weltcupsieg in seiner Karriere noch weg. Bode Miller belegte mit einem Rückstand von einem Hundertstel auf Mermillod Blondin den dritten Platz.

Die Schweizer Speed-Fahrer haben sich ehrenvoll von der Ski-Saison verabschiedet. Von den drei gestarteten Schweizern überzeugte vor allem Carlo Janka. Der Bündner fuhr auf den 7. Rang.

Küng verliert zweiten Rang

Didier Défago als 14. und Patrick Küng (15.) fuhren ebenfalls in die Punkteränge. Bereits vor dem letzten Super-G der Saison hatte Aksel Svindal als Sieger in der Disziplinen-Wertung festgestanden. Patrick Küng verlor seinen zweiten Rang noch an den Norweger Kjetil Jansrud um vier Punkte.

Svindal patzt – Hirscher punktet

Im Kampf um den Gesamtweltcup vergab Aksel Svindal die wohl letzte grosse Chance. Der 31-Jährige belegte den 16. Platz und ging damit leer aus. Marcel Hirscher klassierte sich als 12. sogar vor ihm und holte 22 Punkte. Der Österreicher kommt neu auf 1072 Zähler und liegt nur noch 19 Punkte hinter Svindal. Hirscher kann am Wochenende in Riesenslalom und Slalom also alles klarmachen.

Der 25-Jährige sagt: «Natürlich habe ich jetzt sehr gute Chancen, aber ich muss schnell fahren, um die 19 Punkte zu holen.» Dass er zweimal leer ausgehe, sei zwar unwahrscheinlich, könne aber genau so gut passieren. Svindal misst der nervlichen Anspannung keine allzugrosse Bedeutung zu: «Jedes Rennen ist wichtig. Am Ende der Saison ist man natürlich müder. Aber das muss man auch können.»

Sieger Pinturault kommt neu auf 919 Punkte und hat noch mathematische Chancen auf den Gewinn der grossen Kristallkugel.

Das Restprogramm



Freitag, 14. März
Team-Event
Samstag,15. März Riesenslalom
Sonntag, 16. MärzSlalom

8 Kommentare

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  • Kommentar von jean passant, thun
    Tolle Leistung von Pinturault und auch verblüffender Auftritt von Ligety, der sich in zwei Speed Rennen sehr weit vorne klassierte. Die Schweizer Männer kann man nun mal nicht mit den Weltbesten vergleichen.Gemessen an ihren bescheideneren Fähigkeiten bewältigten sie die Strecke erstaunlich gut. Mehr sollte man von ihnen nicht erwarten.
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    1. Antwort von Selina, Irgendwo
      Zur Anmerkung: Ted Ligerty wurde im Super-G Weltmeister 2013, also eine Riesenüberraschung war sein guter Rang da nicht. Seine Abfahrt allerdings überrascht auch mich...
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    2. Antwort von W. E, H
      Nun, in der Abfahrt sowie im Super C Athleten in den Top 10 zu haben sind wohl eher nicht bescheidenen Fähigkeiten zuzuordnen. Auch wenn es Ihnen schwer fällt es anerkennen zu können. aber sie gehören zu den Weltbesten, sonst wären sie auf der Lenzerheide nicht dabei. Und nicht vergessen: Einer Ihrer Helden A. Svindal hat bei diesem Super C nicht mal Punkte holen können, gell! Und Ligety hat als einziger Ihrer Super-Helden bei Olympia die Leistungen vom WC "abrufen" können. Verblüffend nicht!?
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  • Kommentar von Leo Nauber, 8052 Zürich
    Warum der Titel Supergau? Ich sehe bzw. lese nicht mal was von einem Gau!
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  • Kommentar von JoJo, SO
    krasse fahrt von pinturault muss man sagen. carlo war ganz ok. wäre sogar noch etwas mehr drin gelegen. hirscher hats gerissen. dem ist der gesamtweltcup wohl nicht mehr zu nehmen. svindal zeigt tatsächlich nerven.
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