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Weltcup Männer Gröden bleibt fest in norwegischer Hand

In Gröden bleibt alles beim Alten: Wieder haben im Super-G die Norweger zugeschlagen, allen voran Seriensieger Kjetil Jansrud. Von den Schweizern fand keiner Unterschlupf in den Top 10.

Legende: Video Jansrud in Gröden nicht zu schlagen abspielen. Laufzeit 3:33 Minuten.
Vom 16.12.2016.

Das Podest

  • 1. Kjetil Jansrud (No) 1.31,93
  • 2. Aleksander Kilde (No) + 0,06
  • 3. Erik Guay (Ka) + 0,13

Zum durchschlagenden Erfolg wie vor einem Jahr reichte es den Norwegern in Gröden knapp nicht mehr. Damals hatten Aksel Svindal, Kjetil Jansrud und Aleksander Aamodt Kilde der Konkurrenz lediglich die Brosamen überlassen.

Legende: Video Svindal etwas zu forsch unterwegs abspielen. Laufzeit 2:20 Minuten.
Vom 16.12.2016.

Diesmal behaupteten die Skandinavier dank Sieger Jansrud, der Kilde winzige 6 Hundertstelsekunden abnehmen konnte, immerhin die beiden ersten Plätze. Der 31-jährige Jansrud bleibt damit diesen Winter in den Speed-Disziplinen unbezwungen. Das Podest komplettierte der Kanadier Erik Guay.

Svindal, der lange auf Kurs lag, wurde eine zu risikobehaftete Fahrt im unteren Streckenteil zum Verhängnis – er schied aus. Doch auch so hielt die beeindruckende norwegische Serie im Super-G von Gröden an – Beat Feuz war der Letzte, der 2011 ein Rezept gegen die Armada fand.

Die Schweizer

  • 14. Beat Feuz + 0,78
  • 22. Thomas Tumler + 1,14
  • 23. Carlo Janka + 1,21
  • 24. Patrick Küng + 1,24

Das Swiss-Ski-Team machte einen klaren Rückschritt im Vergleich zum Saisonauftakt, als die Plätze 4 und 6 resultierten. Beat Feuz fuhr als 14. das beste Resultat heraus – im Vorjahr war das Teamergebnis in Gröden ähnlich ernüchternd ausgefallen.

Als 23. konnte Carlo Janka bei weitem nicht an seine Leistung im 1. Super-G dieses Winters (4.) anknüpfen. Aufgrund eines groben Schnitzers im oberen Streckenteil nahm sich der Bündner gleich selbst aus dem Rennen um eine Spitzenposition und verlor bis ins Ziel 1,21 Sekunden.

Legende: Video Viletta stürzt schwer und wird abtransportiert abspielen. Laufzeit 0:53 Minuten.
Vom 16.12.2016.

Viletta schwer gestürzt

Sandro Viletta schied nach einem heftigen Sturz aus. Der Kombinations-Olympiasieger von 2014 flog nach einem Verschneider über eine Welle und in die Fangnetze. Der Bündner schien sich ans Knie zu greifen. Nach minutenlanger Pflege am Pistenrand musste der 30-Jährige per Helikopter abtransportiert werden. Details seiner Verletzung sind nicht bekannt.

Die Stimme des Siegers

  • 3 Rennen, 3 Siege. Jansrud ist froh über diese tadellose Bilanz und findet: «Das geniesse ich jetzt erstmal.»
  • 5 norwegische Siege aus den letzten 5 Jahren in Gröden. Jansrud mit einem Erklärungsansatz für diese beeindruckende Serie: «Es ist hier nicht eisig und auch nicht allzu schnell. Man muss einfach in einen Flow kommen und sich viel bewegen. Das passt gut zu uns.»
Legende: Video Jansrud: «Es steckt harte Arbeit dahinter» abspielen. Laufzeit 2:53 Minuten.
Vom 16.12.2016.

Das weitere Programm

Gröden ist am Samstag zudem Schauplatz einer Abfahrt. Danach wechselt der Weltcup-Tross innerhalb des Südtirols weiter nach Alta Badia, wo ein Riesenslalom und zum Abschluss am Montag ein Parallelrennen anstehen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 16.12.2016 12:15 Uhr

11 Kommentare

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  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    Gute Besserung an Viletta! Gut, hat Janka sich durch ein akrobatisches Meisterstück noch vor einem bösen Sturz retten können. Schade, hat er aber deswegen eine gute Platzierung in den Top 5, oder Top 10 vergeben. Die Österreicher wurden von ihren "Fans" nach der Schlappe bei den letzten Speedrennen ja ziemlich übel beschimpft. Wir sollten es ihnen nicht nachtun & es besser machen, denn jeder, der es in den WC schafft, will aufs Podest. Die Jungen nicht zu früh verheizt werden ist gut.
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    1. Antwort von markus kohler (nonickname)
      Janka ist für mich der Prototyp des heutigen Skinatimitglieds. Überschätztes Talent, kaum Biss und nur im Ausreden vorbringen Weltklasse. Das wird nie wieder was mit dem Team. Schade, dass Feuz diesem lahmen Haufen angehören muss, in Norwegen hätte er eine Chance von echten Rennfahrern mitgerissen zu werden.
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    2. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Nur das Janka bester Schweizer ist, gell! Letzte Saison 9. im Gesamt WC! Und erinnere mich an ein Rennwochenende letzte Saison. Früh am Morgen war das ganze norwegische Team, inkl. Trainer & Betreuer auf der Pistenbesichtigung. Aus anderen Nationen, auch von den Schweizern war keiner da! Bis auf Janka! Der war mit den Norwegern dort!
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    3. Antwort von markus kohler (nonickname)
      Schauen wir mal was heute rauskommt. Feuz traue ich einen Platz in den ersten 15 zu. Küng könnte in die ersten 25 reinrutschen, Janka sehe ich zwischen Rang 25 und 35, der Rest wird zwischen Platz 40 und dem letzten Platz klassiert sein, falls sie überhaupt ins Ziel kommen.
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  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Die Alpinherren nehmen sich wohl Ammann zum Vorbild. Jedes Jahr noch ein bisschen schlechter, aber immer mit der Idee unterwegs, dass alles wie im Märchen besser werden wird. Träumt weiter.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Unsere Fahrer sind nur im Werbespot spitze, die meisten verdienen sich da mehr als mit dem Skifahren. Während bei den Damen es gut aussieht ist es bei den Herren Rabenschwarz! Die Frauen haben hinter Gut doch immerhin noch 3 - 4 Fahrerinnen. Besonders Maillard ist ein Riesentalent und macht wenn Sie gesund bleibt ein grosse Karriere!
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Gute Werbeaufträge erhalten sie aber nur, wenn sie sehr erfolgreich sind. Und auch nur dann, können sie gutes Geld verdienen. L. Gut das Werbegesicht bei Ragusa ist, weil sie eben viele Erfolge hat. Die Werbespots jeweils eingeblendet sind von den Sponsoren für Swissski & Sponsoren, welche eine TV Übertragung möglich machen.
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