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Weltcup Männer Hirscher besiegt «Wengen-Fluch», Zenhäusern glänzt als 4.

Marcel Hirscher hat erstmals im Stangenwald von Wengen gewonnen. Ramon Zenhäusern verpasste das Podest als Vierter denkbar knapp.

Das Podest – und Zenhäusern

  • 1. Marcel Hirscher (Ö) 1:45,45
  • 2. Henrik Kristoffersen (No) +0,93
  • 3. Andre Myhrer (Sd) +1,72
  • 4. Ramon Zenhäusern +1,81

Die Dauer eines menschlichen Wimpernschlags beträgt im Schnitt zwischen 0,1 und 0,15 Sekunden. Der Rückstand Ramon Zenhäuserns auf die Podiumsplätze war mit nur 9 Hundertstelsekunden noch geringer. Der Walliser freute sich nichtsdestotrotz über das beste Resultat seiner Karriere und meinte resümierend: «Ich muss mehr als zufrieden sein.»

Der «Fluch»

Von einem Fluch hatte Marcel Hirscher vor dem Rennen nicht reden wollen. Fakt aber ist: Wengen gehörte zu den wenigen Slalom-Destinationen, in denen dem Dominator der Sieg noch verwehrt geblieben war. Nun ist auch dieser Tolggen in Hirschers Reinheft Geschichte. Der Österreicher setzte sich auf der eisigen Piste klar vor Henrik Kristoffersen und Andre Myhrer durch.

Die Ausfallorgie

Die pickelhart präparierte Piste stellte die Fahrer vor grosse Probleme. So kamen im 1. Durchgang von 64 angetretenen Athleten nur deren 38 ins Ziel. Zu den Opfern gehörten grosse Namen wie Dave Ryding oder Mattias Hargin. Die Schweizer Luca Aerni, Loic Meillard und Marc Rochat fädelten allesamt ein. Sandro Simonet unterlief dasselbe Missgeschick im 2. Lauf.

Legende: Video Ausfälle und Zurücksteiger in Wengen abspielen. Laufzeit 1:47 Minuten.
Aus sportlive vom 14.01.2018.

So landete nur ein zweiter Rennfahrer aus dem Swiss-Ski-Team in den Punkten: Daniel Yule fiel in der Entscheidung nach einem Fehler um 3 Ränge zurück, klassierte sich letztendlich aber auf dem ordentlichen 11. Platz.

Das weitere Programm

Klassiker jagt Klassiker: Nach dem Lauberhorn ist vor der «Streif». Am Samstag stürzen sich die Athleten die legendäre Hahnenkamm-Abfahrt hinunter. Flankiert wird das Rennen von einem Super-G (Freitag) und dem abschliessenden Slalom am Sonntag.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 14.1.2018, 13:10 Uhr

17 Kommentare

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  • Kommentar von Petra Kichler (P.N.)
    Traurig genug, dass man einen Schifahrer hasst, aber wenn ich mir anschaue wie man hier über Luca Aerni (der mir sehr leid getan hat) und die anderen Schifahrer schreibt, darf ich mich nicht wundern, wenn man Hirscher hasst. Ich habe mich riesig über den Sieg über Beat Feuz gefreut. Versucht es auch einmal mit Freude nicht mit Hass. Ist nur ein Schirennen :-)
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  • Kommentar von Urs Sahli (sahliu)
    Merci viu mau dass es bei den Herrenrennen ein neues Moderatoren Paar gibt. Der Schreihals Hüppi war nicht mehr auszuhaltren und Herr Russi hatte in letzter Zeit auch nicht mehr so überzeugt. Die beiden neuen Moderatoren kommentieren sachlich. Vor allem Herr Berthod überzeuigt voll und ganz. Er kann gutes und schlechtes besser unterscheiden. Man merkt, dass er einer jüngeren Fahrergeneration entstammt und eine andere Sicht zum Rennsport hat, der sich seit Herrn Russi stark geänder
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  • Kommentar von Kurt Schrag (Hüo)
    Es gibt ein eifacheres und klareres Wort als die blöde nichtssagenden Wortkombination "nichtsdestotrotz" und heisst "trotzdem" und hat zudem deutlich weniger Tastenanschläge. Wahrscheinlich kommt der Blödsinn , weil angeblich moderner, aus aus der Übersetzung einer amerikanischen ebenso blöden Wortkombination.
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