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Weltcup Männer Hirscher doppelt im Riesenslalom nach

Nach dem Triumph im Super-G hat Marcel Hirscher auch den Riesenslalom von Beaver Creek für sich entschieden. Der Österreicher deklassierte die Konkurrenz um fast eine Sekunde. Gino Caviezel belegte dank einem fulminanten zweiten Lauf den 11. Schlussrang.

Legende: Video Rennbericht Riesenslalom Beaver Creek abspielen. Laufzeit 2:06 Minuten.
Vom 06.12.2015.

Das Podest

  • Marcel Hirscher (Ö)
  • Victor Muffat-Jeandet (Fr) +0,98
  • Henrik Kristoffersen (No) +1,31

Wenn er sogar im Super-G der Schnellste ist, wie am Samstag geschehen, wer sollte Marcel Hirscher dann im Riesenslalom von Beaver Creek schlagen?

Ligety rutscht weg

Am ehesten Ted Ligety. Doch der Amerikaner, der den Riesenslalom zum Saisonauftakt auf dem Rettenbachgletscher gewonnen hatte und am Samstag hinter Hirscher Rang 2 belegt hatte, fiel nach einem Innenskifehler bereits im ersten Lauf aus.

Und so wurde das Rennen zu einer Demonstration von Hirscher. Der Österreicher realisierte im ersten Lauf die Bestzeit und baute seinen Vorsprung im zweiten Durchgang gar noch aus. Am Ende distanzierte er den Franzosen Victor Muffat-Jeandet um 0,97 Sekunden. Henrik Kristoffersen lag auf dem 3. Platz bereits 1,31 Sekunden hinter Hirscher zurück.

Die Schweizer

  • 11. Gino Caviezel (+2,09)
  • 23. Justin Murisier (+ 3,24)
  • 25. Manuel Pleisch (+3,69)
Legende: Video 2. Lauf Caviezel abspielen. Laufzeit 1:27 Minuten.
Vom 06.12.2015.

Bestklassierter Swiss-Ski-Fahrer in Abwesenheit von Teamleader Carlo Janka, der aus gesundheitlichen Gründen auf einen Start verzichtete, war Gino Caviezel. Der Bündner wusste als 29. des ersten Laufes die frische Piste im zweiten Durchgang zu nutzen. Caviezel preschte dank seiner fulminanten Fahrt bis auf den 11. Schlussrang vor.

Justin Murisier und Manuel Pleisch hingegen konnten nicht zulegen und mussten sich mit den Plätzen 23 und 25 begnügen.

Das weitere Programm

Der Weltcup-Tross fliegt von Nordamerika nach Frankreich. Am kommenden Wochenende stehen in Val d'Isère ein Riesenslalom und ein Slalom an.

Hirscher zieht mit Miller gleich

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 6.12.2015, 21:00 Uhr.

7 Kommentare

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  • Kommentar von Jasmina, Luzern
    Ich traue Caciezel Meillard der seine Zeit brauchtn wird aber sicher bin dass er mit so viel Talent durchsetzen kann am ehesten ein Podest zu auch Murisier der nach langer Verletzung zurück kommt. Tümmler sehr ich eher um Super G. Was Pleisch anbetrifft zweifle ich dran. Vielleicht müsste ihn mal aus dem Kader werfen um neue Talente ins Kader zu bringen. So würde er Druck verspüren und Leistungen bringen.
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  • Kommentar von E. Waeden, Kt. Zürich
    Gratulation an Gino Caviezel zum sehr guten 11. Rang. Für Murisier & Pleisch hat es in den Top 20 auch noch wertvolle Punkte gegeben. Gut gemacht!
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  • Kommentar von Christian Hofstetter, Zürich
    Die ewigen Talente oder Nachwuchsfahrer wie Pleisch, Tummler, Zurbriggen fallen dadurch auf, dass, wenn sie etwas Dampf geben, der Dampf schnell raus ist. Sieht es dahinter noch düsterer aus, dass diese "Nachwuchsfahrer," die ganz schön ins Alter gekommen sind, Jahr für Jahr in den hinteren Regionen herumturnen? Seit Jahren kommt im Riesenslalom nichts mehr. Wie lange noch?
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    1. Antwort von Daniele, Obergösgen
      Ich Glaube Herr Hofstetter noch sehr lange, wenn wir je wieder als Nation auf das Podest kommen werden.
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    2. Antwort von Daniel Schneider, Crans Montana
      Aha, da hat es ja wieder mal die Top Experten, vielleicht übernehmen, die 2 die Skinationalmannschaft.
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    3. Antwort von Christian Hofstetter, Zürich
      Schneider: Man muss kein Topexperte sein, um zu sehen, dass der Fisch vom Kopf her stinkt. Was sie betrifft Schneider: Schön, dass sie dabei sind.
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    4. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Also ich finde positiv, dass man die Jungen im WC-Zirkus nicht zu früh verheizt. Sind sie vorne mit dabei werden sie dann umher gereicht & mit diesem Rummel muss man im so jugenlichem Alter auch erst noch klar kommen, ohne dass dann die Leistungen darunter leiden. Auf alle Fälle sind sie im Europa-Cup, wo sie noch nicht so in der Öffentlichkeit stehen & Hobby Experten ihre Arbeit ständig kritisieren TOP.
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