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Weltcup Männer Hirscher führt knapp vor verärgertem Neureuther

Der Kampf um die kleine Kristallkugel im Slalom hat sich zugespitzt. Marcel Hirscher führt nach dem 1. Lauf auf der Lenzerheide knapp vor Felix Neureuther. Luca Aerni verlor viel Zeit.

TV-Hinweis

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Verfolgen Sie den 2. Lauf des Slaloms auf der Lenzerheide um 11:25 Uhr live auf SRF zwei oder im Livestream.

Nur gerade 6 Hundertstel trennen Marcel Hirscher und Felix Neureuther nach dem 1. Lauf. Der zweitplatzierte Deutsche weist im Slalom-Weltcup einen Vorsprung von 5 Punkten auf den Österreicher auf.

Ebenfalls noch Chancen auf die kleine Kristallkugel hat Henrik Kristoffersen. Der Norweger liegt an der 5. Stelle, verlor aber satte 1,83 Sekunden auf den führenden Hirscher.

Neureuther mit Kurs unzufrieden

Neureuther ärgerte sich im Zielraum über die Kurssetzung des österreichischen Technik-Trainers Michael Pircher. «Das ist mit die grösste Frechheit, die ich jemals gesehen habe. Dass man um jeden Preis probiert, für seinen Läufer einen Vorteil zu erzielen, hat für mich mit Fairness im Sport recht wenig zu tun», so die deutlichen Worte des 29-Jährigen.

Aerni mit fehlerhafter Fahrt

Mühe mit dem langen und unrhythmisch gesteckten Kurs bekundete auch Luca Aerni, der einzige Schweizer am Start. Der 20-Jährige verlor nach einem fehlerhaften Lauf auf einer gezeichneten Piste rund fünfeinhalb Sekunden und wird es damit schwer haben, noch in die Top 15 zu vorzurücken und Punkte zu sammeln.

8 Kommentare

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  • Kommentar von Valentin Vieli, Wald
    Leider hat die Gerechtigkeit nicht gesiegt. Hirscher gewinnt auch den Slalomweltcup. Aber man muss fair bleiben: der Oesterreicher war heute in 2 Läufen klar der Beste. Für Felix Neureuther war es eine tolle Saison, aber wer im 2. Lauf nur die 17.beste Zeit erzielt, kann ein Rennen nicht gewinnen. Vielleicht lernt ja die FIS endlich einmal etwas: kein Trainer darf einen Kurs setzen, wenn die eigenen Läufer noch Chancen haben, im Disziplinen- oder Gesamtweltcup auf das Podest zu fahren.
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  • Kommentar von Valentin Vieli, Wald
    Mir stellt sich noch eine ganz andere Frage: wie schwach ist eigentlich die FIS? In keinem Fussballänderspiel würde man auf die Idee kommen, einen Vertreter eines mitspielenden Landes als Schiri aufzubieten. Die FIS feiert sich sowieso am liebsten selber. So kommt es auch zur skandalösen Siegerehrung im Super-G Weltcup: Maria Riesch wird mit dem Heli abtransportiert und man spielt zu Ehren ihres Disziplinen Weltcupsieges die Deutsche Nationalhymne.
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Bei Swiss Ski dürfte Aernis Auftritt schon als top zu werten sein. Er schied nicht aus, fand den Weg zum Interview, wandte seinen Blick nicht dauernd ab und sprach so, dass man ihn verstand und er wirkte zufrieden. Selbstzufriedenheit ist zwar der Feind der Leistung aber wer erwartet bei den Schweizer Herren noch Leistung?
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