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Weltcup Männer Hirscher geschlagen - Matt in Val d'Isère vorne

Marcel Hirscher hat im Slalom von Val d'Isère den zweiten Lauf nach einem schweren Fehler verpasst. Die Führung sicherte sich sein Teamkollege Mario Matt. Markus Vogel und Luca Aerni sind nach ansprechenden Fahrten im 2. Lauf dabei.

Das Rennen auf der vereisten «Face de Bellevarde» in Val d’Isère begann mit einem Déjà-vu: Erwischte es im Riesenslalom vom Samstag Kronfavorit Ted Ligety, musste am heutigen Sonntag Marcel Hirscher seine Hoffnungen auf den Sieg begraben. Der Gewinner des Auftaktslaloms in Levi und Vorjahressieger im Slalom-Weltcup konnte den Ausfall zwar verhindern, verlor aber nach komplettem Stillstand über 4 Sekunden. Hirscher verpasst damit den Finaldurchgang.

Mario Matt überzeugt

Wie so oft im Slalom stach ein anderer österreichischer Trumpf: Mario Matt, Zweiter von Levi, kam mit den schwierigen Verhältnissen am Besten zurecht. Dahinter klassierten sich der Italiener Patrick Thaler (+0,32) und Jean-Baptiste Grange, der nach den Ausfällen von Alexis Pinturault und Steve Missillier die Ehre der Franzosen bei ihrem Heimrennen rettete.

Das Rennen um die Podestplätze dürfte indes eng werden, befinden sich doch eine Reihe an Fahrern, darunter Felix Neureuther (De) und das schwedische Duo Markus Larsson und André Myhrer, in Schlagdistanz zur Spitzengruppe.

Vogel und Aerni in aussichtsreicher Position

Markus Vogel zeigte eine ansprechende Leistung und verlor 1,30 Sekunden auf den Führenden. Dem Beckenrieder reichte es für Rang 13. Auch Luca Aerni überzeugte und kann sich Hoffnungen auf eine Top-15-Klassierung machen (+1,55, 17. Rang). Noch in Levi hatte es kein Schweizer in den Finaldurchgang geschafft.

Ramon Zenhäusern verpasste dagegen den 2. Lauf (+3,75). Das Schweizer Quartett Marc Gini, Daniel Yule, Justin Murisier und Gino Caveziel schied aus.

3 Kommentare

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  • Kommentar von jean passant, thun
    Gini, Yule, Murisier, Caviezel und Zenhäusern draussen. Vogel hat einen seiner soliden Mittelmass-Läufe ausgepackt und Aerni ist auch dabei. Aber Grund für Euphorie gibt es da nicht. Das war nicht schlechter als letztes Jahr, aber jedes wesentliche Team im WC würde dieses Resultat als Niederlage werten. Kein Absturz aber auch kein besonderer Lichtblick
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    1. Antwort von W.E, H
      Hauptsache KEIN Absturz & es hat Punkte gegeben! Grössere Lichtblicke auch im Slalom kommen schon noch! Aber selbst diese, sind sie da, werden Sie wohl nicht als solche anerkennen! Aber ALLES WAS BESSER gegenüber im letzten Jahr ist, ist eben BESSER & keine Niederlage!
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  • Kommentar von jakob denoth, luzern
    Unsere Alpinen machen diesen Winter richtig Freude. Hoffentlich hält das bis im Februar an. (olympische Spiele.)
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