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Weltcup Männer Hirscher holt das doppelte «Chuenisbärgli»-Double

Marcel Hirscher hat zum zweiten Mal nach 2012 beide Rennen auf dem «Chuenisbärgli» für sich entschieden. Der Österreicher setzte sich vor Landsmann Michael Matt und Henrik Kristoffersen durch. Loïc Meillard überzeugte als Achter.

Legende: Video Hirscher in Adelboden erneut nicht zu schlagen abspielen. Laufzeit 3:24 Minuten.
Vom 07.01.2018.

Das Podest

  • 1. Marcel Hirscher (Ö) 1:50,94
  • 2. Michael Matt (Ö) +0,13
  • 3. Henrik Kristoffersen (No) +0,16

Marcel Hirscher, wer sonst? 6 Jahre nach seinem «Chuenisbärgli»-Double doppelte der Österreicher nach. Dem Erfolg am Samstag im Riesenslalom liess Hirscher den Slalomsieg folgen. Bereits zur Halbzeit in Führung liegend, verwaltete der Salzburger seinen Vorsprung geschickt und liess Landsmann Michael Matt sowie Erzrivale Henrik Kristoffersen knapp hinter sich.

Legende: Video Hirscher: «In Adelboden ist jeder Schwung anders» abspielen. Laufzeit 0:53 Minuten.
Vom 07.01.2018.

Für den «König von Adelboden» war es bereits der 7. Sieg im Berner Oberland – der 4. davon im Slalom. Nach dem Rennen versah Hirscher den Lauf mit dem Attribut «sauschwer». Der zweitplatzierte Matt hätte nahezu für eine schöne Familiengeschichte gesorgt: Vor fast exakt 10 Jahren hatte sein Bruder Mario an selber Stelle triumphiert.

Die Schweizer

  • 8. Loïc Meillard +1,56
  • 12. Daniel Yule +1,82
  • 15. Ramon Zenhäusern +1,96
  • 17. Luca Aerni +2,26

Die Hoffnungen hatten vor dem Rennen primär auf Luca Aerni und Daniel Yule geruht. Mit den Zwischenrängen 6 und 7 waren die beiden zur Halbzeit auf Tuchfühlung mit der Spitze. In der Entscheidung fielen aber beide zurück. Dafür wusste Loïc Meillard zu überzeugen: Er fuhr mit Rang 8 sein zweitbestes Weltcup-Resultat ein. Erfreuliches gab es auch von Ramon Zenhäusern zu berichten: Der Walliser löste mit Rang 15 das Olympiaticket.

Das weitere Programm

Mit 340 Punkten in 7 Tagen oder 4 Rennen hat Hirscher die «Technikwoche» so richtig gerockt. Jetzt sind die Speedfahrer wieder mit dabei, und zwar bei den ganz grossen Klassikern: Am 13.1. steht die legendäre Lauberhorn-Abfahrt auf dem Programm. Umrahmt wird diese von einer Kombi und einem Slalom. In der Woche darauf geht es auf die «Streif» in Kitzbühel.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 7.1.2018, 13:30 Uhr

8 Kommentare

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  • Kommentar von Beat Reuteler (br)
    Marcel Hirscher hat die viel treffendere Begründung für die Probleme die gewisse andere Fahrer hatten: Sein Fazit: "Sauschwer". Wenn das der im Moment mit einigem Abstand Beste im Fahrerfeld sagt, müsste das einem Laien einleuchten. Wer schon einmal versucht hat die Piste am Kuonisbergli voll auf Zug in einem Stück zu befahren (auch ohne Tore und ohne den Schlusshang, der normal gesperrt ist), bekommt eine Ahnung was das bedeutet was die Athleten da machen.
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  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Ein schwacher Auftritt der Schweizer. Meillard ist o.k. gefahren. Yule und vor allem Aerni waren absolut ungenügend im 2. Lauf. Für die Spitze wird es bei den Schweizern nie reichen. die echten Cracks wie Pinturault, Hirscher, Kristofferson und Co. waren in ihrem Alter schon arrivierte Siegfahrer. Der WM Titel von Aerni war ein Zufallsprodukt, Swiss Ski kommt eben nicht wirklich an die Weltspitze heran.
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    1. Antwort von Max Mustermann (Maximu)
      Nun vielleicht sollten sie ja anfangen zu skifahren und es besser machen. Dann hätten sie zwar nicht mehr so viel zeit zum kommentare schreiben doch ich denke diese wird nimand wirklich vermissen.
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    2. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Wieder ein starker Auftritt, inkl. solide Leistung von den Schweizern. In den Top 20 zu sein, bedeutet zu den 20 besten Skifrennläufern der Welt zu gehören. Also gehören sie zur Weltspitze dazu. Schön gibt es sie noch: Profisportler, welche noch Menschen sind, welche wie ganz normale Menschen auch ihre "Ups" & "Downs" haben.
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    3. Antwort von markus kohler (nonickname)
      Das Urteil war etwas hart und entstand nach dem völlig verkorksten Lauf von Aerni und angesichts der bevorstehenden OS. Die Schweizer-Herren haben eine grössere Breite im Kader als zuvor. Für den Weltcup ist das sehr gut. Für die OS sieht es jedoch nicht wirklich gut aus. Swiss Ski ist häufig in vorderen Rängen vertreten, aber Podestplätze sind äusserst rar. Trotzdem gilt es die Aussage zu relativieren, im Vergleich zu den letzten 6-7 Jahren war es doch um einiges besser.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Maillard sehr gut. Zenhäuser gut! Aerni und Yule enttäuschten gewaltig! Und Rochat nervt einfach! Das er sich nicht Qualifiziert hat ist einfach nur seiner Kopflosen Fahrweise zu tun! Das Maillard der beste ist, zeigt das er mit Abstand der stärkste Schweizer ist! Zenhäuser hat aus seinen Möglichkeiten wirklich das Beste herausgeholt, im Gegensatz zu Rochat und Simonet weiss er mit Köpfchen zu fahren! Damit steht das Slalom team für Olympia! Gratuliere dem Kleeblatt!
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Wenn Rochat nicht qualifiziert wäre, hätte er es nicht in den WC geschafft. Bis junge Athleten dort ankommen, haben sie im Europa-Cup schon sehr viel geleistet & überzeugen können. Und nicht allen gelingt es eben dann auf Anhieb ebenso gute Leistungen im WC abzurufen. Und ehrlich: Wer kann in so jungen Jahren bei seinem Job schon solche hervorragende Leistungen vorweisen?
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    2. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Rochat Jumg? Er ist schon 25 Jahre alt, das ist bei den Abfahre jung aber sich nicht bei den Slalomfahrern! Zwischen EC und WC sind einfach Welten. Das Rochat meist Kopflos fährt lässt sich nicht bestreiten, Er hat ein sehr grosse Ausfallquote und das bei seinem technischen Talent das unbestritten ist, doch es braucht mehr als Technik, im Kopf muss man auch bereit sein!
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