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Weltcup Männer Hirscher ist und bleibt der Riesen-König von Alta Badia

Marcel Hirscher ist auf der Gran Risa nicht zu schlagen. Der Österreicher gewinnt den Riesenslalom überlegen vor Henrik Kristoffersen. Justin Murisier verpasst das Podest als Vierter nur knapp.

Das Podest

  • 1. Marcel Hirscher (Ö) 2:25,42
  • 2. Henrik Kristoffersen (No) + 1,70 Sekunden
  • 3. Zan Kranjec (Slo) + 1,82

Es war eine Machtdemonstration erster Güte, die Hirscher auf der Gran Risa ablieferte. Nachdem der 28-Jährige bei Halbzeit nur knapp geführt hatte, legte er im Final-Durchgang eine überlegene Bestzeit nach.

Es war nicht nur Hirschers 48. Sieg im Weltcup, sondern auch der 5. in Folge beim Riesenslalom von Alta Badia. Wie ein Sieger strahlte auch der Slowene Zan Kranjec. Vor einem Jahr hatte er mit Rang 4 bereits angedeutet, dass ihm diese Piste liegt. Nun gelang dem 25-Jährigen die Podest-Premiere.

Die Schweizer

  • 4. Justin Murisier + 2,07
  • 18. Loic Meillard + 3,46
  • 20. Gino Caviezel + 3,80
  • 21. Luca Aerni + 3,98
Legende: Video Murisier: «Schade, aber auch super» abspielen. Laufzeit 00:36 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 17.12.2017.

Justin Murisier verpasste seinen ersten Weltcup-Podestplatz nur knapp. 25 Hundertstel fehlten dem Walliser auf Kranjec. «Es ist super, vorne dabei zu sein», überwog aber dennoch die Freude über das beste Weltcup-Ergebnis im Riesenslalom. Und: «Irgendwann wird es reichen.»

Loic Meillard und Gino Caviezel fuhren auf die Ränge 18 und 20. Und auch Luca Aerni war mit Startnummer 72 im Final-Durchgang vertreten. Dort verbesserte er sich auf den 21. Platz und feierte damit sein bestes Weltcup-Resultat im Riesenslalom.

Das weitere Programm

Der nächste Wettkampf steht bereits am Montagabend mit dem Parallel-Riesenslalom in Alta Badia auf dem Programm (ab 18:25 Uhr auf SRF zwei). Am Freitag geht es mit dem Slalom von Madonna di Campiglio weiter, ehe sich die Speed-Cracks ab Weihnachten auf den Abfahrts-Klassiker von Bormio vorbereiten.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 17.12.2017 12:30 Uhr

Kreuzbandriss bei Luitz

Nach Felix Neureuther müssen die Deutschen bei Olympia mit Stefan Luitz auf eine weitere Medaillenhoffnung verzichten. Gleich wie sein Teamkollege zog sich auch der 25-Jährige in Alta Badia einen Kreuzbandriss zu. Luitz hatte in den beiden bisherigen «Riesen» der Saison die Ränge 3 und 2 belegt.

10 Kommentare

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  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    Toll, der 4. Rang von Murisier, schön, dass es vier Schweizer in die Top 30 geschafft haben. Betr. Gesamt WC kann man ihn abschaffen, weil die Techniker mehr Rennen fahren können & es so einzelne Sportler/Innen gibt, welche dann für Punkte für den Gesamt WC auch nur Super-G's mitfahren, welche nicht so schwierig für sie sind. Da lob ich dann die Techniker/Innen, welche mal angefangen, dann auch die schwierigen Super-G's fahren.
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  • Kommentar von Held Tobias (kick_tt)
    Irgendwo muss ich das noch los werden: Lieber Matthias Hüppi, danke für die tolle Arbeit beim SRF, du hast mir, und wohl auch vielen anderen sportbegeisterten Schweizer/Innen viel Freude bereitet! Du bist unersetzlich!
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  • Kommentar von YB Fan (Hopp YB)
    Sehr gut, Murisier hatte heute den 2. besten Grundspeed, leider einige Fehler zu viel. Das Podium kommt immer näher. Weiter so! Meillard und Caviezel ein wenig enttäuschend, Aerni sehr gut, aber auch ärgerlich, denn er hat Zurbriggen und Odermatt zusammen auf den 31. Rang verdrängt. 2/100 haben den beiden zum zweiten Durchgang gefehlt. Weiterarbeiten und dann kommt es gut.
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    1. Antwort von René Ruf (RenéR)
      Murisier zeigte einen starken Grundspeed, ebenso Feller. Das Podium wäre für ihn eine grosse Genugtuung. Aber wichtig & wertvoll, auch Plätze in der Region
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    2. Antwort von René Ruf (RenéR)
      "Leider" musste Aerni, um den 2.DG zu erreichen, schneller als Zurbriggen & Odermatt sein (oder ex-aequo). Aber dadurch hat sich Aerni für den morgigen Parallel-GS einen Startplatz erkämpft. Ihm traue ich hierfür mehr zu als Zurbriggen & Odermatt hat schlechte Erinnerungen. Obwohl Aerni morgen Abend in der 1.Runde auf Pinturault trifft.
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