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Weltcup Männer Hirscher tritt aus dem Schatten der Franzosen

Nach drei 2. Plätzen hat es endlich geklappt: Marcel Hirscher gewinnt den Riesenslalom von Alta Badia und beendet damit eine französische Siegesserie. Justin Murisier fuhr trotz einem groben Fehler auf Platz 10.

Legende: Video Hirscher beendet französische Siegesserie abspielen. Laufzeit 03:23 Minuten.
Aus sportpanorama vom 18.12.2016.

Das Podest

  • 1. Marcel Hirscher (Ö)
  • 2. Mathieu Faivre (Fr) +0,71
  • 3. Florian Eisath (It) +1,10

Marcel Hirscher und Alta Badia – das passt einfach! Der Österreicher scheint sich auf der anspruchsvollen «Gran Risa» wie zuhause zu fühlen. Seit 2013 hat Hirscher hier immer gewinnen können. Am Sonntag trat er mit zweimal Laufbestzeit zudem erstmals in diesem Winter aus dem Schatten der Franzosen, die alle bisherigen Rennen in dieser Disziplin gewonnen hatten.

Eine besondere Geschichte schrieb Florian Eisath. Der Italiener, der seit 2003 im Weltcup dabei ist und ausschliesslich Riesenslalom fährt, schaffte es erstmals überhaupt aufs Podest. Bisher hatte der 32-Jährige einen 6. Platz als Bestresultat vorzuweisen. Nun klappte es ausgerechnet vor Heimpublikum.

Legende: Video Die Fahrt von Murisier abspielen. Laufzeit 01:43 Minuten.
Aus sportlive vom 18.12.2016.

Die Schweizer

  • 10. Justin Murisier +3,05
  • 23. Marco Odermatt +4,35
  • 24. Gino Caviezel +4,76
  • 26. Manuel Pleisch +6,84
  • DNS Loïc Meillard

Aus Schweizer Sicht vermochte Justin Murisier zu überzeugen. Trotz einem Quersteller verbesserte sich der Walliser im 2. Lauf noch um 4 Plätze und schaffte so den Sprung in die Top 10. Besser schnitt Murisier im Riesenslalom bisher erst zweimal ab.

Erfreulich ist auch der 23. Platz von Marco Odermatt. Der 19-Jährige schaffte es mit der hohen Startnummer 46 souverän in den Entscheidungsdurchgang und behielt dort die Nerven. Damit sammelte der Junioren-Weltmeister erst zum zweiten Mal überhaupt Weltcup-Punkte.

Legende: Video Murisier: «Das hätte auch ein Nuller werden können» abspielen. Laufzeit 00:50 Minuten.
Aus sportlive vom 18.12.2016.

Das weitere Programm

In Alta Badia steht am Montag mit einem Parallel-Riesenslalom gleich noch ein Rennen auf dem Programm. Vor einer kleinen Pause über die Weihnachtsfeiertage wird in Madonna di Campiglio am Donnerstag zudem noch ein Nacht-Slalom ausgetragen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 18.12.2016, 12:25 Uhr

6 Kommentare

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  • Kommentar von Ernst Durscher (E.Durscher)
    Warum so beleidigt ? Kritik austeilen ist Ok ,nur sollte man auch Kritik einstecken können. Meiner Meinung nach fahren im Weltcup keine Provinzmannschaften sondern nur Topteams . Das müsste eigentlich auch Ihnen aufgefallen sein. Die Saison geht noch lange und der Saisonhöhepunkt ist im Februar. Warten wir mal ab,was dort für Resultate erreicht werden.
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    1. Antwort von markus kohler (nonickname)
      Die Schweiz war lange eine Skigrossmacht und das sich "Kleinreden" geschieht damit man für die eher dürftigen Darbietungen der letzten Jahre eine gute Entschuldigung hat. Wer aber mit dem 2. grössten Budget im WC unterwegs ist sollte sich das Ziel setzen an der Weltspitze mitzuhalten. Mit einem Budget über 100'000.- will man ja auch keinen Fiat Panda, obwohl der zugegebenerweise auch fährt. Etwas mehr "Füür im Hingere" würde nicht schaden.
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    2. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Nun, bei Rennen 4 bis 5 Fahrer in den Top 30 zu haben, sind wir nicht schlechter aufgestellt als andere grosse Skinationen. Und der Super C am Freitag, sowie der RS am Sonntag haben bewiesen, dass auch die starken Norweger zu schlagen sind. Jansrud im Super C. "nur" 11? Kilde beim RS, welcher wie Janka das ganze Programm absovierte, ebenfalls ausgeschieden & Kristofferson hat es auch nicht aufs Podest geschafft. Fazit: An Renntagen muss halt alles stimmen & auch etwas Glück gehört immer dazu.
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  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Meine Kritik basierte bisher auf der Annahme, dass Swiss Ski ein Topteam und nicht eine Provinzmannschaft stellt. Wenn ich die gehässigen Repliken auf meine Kommentare anschaue stelle ich jedoch fest, dass die meisten Anhänger zufrieden sind, wenn überhaupt ein Schweizer an den Start geht und irgendwie die Piste runterkommt. Das haben sie heute zweifelsohne sogar übertroffen, damit ist das ein extremer Exploit gewesen. Hoffentlich habe ich nun den erwünschten Ton getroffen.
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Für wahre Fans gilt eben wie in einer guten Ehe, einer guten Partnerschaft, guten Freundschaft:" In guten, wie in schlechten Zeiten." Man freut sich mit ihnen über Erfolge & leidet mit ihnen, wenn es Rückschläge gibt. Und Rückschläge müssen auch andere Top Athleten aus anderen Nationen ab & an hinnehmen. Deshalb sind sie trotzdem TOP, genauso unser Team auch.
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  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    Advent, Advent, ein Lichtlein brennt, wenn ein F. Eisath seit 2003 im WC-RS dabei, das erste Mal aufs Podest fährt. Eine schöne Weihnachtsgeschichte in den Kunstschnee dort geschrieben. Dagegen ist Hirschers Sieg so langweilig wie trübe Nebeltage im Dezember. Jetzt hoffen wir fürs 2017, dass unseren Athleten ebenso schöne Geschichten gelingen. Frohes Fest!
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