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Weltcup Männer Horrorstürze und Überraschungssieger: Ganong rockt die Kandahar

Travis Ganong hat überraschend die Abfahrt in Garmisch Partenkirchen gewonnen. Beat Feuz wurde als bester Schweizer 5. Mehrere schwere Stürze überschatteten das Rennen.

Legende: Video Heftige Stürze überschatten Garmisch-Abfahrt abspielen. Laufzeit 4:21 Minuten.
Aus sportaktuell vom 27.01.2017.

Das Podest

  • 1. Travis Ganong (USA)
  • 2. Kjetil Jansrud (No) +0,38
  • 3. Peter Fill (It) +0,52

Die Kandahar ist nicht das Lauberhorn. Doch auch die in Garmisch Partenkirchen durchgeführte Ersatzabfahrt für das in Wengen abgesagte Rennen hatte eine Vielzahl von Tücken zu bieten. Travis Ganong löste die diffizile Aufgabe am besten und feierte dank einem ausgezeichneten Schlussteil seinen 2. Weltcupsieg.

Der Amerikaner, der in der laufenden Saison zuvor nie besser als 7. gewesen war, verwies Kjetil Jansrud und Peter Fill auf die weiteren Ränge.

Die Schweizer

  • 5. Beat Feuz (+0,66)
  • 8. Carlo Janka (+1,05)
  • 11. Patrick Küng (+1,30)
  • 17. Mauro Caviezel (+2,30)
  • 19. Niels Hintermann (+2,38)
  • 25. Urs Kryenbühl (+2,68)
  • 28. Nils Mani (+2,98)
  • 36. Ralph Weber (+3,73)

«Ich glaube nicht, dass ich um den Sieg mitreden kann», hatte der in Kitzbühel gestürzte Beat Feuz vor dem Rennen gemeint. Der Emmentaler kam dem Podest als 5. dennoch relativ nahe. 14 Hunderstel fehlten ihm lediglich aufs «Stockerl». Carlo Janka (8.) und Patrick Küng (11.) klassierten sich ebenfalls in den Top 15.

Wüste Stürze

Nach 11 Fahrern sorgte ein Sturz von Steven Nyman für einen längeren Unterbruch. Der Amerikaner stürzte in die Fangnetze und musste anschliessende abtransportiert und ins Spital geflogen werden. Der Kanadier Erik Guay überschlug sich wüst beim Seilbahnsprung, konnte aber selbständig hinunterfahren. Valentin Giraud Moine (Fr) brach sich beide Beine. Der Mitfavorit und Trainingsschnellste Aleksander Kilde (No) fädelte nach deutlichem Rückstand ein.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 27.1.17, 13:55

5 Kommentare

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  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    Abgesehen von den schlimmen Stürzen, eine ganz tolle Teamleistung. 2 in den Top 10, 3 in den Top 20 & noch 2 in den Top 30 ist Spitze! Hoffen wir, dass heute alle heil da runter kommen & unsere Jungs noch einen Zahn zulegen können. Hopp Schwiiz!
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Erfreuliches Schweizer Ergebnis. Die drei schnellsten CHer Feuz, Janka und besonders Küng (der Sprung über die Kante) haben unten Zeit eingebüßt. Feuz war oben in den Kurvenpassagen wie oft sehr schnell. Morgen gibt es bei vermutliche ähnlichen Schneebedingungen eine weitere Chance für alle Athleten. Die Form und das technische Können lassen bei der WM in St. Moritz hoffen.
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  • Kommentar von Thomas Bächinger (Thomas Bächinger)
    Ich wollte mich, da ich das rennen nicht live sehen konnte, kurz informieren, auch über Feuz' Leistung. Doch Fehlanzeige: In vier Videos sind drei Stürzen zu sehen? Wieso? Wer will/braucht das? Ist das das service publique?
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Finde es auch schade, kann man die Fahrten von Feuz & Janka nicht nochmal sehen. Zudem ist die Rangliste in dieser Zusammenfassung nicht aktualisiert. Dieselbe Meinung wie Feuz im Interwiev teile: Solche Stürze will man im Skirennsport nun wirklich nicht sehen.
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