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Weltcup Männer Janka und Feuz haben das Lauberhorn im Griff

Auch im 2. Training zum Wengen-Klassiker vom Samstag haben die Schweizer Abfahrer überzeugt. Gestartet wurde von ganz oben, das Ziel befand sich kurz nach dem Kernen-S.

Am Dienstag wurde am Lauberhorn wegen dem Nebel im oberen Streckenteil auf einer verkürzten Strecke trainiert (von unterhalb Hundschopf bis ins Ziel). Auch am Mittwoch konnte aufgrund des Neuschnees nicht auf der Originalstrecke gefahren werden (vom regulären Start bis zur Wasserstation).

Weil die Fahrer dank diesen beiden «Teil-Trainings» auf sämtlichen Lauberhorn-Passagen trainieren konnten, steht der traditionellen Abfahrt am Samstag nichts mehr im Weg. Vorausgesetzt natürlich, das Wetter spielt mit.

Reichelt vorne dabei

Die Top 4 des 1. Trainings waren auch am 2. Tag ganz vorne dabei: Carlo Janka wurde Zweiter (4. Platz am Dienstag), der Österreicher Max Franz Dritter (2.), Beat Feuz Fünfter (3.) und der Italiener Peter Fill Sechster (1.).

Bestzeit fuhr Olympiasieger Matthias Mayer (Ö), auf Platz 4 schob sich Adrien Theaux (Fr). Auf Platz 7 überzeugte auch Hannes Reichelt. Der Österreicher stand in den letzten 5 Jahren in Wengen immer auf dem Podest. Patrick Küng belegt Platz 21.

Resultate 2. Training

1. Matthias Mayer (Ö) 1:27,64
2. Carlo Janka (Sz) +0,24
3. Max Franz (Ö) +0,41
4. Adrien Theaux (Fr) +0,61
5. Beat Feuz (Sz) +0,66
6. Peter Fill (It) +0,86
7. Hannes Reichelt (Ö) +1,20
Ferner:
15. Kjetil Jansrud (No) +1,43
17. Mauro Caviezel (Sz) +1,57
21. Patrick Küng (Sz) +1,79
25. Ralph Weber (Sz) +1,99
26. Aksel Svindal (No) +2,03

Sendebezug: SRF zwei, sportaktuell, 10.1.17, 22:20 Uhr

Kein Abschlusstraining

Weil die Wetteraussichten in Wengen für Donnerstag schlecht sind, wird auf eine 3. Trainingsfahrt verzichtet. Am Freitag soll dann das Lauberhorn-Wochenende mit der Super-Kombi lanciert werden.

2 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Ich finde solche Vorschuss-Lorbeeren vor einem sportlichen Wettkampf immer sehr gefährlich! Für beide Seiten (Sportler und Zuschauer), wenn dann bei einem "Nichtzutreffen" der positiven Gewinnchancen, alles ganz anders rauskommt, macht sich schnell Enttäuschung und sogar Frust und kritische Wut bemerkbar! Lassen wir doch alle Ski-Asse zuerst einmal die Lauberhorn-Abfahrt rennmässig absolvieren und freuen uns dann, wenn vielleicht wieder einmal ein Schweizer auf dem Podest steht!
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Beim, leider von vielen Zuschauern unterschätzten PRS, hatten wir einen Schweizer auf dem Podest!:-) Aber von Herzen wäre es unseren Athleten natürlich zu gönnen, wenn es auch in diesem Jahr in Wengen wieder ein Schweizer-Fest werden würde.
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