Janka: «War ziemlich im Sumpf»

Unterschiedliche Gefühlslage im Schweizer Lager: Nach dem 2. Training zur Abfahrt in Gröden sprechen Carlo Janka (+3,84 Sekunden) und Marc Gisin (+1,43) über ihre Eindrücke von der «Saslong».

Im Zielraum konnte Carlo Janka zumindest einen Teil seines grossen Rückstands erklären. Der Obersaxer verlor nach einem groben Fehler im unteren Teil noch viel Zeit.

Bereits nach dem Gleiterstück lag der Gesamtweltcupsieger von 2010 im Hintertreffen – kein neues Problem. «Oben ist das grösste Rätsel. Unten habe ich eine Welle verpasst und war dann ziemlich im Sumpf.»

Trotz Problemen bei der Materialabstimmung bleibt der 29-Jährige fürs Rennen vom Samstag optimistisch: «Ich hoffe, dass die Piste härter, etwas schwieriger und schneller wird.»

«  Es gilt, den Renninstinkt hervorzuholen. »

Marc Gisin

Deutlich besser kam Teamkollege Marc Gisin mit der «Saslong» zurecht. Der Engelberger fuhr am Mittwoch auf Rang 9. Am Donnerstag reichte es zu Platz 20. «Ich war schon den ganzen Herbst gut im Training», relativiert Gisin jedoch. Der 27-Jährige hofft, dass er die Trainingsleistungen am Samstag im Rennen bestätigen kann: «Es gilt, den Renninstinkt hervorzuholen.»

TV-Hinweis

TV-Hinweis

Verfolgen Sie die Rennen in Gröden live. SRF zwei überträgt den Super-G am Freitag ab12:10 Uhr und die Abfahrt am Samstag ab 12:05 Uhr.