Zum Inhalt springen

Weltcup Männer Jansrud doppelt nach – die Schweizer bleiben ohne Exploit

Der Norweger Kjetil Jansrud hat in Val d'Isère seinen zweiten Sieg gefeiert. Patrick Küng klassiert sich als bester Schweizer im 7. Rang.

Das Podest

  • 1. Kjetil Jansrud (No) 1:59,51
  • 2. Peter Fill (It) +0,26
  • 3. Aksel Svindal (No) +0,33

Bei der Abfahrtspremiere in Val d'Isère schwang wie bereits im Super-G Kjetil Jansrud obenaus. Für den Norweger ist es bereits der 16. Weltcupsieg. Mit diesem 2. Sieg in Frankreich übernimmt er an der Seite von Marcel Hirscher die Führung im Gesamtweltcup.

Erneut eine starke Fahrt zauberte sein Landsmann Aksel Svindal in den Schnee. Im Sommer noch zweifelte das Sturzopfer vom Januar an einem Comeback, jetzt vereint Svindal bereits 2 Podestplätz in seinem Saison-Palmarès.

Zwischen die beiden Norweger schieben konnte sich der letztjährige Abfahrtskristallkugel-Gewinner Peter Fill.

Die schnellsten Schweizer

  • 7. Patrick Küng +1,05
  • 10. Carlo Janka +1,19
  • 13. Beat Feuz +1,32

Dank einem veritablen Schlussspurt fuhr der am Freitag noch enttäuschende Patrick Küng auf den guten 7. Rang. Der Glarner stand erstmals wieder am Start einer Abfahrt, nachdem er im Januar der letzten Saison wegen einer Verletzung an der Patellasehne die Saison vorzeitig abgebrochen hatte.

Legende: Video Feuz: «Hatte eigentlich das Gefühl, dass etwas möglich wäre» abspielen. Laufzeit 00:43 Minuten.
Aus sportlive vom 03.12.2016.

Solide Auftritte zeigten auch Carlo Janka (10.) und Beat Feuz (13.), für ganz nach vorne schien der Weg heute allerdings noch (zu) weit.

Vor allem für Feuz ist es nach seinem überzeugenden Auftritt im Super-G eine leichte Enttäuschung: «Es war eine nervöse Fahrt. Natürlich ist es schade, aber ich muss nach vorne schauen.»

Debakel für Österreich

Eine Schlappe zogen derweil unsere östlichen Nachbarn ein: Von den 7 in den Top 30 gestarteten Österreichern klassierten sich alle ausserhalb der Top 15, Bester war Abfahrts-Olympiasieger Matthias Mayer auf Platz 17.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 03.12.16, 10:40 Uhr

9 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    Die Schweizer ja "nur" zum erweiterten Favoritenkreis zählten, hat Küng sein Resultat vom Training bestätigen können, Feuz & Janka haben viele Ränge gegenüber dem Training gut gemacht. Also eine sehr solide Leistung & viel mehr, als man erwarten durfte. Freuen wir uns über die sehr guten Platzierungen 7/10 & 13 & wichtige WC-Punkte für unsere Athleten. In die Top 30 zu fahren ist TOP! Den Schweizer Athleten heute auch im RS zu wünschen! Hopp Schwiiz!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Stefan Perner (s.perner)
    Die Leistungen der etablierten Schweizer waren ja ganz gut. Aber ich frage mich schon, weshalb CH Fahrer, die an Juniorenweltmeisterschaften Medallien geholt und im EC Rennen gewonnen haben, auf höchster Stufe nichts zeigen. Seit 2011 und dem Sieg von Feuz in Kvitfjell ist kein neuer Name aus der CH auf einem Weltcup Podest aufgetaucht!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von markus kohler (nonickname)
      Dass lässt sich ganz einfach erklären. Es gibt null Druck und null Konkurrenzkampf im Schweizer Team. Es gibt nur einen einzigen Fahrer, der, falls er dann gesund ist, gewisse Ambitionen an der WM hegen darf, Feuz. Die Jungen haben deshalb keine Herausforderung und wenn die Arrivierten weg sind, wird man den Alpin Sektor bei den Herren eigentlich gleich schliessen können.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Eddie Örwein (Eddie the Eagle)
      Wie lange dauert es noch, bis Swiss Ski das Vertrauen Urs Kryenbühl schenkt, dem besten Europacup Fahrer des letzten Winters. In der Vorbereitung im Pitztal immer schneller als Hintermann, bei drei Weltcupeinsätzen zweimal in den Punkten.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Eddie Örwein (Eddie the Eagle)
    Gisin wurde trotz der schlechten Trainingsleistungen dem jungen Rogentin vorgezogen. Ein Fehlentscheid?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen