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Weltcup Männer Jansrud und Streitberger siegen in Kvitfjell

Der Norweger Kjetil Jansrud und der Österreicher Georg Streitberger haben zeitgleich die Weltcup-Abfahrt von Kvitfjell gewonnen. Aksel Svindal sicherte sich vorzeitig den Sieg im Abfahrts-Weltcup. Als einziger Schweizer fuhr Didier Défago in die Top 10.

Sowohl Kjetil Jansrud wie auch Georg Streitberger konnten zum ersten Mal eine Weltcup-Abfahrt gewinnen. Die beiden erreichten das Ziel der verkürzten Abfahrt zeitgleich nach 1:05,72 Minuten.

Svindal sichert sich die Kristallkugel

Platz 3 erreichte Travis Ganong mit 0,12 Sekunden Rückstand. Der Amerikaner fuhr erstmals in seiner Karriere auf das Podest. Erik Guay (Ka) und Aksel Svindal (No) folgten auf den Plätzen 4 und 5. Diese Rangierung reichte Svindal, um sich vorzeitig und zum 2. Mal in Folge mit der kleinen Kristallkugel zum Sieger der Abfahrts-Wertung zu krönen.

Streitberger mit bester Startnummer

Während der Erfolg von Jansrud, dem Olympiasieger im Super-G, erwartet werden konnte, ist der 1. Platz Streitbergers eine Überraschung. Der Österreicher, der in der Abfahrt bisher erst einmal auf das Podest gefahren war, nutzte seine optimale Ausgangsposition und zeigte mit der Startnummer 1 eine fehlerfreie Fahrt.

Schweizer weit zurück

Die Fahrer mit den höheren Startnummern hatten bei schlechter Sicht kaum Chancen auf einen Spitzenplatz. Zu denen gehörten auch die Schweizer, die allesamt eine höhere Nummer als die 20 gezogen hatten.

Legende: Video Fahrt von Défago («sportlive», 28.02.2014) abspielen. Laufzeit 1:15 Minuten.
Vom 28.02.2014.

Als bester Swiss-Ski-Fahrer belegte Didier Défago den 10. Rang. Der Walliser büsste 0,51 Sekunden auf die Bestzeit ein. Mit Patrick Küng (12.) fuhr noch ein weiterer Schweizer in die Top 20.

Zweite Chance am Samstag

Am Samstag steht im Olympia-Ort von 1994 eine weitere Abfahrt auf dem Programm. Die letzte Abfahrt der Saison steigt am 12. März beim Weltcup-Final auf der Lenzerheide. Aktuell sind mit Küng, Défago, Carlo Janka und Beat Feuz vier Schweizer für den Final der Top 25 qualifiziert.

18 Kommentare

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  • Kommentar von Sandro Reinhard, Zollikofen
    Wieso ist Marc Gisin nicht angetreten? Fehlte uns ein Startplatz? Und wenn ja: Warum wird ein solcher Startplatz nicht z.B. Caviezel oder Viletta weggenommen? Bei allem Respekt vor den beiden: Gisin als Topgleiter könnte auf so einer langweiligen Strecke viel mehr herausholen, als die beiden technisch versierteren Fahrer.
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  • Kommentar von Urs Uali, 4657 Dulliken
    was micht stört ist, dass M- Hüppi und leider auch zum Teil Bernhard Russi, die schlechten Startnummern für die Schweizer Abfahrer als Alibi erwähnen, dabei ist es so, dass Fahrer mit ähnlich (hohen) Startnummern wesentlich schneller die Piste bewältigten, als unsere Abfahrer. Man muss einfach zur Kenntnis nehmen, dass unsere Abfahrer im Moment keine grossen Stricke zerreissen.
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  • Kommentar von Jeannette Schwyn, Schweiz...
    Was Janka in dieser Saison erreicht hat hätte ihm letztes Jahr wohl niemand mehr zugetraut - ich übrigens auch nicht. Jetzt fahren die einmal diese Saison den anderen hinterher und schon röhrt der Hirsch vonwegen Debakel. Eine Zumutung ist meiner Meinung nach eine Abfahrt von nur rund 1 Minute und dass man da mit einem Abstand von 0.51 Sek. nur noch 10. wird ist nicht weiter verwunderlich. Und die, welche Viletta vor 2 Wochen zugejubelt hatten sollen sich schämen, ihn nun so zu verunglimpfen!
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    1. Antwort von W. E, H
      @J. Schwyn: Stimme Ihnen zu! Fakt ist eben leider, dass immer dieselben Usern hier nur kommentieren & unsere Athleten ständig kritisieren, weil sie gerne provozieren, aber eigentlich keine Ahnung haben. So plappert man halt einfach etwas dahin. Hauptsache man hat geplappert. Man trifft diese überall an.
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    2. Antwort von jean passant, thun
      Es geht nicht nur um den Inhalt, sondern vor allem um die Art und Weise von Jankas Kritik. Wenn er dies direkt im Interview und dann auf sportpolitischer Ebene tut kein Problem. Aber sein Vorgehen hat bestenfalls Pausenhofniveau. Man kann alles begründen und entschuldigen, aber es handelt sich hier um Profisport auf internationaler Ebene und nicht um JeKaMi Veranstaltungen. Sein Vorgehen entspricht einer Verletzung der Treuepflicht eines Arbeitnehmers, er gehört gerügt und nicht beklatscht.
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