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Weltcup Männer Jansrud weist Svindal in die Schranken

Kjetil Jansrud hat in der Super-Kombi von Wengen das Norweger-Duell gegen Aksel Svindal gewonnen. Carlo Janka musste die Podestträume nach einem Einfädler begraben.

Das Podest

  • 1. Kjetil Jansrud (No)
  • 2. Aksel Svindal (No) +0,04
  • 3. Adrien Theaux (Fra) +0,13

Nachdem Aksel Svindal der Konkurrenz in der Kombi-Abfahrt 0,72 Sekunden und mehr abgenommen hatte, deutete alles auf einen weiteren Sieg des Speed-Dominators hin. Doch Kjetil Jansrud – bei Halbzeit Dritter – drehte den Spiess mit einem beherzten Slalomlauf um. Im Ziel hatte der Kombi-Zweite der WM 2015 nur 4 Hundertstel Vorsprung auf Svindal. Der französische Abfahrtsspezialist Adrien Theaux komplettierte das Podest.

Legende: Video «Janka scheidet nach tollen Zwischenzeiten aus» abspielen. Laufzeit 1:52 Minuten.
Vom 15.01.2016.

Die Schweizer

  • 6. Marc Gisin +0,98
  • 21. Justin Murisier +3,16
  • 26. Nils Mani +3,54
  • OUT Carlo Janka

Vorjahressieger Carlo Janka befand sich nach Rang 9 in der Kombi-Abfahrt auf Schlagdistanz mit den Podestplätzen. Der Bündner packte erneut einen starken Slalomlauf aus und war mit den besten Zwischenzeiten unterwegs, ehe er im Schlussteil einfädelte.

Das ist sehr bitter, diese Punkte hatte ich eingerechnet, um am Ende der Saison 500 Punkte zu haben.
Autor: Carlo Janka

Zum besten Schweizer avancierte damit Marc Gisin, obwohl er nach der Abfahrt und Zwischenrang 12 alles andere als zufrieden war. Dafür zeigte der Engelberger einen ansprechenden Slalom und konnte sich auf Rang 6 verbessern.

Rückkehrer Beat Feuz belegte nach einer beachtlichen Kombinationsabfahrt den 10. Platz. Der Schangnauer hatte die Fahrt aber nur als weiteres Training eingestreut und liess den Slalom aus.

Die Stimmen

  • Kjetil Jansrud: «Es ist gut, mal oben an Svindal zu stehen. Für Norwegen ist es sehr gut, dass wir in jedem Rennen gegeneinander kämpfen. Aber es macht viel mehr Spass, oben zu stehen.»
  • Aksel Svindal: «Wir haben im Training ein sehr gutes Niveau. Das ist auch ein Grund, wieso es teilweise so gut geht.»
  • Carlo Janka: «Das ist sehr bitter, diese Punkte hatte ich eingerechnet, um am Ende der Saison 500 Punkte zu haben. Aber hätte, wäre, wenn nützt nichts.»

Das weitere Programm

Das Weltcup-Wochenende geht am Samstag mit der legendären Lauberhorn-Abfahrt weiter. Gestartet wird das Rennen – sofern das Wetter mitspielt – um 12:30 Uhr. Am Sonntag bestreiten die Slalom-Cracks in Wengen erstmals ein Rennen auf der Abfahrtsstrecke.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 15.1.2016, 10:15 Uhr

4 Kommentare

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  • Kommentar von thomas steffel, muntelier
    wobei mit heute und endlich das gerücht aus der welt ist, der gesamtweltcup sei zugunsten der techniker ausgerichtet. levi slalom wird nicht nachgeholt, das parallel rennen wurde aufgrund der strecke und ausflaggung von den abfahrern dominiert, city event münchen ersatzlos gestrichen. und die heutige kombi ganz im zeichen der speeders. super so, wird extrem interessant. svindal legt jeweils vor und hirscher muss mit viel risiko nachdoppeln. bleibt sicher dieses jahr bis zum ende super spannend.
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    1. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Wobei dieses "Gerücht" ja nicht an der Anzahl der Rennen die gefahren werden entstanden ist, sondern weil es mittlerweile auch Slalomfahrer gibt, die, wenn es von der Strecke her passt für Gesamt-WC-Punkte auch Super-G fahren, während Speedfahrer keine Slalom fahren. Ausser bei der Kombi Und die Kombi-Abfahrt in Wengen wurde gekürzt gefahren. Aus Rücksicht für Slalomfahrer, was auch gut so ist. Der Slalom mit diesem kurzen Gleitstück war also ausgleichende Gerechtigkeit.
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  • Kommentar von Jasmina, Luzern
    beachtlich wie Gisin da gefahren ist wirklich gut. Das darf Auftrieb geben für morgen. Schade dass Janka ausgeschieden ist aber dafür sprechen die schnelle Zwischenzeiten dass er sehr gut unterwegs war. Einfädelt können passieren. Sonst verliert man zu viel Zeit wenn man auf verwalten fährt. Hopp Schweiz
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  • Kommentar von E. Waeden, Kt. Zürich
    Herzliche Gratulation an Gisin für den hervorragenden 6. Rang! Schade, schade hatte Janka diesen Einfädler. Er hat aber schon recht: "Wenn, wäre, hätte....", aber es hätte halt doch ohne diesen Einfädler einen Podestplatz für ihn gegeben. Die Einschätzung von Russi stimmt: "Einfädler können passieren, aber bis dort hin ist Janke sehr gut gefahren!" Nur DAS muss er jetzt für die nächsten Rennen mitnehmen. Kopf hoch! Das wird schon! Für die Abfahrt gilt wieder:" Hopp Schwiiz!"
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