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Weltcup Männer Kline überrascht – Feuz Siebter

Bostjan Kline hat die erste von zwei Abfahrten in Kvitfjell gewonnen. Der Slowene setzte sich im Ersatz-Rennen für Lake Louise vor Matthias Mayer und Kjetil Jansrud durch. Beat Feuz fuhr als bester Schweizer auf Platz 7.

Das Podest

  • 1. Bostjan Kline (Sln)
  • 2. Matthias Mayer (Ö) +0,19
  • 3. Kjetil Jansrud (No) +0,20

Für Bostjan Kline ist es der 1. Weltcupsieg seiner Karriere. Bisher stand der Slowene zweimal auf dem Podest. In der vergangenen Saison wurde er im Super-G von Hinterstoder und in der Abfahrt von Garmisch jeweils Zweiter. Kline zeigte auf der wegen Windes im oberen Teil verkürzten Strecke eine nahezu perfekte Fahrt. Der 25-Jährige fand vor allem im mittleren Abschnitt eine ideale Linie.

Am nächsten kam Kline Matthias Mayer. Der Österreicher schaffte vor allem dank einem starken unteren Streckenteil erstmals seit 2 Jahren wieder den Sprung auf das Podest. Mit einer Hundertstelsekunde Rückstand klassierte sich Kjetil Jansrud auf Platz 3.

Die Schweizer

  • 7. Beat Feuz +0,41
  • 10. Mauro Caviezel +0,62
  • 15. Carlo Janka +0,83
  • 27. Niels Hintermann +1,33
  • 32. Urs Kryenbühl +1,50
  • 35. Patrick Küng +1,58
  • 36. Ralph Weber +1,62
  • 37. Gilles Roulin +1,65
  • 46. Nils Mani +1,97
Legende: Video «Die Fahrt von Beat Feuz» abspielen. Laufzeit 1:44 Minuten.
Vom 24.02.2017.

Im ersten Rennen seit seinem WM-Titel in St. Moritz zeigte Beat Feuz eine gute Leistung. Dem siebtklassierten Schangnauer fehlten 0,21 Sekunden auf das Podest. Überzeugen konnte auch Mauro Caviezel. Der Bündner, der im Training am Freitag mit Platz 10 aufhorchen liess, klassierte sich mit Startnummer 39 auf dem 10. Rang. Carlo Janka wurde 15.

Mit Niels Hintermann schaffte ein weiterer Schweizer den Sprung in die Top 30. Die anderen Swiss-Ski-Athleten, unter anderen Gilles Roulin bei seinem Weltcup-Debut, verpassten die Punkteränge.

Das weitere Programm

Am Samstag steht in Kvitfjell eine weitere Abfahrt auf dem Programm, am Sonntag findet in der norwegischen Skidestination ein Super-G statt. Am 4. und 5. März sind in Kranjska Gora die Techniker wieder im Einsatz.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 24.02.17, 11:10 Uhr

9 Kommentare

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  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    N/2, Ö/3, I/1, F/0, CH/3 = Fahrer in den Top 15, haben die Schweizer doch gegenüber denjenigen Nationen, welche in der Nationenwertung vor der CH liegen, gute Resultate abgeliefert. Caviezel mit hoher Startnummer Rang 10, 2 Schweizer in den Top 10 & mit Janka zus. ein Fahrer in den Top 15 ist sehr gut. Und Janka kein starker Gleiter ist, waren alle diese verkürzten Abfahrten in dieser Saison für ihn halt nicht optimal. Und Sieger ist ein Schweizer Ski! Weshalb rüstet Stöckli nicht die CH aus?
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    1. Antwort von markus kohler (nonickname)
      In einigen Punkten haben sie recht. Was Stöckli anbelangt, nehme ich an, dass sie mit Head, Fischer, Rossignol etc. nicht mithalten können. Von Janka halte ich im Gegensatz zu Ihnen nicht viel. Er lamentiert dauernd rum und merkt nicht, dass er an sich arbeiten sollte und nicht noch mehr desselben abspulen muss. Er ist verkrampft, stur und müsste dringend zu einem wirklich kompetenten Mentaltrainer gehen. Aber da fehlt es ihm und auch den Trainern bei Swiss Ski an Weitsicht. Schade.
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    2. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Höre Janka nicht ständig herum lamentieren. Auf alle Fälle nicht öfters, als andere Sportler. Und Teamkollegen bescheinigen ihm, dass er der fleissigste Fahrer im Swiss-Ski Team, mit der meisten Disziplin ist. Und wenn ich nicht irre, steht ihm seit letzter Saison M. Bond zur Seite. Und nachvollziehbar ist, dass wer so fleissig ist, Erfolge bleiben aus, das "verkrampfen" lässt, die Leichtigkeit, die Siege bringen fehlt. Mögen muss man Athleten nicht, aber deshalb ständig auf sie drauhauen?
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    3. Antwort von markus kohler (nonickname)
      Das ist genau der Punkt, Janka soll superfleissig sein, aber das ist nur "mehr desselben". Es ist typisch, dass Feuz von diesem rigiden, phantasielosen System profitiert, da er ohnehin die Lockerheit mitbringt. Janka bräuchte genau das Gegenteil, aber da fehlt es bim Verband an wirklich cleveren Köpfen, die das Problem erkennen können. Ich bin überzeugt, dass man viel mehr aus Janka herausholen könnte aber nicht mit Stauffer und den anderen "Knorzis" bei Swiss Ski.
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    4. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Drum haben z. B. Hirscher bei den Österreichern ein eigenes Team im Team, bei uns Schweizern ist es L. Gut & wenn ich nicht irre auch Feuz. Aber dagegen spricht sich ja der Präsident von Swiss-Ski aus. Er will sämtliche Athletinnen & Athleten in Magglingen trainieren & keine Alleingänge. Dadurch hat er für den Verband natürlich mehr Bedeutung. Und betr. Skimarken, hat z. B. Head mit vielen Sportlern, die sie fahren, mehr Feedback. Alle CH mit Stöckli ausgerüstet, hätte die Firma auch mehr FB.
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  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Zurück im WC sieht alles anders aus. Swiss Ski zeigt die bekannten Schwächen. Wieder eine Verletzte mit Feierabend, kein Podestplatz, Janka ungenügend, Küng völlig neben der Spur, Mani schwach etc. Feuz und Holdener waren wie immer die Besten der schwachen Truppe, Gut fehlt und einzig Caviezel hat echte Fortschritte bestätigt. Das verheisst nicht gerade Gutes für die Zukunft.
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    1. Antwort von René Ruf (RenéR)
      @Kohler (Passant) Eine Schwäche von Swiss Ski, wenn sich Feierabend verletzt? Feuz & Holdener sollen wie immer die Besten gewesen sein. Dies trifft bei Feuz öfters zu, bei Holdener auch nicht immer in der Kombi. Beinahme immer im Slalom bei Holdener. Bezogen auf "schwache Truppe (Holdener)" - bei den CH-Damen gibt es keine einzige schwache Disziplin. "Echte Fortschritte" gab es bei den Damen im CH-Team in dieser Saison bei sehr vielen, nicht nur bei 2,3. Für die Zukunft sieht's positiv aus.
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    2. Antwort von markus kohler (nonickname)
      Ja, tatsächlich eine Schwäche bei Swiss Ski. Vonn und Shiffrin haben das Rennen ausgelassen. Die Betreuer bei Swiss Ski liessen es zu, dass gut in schlechter Verfassung den Kombi Slalom fahren wollte und auch heute haben sie keine Reaktion gezeigt. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass beim Skiverband dilettantisch vorgegangen wird und man aus früheren Fehlern keine genügenden Konsequenzen zieht.
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    3. Antwort von René Ruf (RenéR)
      @Kohler (Passant) Auf ihre Äusserungen schwache Truppe, Fortschritte & Zukunft gehen sie nicht mehr ein. Sie umgehen die Saisonentwicklung und stützen sich zumeist auf einzelne Ergebnisse ab und stellen somit das Ganze in ein schlechtes Licht. Vonn & Shiffrin verzichteten, dann wäre es eine Schwäche von allen anderen Nationen, nicht nur von CH. Und wie kommt es dann, Lara Gut gewinnt in "schlechter Verfassung" Bronze? Was für frühere Fehler bei Swiss Ski?
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