Zum Inhalt springen

Weltcup Männer Küng 3 Hundertstel hinter dem Podest - Reichelt überlegen

Knapper geht es kaum. Patrick Küng verpasste auf der verkürzten Abfahrt von Kvitfjell Rang 3 nur haarscharf und wurde Fünfter. Ausser Reichweite lag der österreichische Sieger Hannes Reichelt.

Es waren der Franzose Guillermo Fayed und der Italiener Werner Heel, die Patrick Küng 0,03 bzw. 0,01 Sekunden abnahmen und damit dessen Sprung aufs Treppchen verhinderten. So musste sich der Weltmeister trotz einer starken Fahrt mit Rang 5 begnügen.

Reichelt mit «grossem» Vorsprung

Angesichts der knappen Abstände in den Top-15 war der Sieg von Hannes Reichelt schon fast eine Machtdemonstration. Auf der Strecke, die wegen Nebels hatte verkürzt werden müssen, distanzierte der Super-G-Weltmeister die Konkurrenz um 3 Zehntel und mehr. Am nächsten kam ihm der Kanadier Manuel Osborne, der das Klassement mit Startnummer 28 aufmischte.

Neue Spannung im Abfahrts-Weltcup

Mit seinem 3. Abfahrtssieg der Saison brachte sich Reichelt auch in eine aussichtsreiche Position im Kampf um den Disziplinen-Weltcup. Er verkürzte den Rückstand auf Kjetil Jansrud auf 20 Punkte und könnte sich mit einem weiteren Erfolg beim Finale in Meribel die kleine Kugel sichern.

Jansrud geschlagen

Der Norweger Jansrud gehörte mit seinem 7. Rang zu den Verlierern des Tages. Das Vorhaben, seine Speed-Rennen in der Heimat für die grosse Aufholjagd auf Gesamt-Leader Marcel Hirscher zu nutzen, erlitt einen herben Dämpfer.

Schweizer mit schwachem Teamresultat

Ebenfalls zurückgeworfen wurden die weiteren Schweizer. Hinter Küng schaffte einzig noch Beat Feuz (16.) den Sprung unter die besten 20, Didier Défago (26.) und Fernando Schmed (30.) holten immerhin Punkte. Nils Mani, Silvan Zurbriggen, Carlo Janka und Ralph Weber gingen mit ihren Rückständen von rund 1,5 Sekunden leer aus.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 07.03.15 11:55 Uhr

8 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von jean passant, thun
    Und wieder gewinnt Österreich, wie in jedem Rennen seit der WM. Küng war o.k. Feuz noch passabel. Janka kann nicht starten und nicht gleiten. Aber auch Plätze ausserhalb der Punkte sind bei Swiss Ski ausreichend um dabei zu sein. Bei den Schweizer Meisterschaften könnte es sogar für einen Top-10 Platz reichen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von ybfan, Biel
      Interessant, dass es für ihn als 9. besten Skifahrer der Welt an den CH Meisterschaften für die Top 10 reichen könnte. Da machen Sie Swiss-Ski ein riesen Kompliment! ;)
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von W. E, Kt. Zürich
      War es jetzt vorletzte Saison, da waren beim Finale in der Lenzerheide keine Schweizer dabei? Schaut man sich die Wertungen in den verschiedenen Disziplinen heute an, ist unsere Mannschaft TOP aufgestellt & sind bei den Allerbesten voll mit dabei. @J. Passant: Neidisch?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von jean passant, thun
    Küng o.k., Feuz passabel, Schmed hat wenigstens einen Punkt geholt, aber Janka? Er verliert beim Start, kann nicht gleiten und hat auch Mühe mit der Linie. Ein Abfahrer ist er nicht mehr, allerdings auch kein wirklicher RS-Fahrer, ein Slalomfahrer sowieso nicht, im Prinzip ist er nur in der Kombi einigermassen dabei. Macht aber nichts bei Swiss Ski gehört er auch so zu den Besten.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Lukas, Wil
      Wenn er nur in der Kombi "einigermassen" dabei ist, Wieso ist er dann 7. im Super-G Weltcup, 10. im Riesenslalom Weltcup, 15. im Abfahrts Weltcup? Er ist der 9. beste Skifahrer der Welt, Ich verstehe Ihre Kritik nicht. Seine beste Saison seit langem. Und in der Kombi einigermassen "dabei", Er hat den Kombi-Weltcup gewonnen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von W. E, Kt. Zürich
    Schade hat es Küng nicht gereicht. So nahe dran!:-) Interessant wäre zu wissen, WO & WIESO Janka so viel Zeit verloren hat. War es im Gleitstück? Er als herausragender Techniker sollte vielleicht statt der Abfahrt, wo er wertvolle Punkte "verschenkt" Kombi, Super C, RS & Slalom fahren. Aber wäre bei der ersten Kombi jede Wertung auch noch einzeln bewertet worden, wie bei der zweiten, wovon Hirscher profitierte, hätte es für ihn in Wengen 100 Punkte in der Abfahrt & 100 im Slalom gegeben.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von ybfan, biel
      Nun, auf diesem weichen Schnee hat ers einfach nicht raus, wie man schnell ist. Er macht auch in der Abfahrt immer wieder gute Punkte. Ich glaube kaum, dass er im Slalom auch in den Top15 der Weltrangliste wäre. Wobei man in Wengen gesehen hat, wie gut er mit wenig Training fahren kann. Er ist auf einem guten Weg, und wird auch in der Abfahrt nochmals stärker werden. Diese Saison gab es viele verkürzte "Abfarcen" auf weichen Strecken, bei denen der Start auch mehr zählte. Das liegt ihm nicht.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von W. E, Kt. Zürich
      War nicht als Kritik gedacht. Er ist ja der beste Fahrer, den Swiss-Ski im Moment hat & gehört nach wie vor zu den Besten der Welt. Waren nur so Gedanken, weil er eben ein herausragender Techniker ist & eben immer wieder beweist, wie toll er auch Slalom fahren kann.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen