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Weltcup Männer Ligety holt sich Riesenslalom-Kristallkugel

Ted Ligety hat sich mit dem Sieg im Riesenslalom von Kranjska Gora vorzeitig die kleine Kristallkugel gesichert. Didier Défago qualifzierte sich dank Rang 10 für den Weltcup-Final von nächster Woche.

Ligety demonstrierte bei regnerischen Bedingungen in Slowenien seine Überlegenheit in der Disziplin Riesenslalom eindrücklich. Der amerikanische Weltmeister baute seine Führung im 2. Lauf aus und siegte 0,45 Sekunden vor dem Österreicher Marcel Hirscher und 0,77 Sekunden vor Alexis Pinturault (Fr).

Ligety wie Von Grünigen und Tomba

Dank dem 5. Triumph im 7. Riesenslalom der Saison holte sich Ligety vorzeitig die kleine Kristallkugel des Disziplinen-Weltcups. Zum 4. Mal nach 2008, 2010 und 2011 darf sich Ligety als bester Riesenslalom-Fahrer auszeichnen lassen. Damit befindet sich der 28-Jährige nun auf Augenhöhe mit Michael von Grünigen und Alberto Tomba.

Nur der Schwede Ingemar Stenmark war mit 7 kleinen Kristallkugeln noch erfolgreicher. Mit seinem 16. Weltcup-Sieg im Riesenslalom ist Ligety zudem auf Platz 3 der ewigen Siegerliste angelangt, hinter Stenmark (46) und Von Grünigen (15).

Hirscher holt wichtige Punkte

Hirscher, der den Riesenslalom-Weltcup im letzten Jahr gewonnen hatte, baute dank dem 2. Platz von Kranjska Gora seine Führung im Gesamtweltcup aus. Neu liegt der 24-Jährige 69 Punkte vor Aksel Svindal, der in Kranjska Gora Rang 6 belegte.

«Das waren ganz wichtige 80 Punkte», zeigte sich der Slalom-Weltmeister von Schladming zufrieden. Nach dem ersten Durchgang hatte er nur auf Platz 4 gelegen.

Défago auf der Lenzerheide dabei

Didier Défago sicherte sich dank Rang 10 einen Startplatz beim Weltcup-Final auf der Lenzerheide von nächster Woche. Der Routinier wird dort der einzige Schweizer in der «Basisdisziplin» Riesenslalom sein. Défago steigerte sich nach dem 1. Lauf, bei welchem er den 23. Zwischenrang belegt hatte.

Der 22-jährige Elia Zurbriggen qualifizierte sich mit der Startnummer 45 ebenfalls für den 2. Durchgang und erreichte den 28. Schlussrang. In seinem 3. Weltcuprennen fuhr der Walliser zum zweiten Mal in die Punkteränge. «Ich wollte attackieren, doch nach einem kleinen Fehler bin ich ohne Vertrauen gefahren», zeigte er sich dennoch nicht restlos zufrieden.

10 Kommentare

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  • Kommentar von If, Z
    Sportpanorama, von Hüppi gut moderiert :-), Antwort von B. (OK-Präsident Lenzerheide) auf die Frage, WAS man denn jetzt im Männerteam tun kann, damit's nächste Saison wieder aufwärts geht:" U.a lernen mit dem neuen Material zurechtzukommen & umzugehen, das SELBSTVERTRAUEN wieder aufbauen, WICHTIG, miteinander kommunizieren und jetzt nicht zuviel an diese Saison mit Misserfolgen, SONDERN sich an die Erfolge, wo sie auf den Siegertreppchen gestanden sind erinnern!!!! Kluger Mann!!!
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  • Kommentar von R. S., Schaffhausen
    Defago ist immerhin Laufbestzeit im 2. Lauf gefahren. Wenn es mal etwas zu loben gäbe, dann jetzt! Aber nein, lieber nichts davon schreiben und wenn es beim nächsten Rennen wieder schlecher läuft wieder auf den Schweizern herumhacken. Meiner Meinung nach haben die Medien eine Mitschuld (aber sicher nicht die Hauptschuld) an der derzeitigen Schweizer Misere.
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  • Kommentar von enpassant, thun
    Janka und Défago weit weg von früheren Leistungen, die Jungen mit einer starken Junioren WM, aber ob sie den Sprung in die Elite schaffen ist noch völlig offen. Es fehlen Leader auf und auch neben der Piste. Der Zweifel wird sich bei allen nach dieser Saison in den Köpfen festgesetzt haben. Die Fahrer werden in der nächsten Saison mit viel grösserer Unsicherheit und wesentlich schlechteren Startnummern an den Start gehen. Diese Saison kann nicht mehr unterboten werden, aber Besserung??
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