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Weltcup Männer Ligety krönt «Riesen-Saison» mit 17. Weltcup-Sieg

Ted Ligety hat zum Abschluss der Weltcup-Saison auf der Lenzerheide seinen 17. Weltcup-Sieg gefeiert. Der 28-jährige Amerikaner setzte sich im Riesenslalom vor Marcel Hirscher und Alexis Pinturault durch. Didier Défago klassierte sich an 14. Stelle.

Auch im letzten Riesenslalom der Saison zeigte Ted Ligety, wer in dieser Disziplin die klare Nummer 1 ist. Der Amerikaner siegte auf der Lenzerheide vor dem Österreicher Marcel Hirscher (+0,37) und dem Franzosen Alexis Pinturault (+1,16). Der Dreifach-Weltmeister von Schladming feierte damit den 6. Sieg in diesem Winter. Ausserdem stand er in jedem Riesenslalom auf dem Podest.

«Mir lief es von Beginn an richtig gut», fand Ligety eine Erklärung für seine überragende Saison. «Nach dem schockierend deutlichen Sieg zum Auftakt in Sölden hatte ich einen Lauf.» Darauf angesprochen, ob er sich noch verbessern könne, meinte er: «Man kann immer besser werden. Selbstverständlich ist es jedoch sehr schwierig, diese tolle Saison zu übertreffen.»

Défago auf Rang 14

Ganz anders sieht die Situation im Schweizer Team aus: Didier Défago, der sich als einziger Swiss-Ski-Fahrer für den Weltcup-Final qualifizieren konnte, büsste 3,73 Sekunden ein und beendete das Rennen an 14. Stelle. Der 35-Jährige fuhr in diesem Winter nur zweimal in die Top 10 (Sölden und Kranjska Gora). Immerhin fuhr er im 2. Lauf gemeinsam mit Ligety die zweitbeste Zeit.

Svindal ausgeschieden

Nicht auf Touren kamen Aksel Svindal und Ivica Kostelic: Der Norweger schied im 1. Lauf aus und erlebte damit am Ende einer überragenden Saison mit dem Gewinn von Abfahrts- und Super-G-Weltcup eine Enttäuschung. Für den Kroaten, der sich in der kommenden Woche einer weiteren Knie-Operation unterziehen muss, resultierte Platz 17.

7 Kommentare

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  • Kommentar von If, Z
    Wär' ich ein "Konjunktivist". "Hätte. Würde. Könnte". WÜRDE ich für's Swiss-Ski-Team Entscheidungen treffen KÖNNEN, sähe es ab nächster Saison folgendermassen aus:" Die wilden, noch risikofreudigeren Jungen fahren NUR die Speeddiszp. inkl. Teamevent & die routinierten, erfahrenen "Alteren" bestreiten NUR den RS&SL. inkl. Teamevent. (Janka ein hervorragender Techniker)! So LIESSE sich eine kompakte gut durchmischte Mannschaft mit Jungen&"Alten" aufbauen! Aber immer gilt:" Hopp ihr Schwei...
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    1. Antwort von If, Z
      "Hopp ihr Schweizer"!!!! natürlich....heimtückische 500 Zeichen!!!
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    2. Antwort von enpassant, thun
      Interessantes Konzept, ich würde aber eher umgekehrt vorgehen. Wenn überhaupt wieder finden die Arrivierten den Anschluss noch in den Speed Disziplinen. Die Alten im SL und RS wäre die Kapitualtion in diesen Disziplinen.Jankas Technik, na ja, er galt mal als guter Techniker, aber die letzten 3 Jahre eilte ihm die Weltspitze davon. In den technischen Disziplinen wird er kaum mehr etwas reissen können. Schmidiger, Aerni, Zenhäusern, Caviezel und Co. starten lasen.
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    3. Antwort von If, Z
      @enpassant....an Jankas Technik liegt's eben nicht, sondern am "neuen" Material. Nur damit kommt er NOCH nicht zurecht! Klappt's mit diesem, klappt's auch wieder mit dem Siegen! Böse Zungen würden jetzt behaupten, dass das Reglemt (ist's 3 Jahre her?) ein Boykott gegen die starke Schweizer Mannschaft war! :-) Und....natürlich "spielten" auch die vielen Trainerwechsel dem Team entgegen! Häufige Wechsel sind nie gut für eine Mannschaft! Und dafür muss eben ein U.L verantwortlich gemacht werd...
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    4. Antwort von If, Z
      2.T. Z.B Zurbriggen ein guter Slalomist fährt nun bei den Speedrennen hinterher! Janka im Super-Kombi überzeugte immer auch im Slalom! Würde ich jetzt auch "bösartig" unterstellen wollen, würde ich behaupten:" Die Jungen sind Angsthasen & trauen sie sich nicht an die Speedrennen!" Sind sie aber nicht, ebenso wenig, wie's die "Alten" nicht mehr "draufhaben". Sie können einfach mehr die Risiken abschätzen und sind vorsichtiger geworden! Nach dem Horrorsturz des D.A. irgendwie ja verständli...
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    5. Antwort von If, Z
      3.T. Betr. "meinem" Konzept :-) gäb's eben nie die Lücken, die jetzt hauptsächlich in den schnellen Diszp. entstanden sind und man dafür jetzt dringend Nachwuchsfahrer suchen muss! Treten die "Alten" dann zurück, weil sie es WOLLEN, "übernehmen die Jungen, und bei den "Jungen " rücken dann neue Nachwuchstalente nach. Ein ständiges "Nachfliessen" und nicht mehr Ebbe & Flut!:-) Ich find's falsch, und säh's als riesigen Fehler, jetzt nur noch auf die Jungen zu setzen! Auch sie werden älte...
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    6. Antwort von If, Z
      Und 4. Beim Rücktritt in der Führungsspitze......, nach G.Trapattoni :" Ich habe fertig, ware' schwach wie eine Flasche leer!" :-)) nicht auf's Team, sondern U.L bezogen, gäb's eben auch wieder Platz für neue Konzepte und Ideen, und eben nicht mehr die festgefahrenen Visionen eines U.Lehmann!
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