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Weltcup Männer Ligety triumphiert vor überraschendem Raich

Ted Ligety hat zum 6. Mal den Riesenslalom in Kranjska Gora (Sln) gewonnen. Der Amerikaner setzte sich knapp vor dem Österreicher Benjamin Raich und dem Norweger Henrik Kristoffersen durch. Elia Zurbriggen erzielte mit Rang 22 sein bestes Weltcup-Ergebnis.

Legende: Video Ski alpin: Riesenslalom der Männer in Kranjska Gora abspielen. Laufzeit 3:57 Minuten.
Aus sportaktuell vom 08.03.2014.

Ted Ligety ist im Riesenslalom derzeit das Mass aller Dinge. Der amerikanische Olympiasieger im «Riesen» verteidigte seine Führung aus dem 1. Lauf knapp und verwies Benjamin Raich mit einem Vorsprung von 0,18 Sekunden auf Rang 2. Der Österreicher stiess im 2. Durchgang dank Laufbestzeit sensationell vom 17. auf den 2. Platz vor und fuhr erstmals seit zwei Jahren wieder aufs Podest.

Dritter wurde der Norweger Henrik Kristoffersen. Für Ligety ist es der 6. Riesenslalom-Triumph in Kranjska Gora. In den letzten sechs Jahren reichte es dem Amerikaner nur 2011 nicht ganz nach vorne. Damals wurde er Dritter.

Spannung in der Gesamtwertung

Damit liegt Ligety im Disziplinen-Weltcup ein Rennen vor Schluss noch 50 Punkte hinter dem führenden Österreicher Marcel Hirscher, der sich am Samstag mit Rang 4 begnügen musste. Die Entscheidung um die kleine Kristallkugel fällt somit beim Weltcup-Final auf der Lenzerheide.

In der Gesamtwertung ist der Vorsprung von Aksel Lund Svindal auf Marcel Hirscher von 77 auf 41 Punkte zusammengeschrumpft.

Zurbriggen mit Bestleistung

Von den Schweizern schaffte nur Elia Zurbriggen den Sprung in den 2. Lauf. Der Walliser beendete das Rennen mit einem Rückstand von 2,35 Sekunden auf Rang 22 und erzielte sein bestes Weltcup-Ergebnis.

Für Carlo Janka war der Wettkampf bereits nach dem 1. Lauf zu Ende. Der Obersaxer rutschte nach ansprechender Zwischenzeit weg und schied aus. Thomas Tumler, Gino Caviezel, Justin Murisier und Sandro Jenal verpassten die Qualifikation für den 2. Durchgang.

7 Kommentare

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  • Kommentar von W. E, H
    Bedauere das sehr für Janka. Hätte ihm ein Rang unter den Top 20 sehr gegönnt. Das hätte er sicher geschafft. Er war wieder in alter "Frechheit" unterwegs. Diejenigen, welche ihn vorher als Sonntagsfahrer beschimpft, finden jetzt sicher wieder irgendwelche Häme. Wünsche ihm aber von Herzen, dass es doch noch einen Podest-Platz auf der Lenzerheide für ihn gibt.
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  • Kommentar von Daniele, Obergösgen
    Einfach Wahnsinn dieser Ligerty, wie überlegen Er doch ist, einfach toll, ich hoffe das Er Hirscher abfangen wird im letzten rennen, den Er ist der Beste Riesenslalomfahrer!! Bei den Schweizer nicht viel neues, gutes Resultat für Zurbriggen, aber sonst extrem Schwach die Leistungen und Sie werden immer schlechter. Janka hat es nur mit viel Glück gerade noch als 25igster die Qualifikation für Lenzerheide geschafft.
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    1. Antwort von W. E, H
      Sorry Daniele, aber Janka ist beim Gesamt-WC durch sein Ausscheiden vom 19. auf den 21. Rang gerutscht. Denke, es zählen diese Punkte für eine Teilnahme auf der Lenzerheide!
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Ich habe mich lange über die Leistungen der Schweizer Fahrer geärgert, kann aber nun locker damit umgehen, seitdem ich Swiss Ski als Beschäftigungsprogramm betrachte. Auf diesem Niveau hat sich ihr heutiges Rennen auch bewegt. Die Lenzerheide wird ja auch noch von ein paar Swiss Ski "Helden" besucht werden. Werde mir stattdessen ein Kinderrennen anschauen gehen, das macht wesentlich mehr Spass und die Kids wollen wirklich Sport treiben.
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    1. Antwort von W. E, H
      Was ist der Unterschied beim gestrigen Rennen zwischen Pinturault & dem Dritten nach dem 1. Lauf & Janka? Sie sind alle ausgeschieden! Janka halt schon im 1. Lauf. Kann passieren. Ligety hat immerhin eine ganze Saison pausiert & fährt nicht bei allen Disziplinen mit. Doch seine Leistung ist mir irgendwie suspekt, denn alle Mitfavoriten "schwächeln" am Ende einer langen Saison ein wenig, nur er nicht. Über dem 2. Platz von Raich freue ich mich aber sehr. Ist ihm sehr zu gönnen.
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    2. Antwort von Juha Stump, Zürich
      Ligety versteht es halt, seine Kräfte richtig einzuteilen - ohne Doping, falls Sie darauf anspielen möchten. Ich habe schon mehrmals geschrieben, dass es im alpinen Skirennsport genauso wie beim Skispringen gar keinen Dopingmissbrauch geben kann, auch nicht in den Krafträumen, weil gerade auch bei den Rennen plötzlich Nachwirkungen auftreten können. Würden etwa Sie gedopt eine Abfahrt bestreiten? Also ich nicht, aber auch im RS und im Slalom wäre schon die erste Stange Endstation.
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    3. Antwort von W. E, H
      @J. Stump: Weshalb gibt es dann beim Skispringen, sowie im Ski-Alpin die Dopingkontrollen auch? Einfach so, ohne Grund? Wäre ja schön & sehr wünschenswert wenn es wirklich nicht so ist.
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