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Weltcup Männer Markenwechsel als Ausweg für Janka?

SRF-Experte Bernhard Russi sieht in einem Markenwechsel eine valable Option, um Carlo Janka zurück in die Erfolgsspur zu bringen. Manager und Trainer des Athleten sind skeptisch.

Bernhard Russi empfiehlt Carlo Janka einen Markenwechsel.
Legende: Materialwechsel? Bernhard Russi empfiehlt Carlo Janka diesen ungewöhnlichen Schritt. Keystone

In einem Punkt sind sich alle einig: Es muss etwas gehen. Carlo Janka, Riesenslalom-Olympiasieger und Gesamtweltcup-Sieger von 2010, fährt der Weltspitze weit hinterher. Am Wochenende musste der Bündner sich mit den Rängen 35 und 47 begnügen.

«Ein neues Umfeld»

Was genau zu tun ist, darin sind sich Experten und Trainer uneinig. Bernhard Russi plädiert für einen ungewöhnlichen Schritt. Er sieht in einem Markenwechsel einen möglichen Ausweg aus der Krise. «So gewagt wäre das gar nicht. Es würde bedeuten, dass Janka ein neues Umfeld und eine neue Firma um sich hätte», so der SRF-Experte.

Manager Giusep Fry bestätigt, dass ein Wechsel theoretisch möglich wäre, obwohl er sich nicht erinnern kann, dies in den letzten 14 Jahren erlebt zu haben. «Es wäre aber mitnichten eine Garantie für Erfolg», meint Fry. Er fordert von seinem Klienten, sämtliche Optionen wie eine längere Pause oder einen Neuaufbau im Europacup zu prüfen.

Ski werden in die Ecke gestellt

Bei Swiss Ski hat man schon reagiert. Janka wird nicht zur Abfahrt von Bormio Ende Jahr starten. «Er wird jetzt zuerst eine skifahrerische Pause einlegen und Kondition trainieren. Ab dem 26. Dezember steht intensives Riesenslalomtraining auf dem Programm», erklärt Cheftrainer Osi Inglin seinen Plan, um Janka wieder in Form zu bringen.

5 Kommentare

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  • Kommentar von AIX, AIX
    Da gebe ich Ihnen Recht. Der Urs Lehmann versteht sicher nichts vom Skifahren. Er ist nur ein dusliger Weltmeister, der die Gunst der Witterung genutzt hat. Ob er was vom Bürojob versteht, das weiss ich nicht, da habe ich ihn noch nicht selber erlebt, aber beim Skifahren schon. Es ist ja nicht ein einzelner Skifahrer der down ist, sondern das ganze Team. Also müsste es doch am Training liegen, wer macht das Training? Richtig die Trainer und Richtig diese wurden von Lehmann eingestellt. Ergo?Ci...
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  • Kommentar von Max Emmisberger, Winterthur
    Um den Schlammassel bei Swiss-Ski zu entgegnen müsste nach meiner Meinung der oberste Chef ausgewechselt werden ! Denn Lehmann ist Schuld am Weggang von Martin Rufener ! Und mit Martin Rufener ist eine wahrliche Führungskapazität gegangen worden ! Kommt dazu, dass Lehmann 0 aber auch wirklich 0-Führungserfahrung hat ! Für mich ist das eine Führungstächnische Niete ! Also, lieber jetzt als Später, weg mit Lehmann !
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  • Kommentar von K. Räschter, Schweiz
    Da das ganze Männer-Skiteam sehr schlecht fährt, muss man doch zuerst die Frage stellen, wurde falsch trainiert. Es gab zum Bsp. neue Material-Vorschriften bezüglich Ski-Längen, etc. auf die aktuelle Saison hin. Wurde dies in den Trainings berücksichtigt? Dass alle im Team eine schlechte Form haben, glaube ich eher nicht. Es sieht eher aus, dass die Trainer überfordert sind und diese werden ja von Swiss Ski eingestellt. Bei dieser Amateur-Führung von Swiss Ski müssen endlich Köpfe r...
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