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Weltcup Männer Matt gewinnt, Hirscher holt sich die Slalom-Kugel

Der Slalom von Kranjska Gora geht an Michael Matt. Dank dem 4. Platz holt sich Marcel Hirscher den Slalom-Weltcup. Die Schweizer überzeugen als Team.

Das Podest

  • 1. Michael Matt (Ö)
  • 2. Stefano Gross (It) +0,30
  • 3. Felix Neureuther (De) +0,46

Michael Matt holte sich in Slowenien seinen ersten Weltcupsieg. Der Tiroler fing im Final noch Stefano Gross ab, der nach dem 1. Lauf mit grossem Vorsprung geführt hatte. Rang 3 ging an Felix Neureuther.

Legende: Video «Nach diesem Fehler verpasst Kristoffersen den 2. Lauf» abspielen. Laufzeit 1:12 Minuten.
Vom 05.03.2017.

Nach dem Gesamtweltcupsieg am Samstag holte sich Marcel Hirscher zum insgesamt 4. Mal die kleine Kugel als bester Slalomfahrer.

Kristoffersen hilft Hirscher

Dem Österreicher reichte dafür ein 4. Rang, weil sein grösster Konkurrent, Henrik Kristoffersen, bereits im 1. Lauf die Segel hatte streichen müssen. Er musste nach einem Fehler zurücksteigen, verlor beinahe 5 Sekunden und wurde nur 42.

Bei schwierigen Schneeverhältnissen wurde das Klassement im 2. Lauf gehörig durchgeschüttelt. Grosser Profiteur war Patrick Thaler als 28. des 1. Laufes. Der Italiener machte Platz um Platz gut und wurde am Ende 6.

Die Schweizer

  • 12. Loïc Meillard +1,93
  • 13. Luca Aerni 1,98
  • 15. Reto Schmidiger +2,06
  • 18. Ramon Zenhäusern 2,11
  • 29. Marc Rochat 3,04

Bester Schweizer wurde überraschend Loïc Meillard. Der 20-Jährige holte erstmals in seiner Karriere Slalom-Punkte. Kombinations-Weltmeister Luca Aerni klassierte sich unmittelbar dahinter. Reto Schmidiger startete als Fünfter in den 2. Lauf und machte noch elf Plätze gut.

Zenhäusern verpasst Weltcup-Final

Ramon Zenhäusern und Marc Rochat rundeten das starke Schweizer Teamergebnis ab. Die Ausfälle von Daniel Yule und Marc Gini verhinderten, dass gar noch mehr Schweizer den 2. Lauf erreichten.

Zenhäusern verpasste den Weltcupfinal am Ende um nur 5 Punkte und beendet die Slalom-Saison auf dem undankbaren 26. Platz. Yule und Aerni schafften die Qualifikation dagegen problemlos.

Das weitere Programm

Für die Männer steht ab dem 15. März in Aspen der Weltcupfinal auf dem Programm. Nur in der Abfahrt steht der Disziplinensieger noch nicht fest.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 05.03.17, 12:20 Uhr

9 Kommentare

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  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    Herzliche Gratulation an unsere Jungs. Haben sie bei diesem Regenslalom sehr gut gemacht. Da "wächst" doch beim Swiss-Ski Slalom-Team eine kleine, aber feine Slalom- Truppe heran, die für die Zukunft auf weitere, noch bessere Resultate hoffen lässt. Das wird!
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  • Kommentar von Stefan Perner (s.perner)
    Es wäre an der Zeit eine seperate Wertung für die unsäglichen Paralellrennen zu schaffen. Das verfälscht das Klassement. ZB wäre Zenhäusern klar am Finale dabei gewesen, da 2 Fahrer direkt vor ihm vom Paralell-Event profitierten. Gleiches auch im Riesenslalom. Janka darf am Finale starten, obwohl seine Leistungen im RS nicht genügten. Auch für die Kombination gibts ja eine seperate Wertung für nur zwei Rennen.
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Wenn ich nicht irre, ist die Teilnahme am Finale pro Disziplin limitiert. Und beim Slalom hat er in der Gesamtwertung im Slalom auf Rang 26 die Quali ganz knapp verpasst. Schade, denn eine Teilnahme wäre ihm sicher von Herzen gegönnt gewesen. Aber vielleicht, wer weiss, darf er ja als Ersatzfahrer trotzdem mit?
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    2. Antwort von Christian Szabo (C. Szabo)
      @Waeden: Die 25 Besten einer Disziplin plus 500 WC-Punkte Fahrer(innen) sind startberechtigt. Also ca. 30 Athleten. Punkte gibt es nur für die Besten 15 pro Abschlussevent. Die Punktevergabe ist sonst gleich (100 - 80 - 60 - 50 -), hört einfach beim 15ten auf.
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    3. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Schon klar, dass es beim Abschlussevent dieselbe Punktzahl gibt. Aber S. P. ist es ja um die Qualifikationen für die Abschlussrennen gegangen & da ist eben leider Zenhäusern als 26. in der Slalom Gesamtwertung nicht dabei. Drum ist er ja bei diesem Slalom betr. Quali eben auch gegen Wackelkandidaten anderer Nationen angetreten.
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Die Slalom-Piste war im 1. Lauf nach 15 Fahrern ein "Schlachtfeld" mit immer tiefer werdenden Furchen. Im 2. Lauf ging der Krampf noch früher los. Fast alle klassierten Schweizer haben das "Beste" aus der Piste herausgeholt. Auch nicht zu viel Risiko genommen, sondern sind mit Köpfchen gefahren. Kommentare bei ORF sind nicht selten professioneller als bei SRF.
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