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Weltcup Männer Nach Beinahe-Crash: Wütender Janka erhebt schwere Vorwürfe

Carlo Janka ist beim Training in Kvitfjell nur haarscharf an einem womöglich folgenschweren Zusammenprall vorbeigeschrammt. Auf Facebook verschaffte er seinem Ärger Luft.

Legende: Video Der Beinahe-Crash von Janka abspielen. Laufzeit 0:29 Minuten.
Vom 23.02.2017.

Grosses Glück für Carlo Janka: Im Training zur Abfahrt in Kvitfjell wäre der Obersaxer beinahe mit einem Pistenarbeiter zusammengeprallt (siehe Video oben). Zu viel für Janka, der in einem Facebook-Post danach mit Kritik nicht zurückhielt:

Man fragt sich jedes Jahr in Kvitfjell, wie lange die FIS weiterhin Rennen an diesen Veranstalter vergeben will. Wie viel muss noch passieren? Ist es nicht schon genug, dass Matthias Lanziger damals wegen eines fehlenden Rettungshubschraubers sein Unterschenkel verloren hat? Es gibt keinen anderen Ort wo die Athleten als Pistenrutscher herhalten müssen, weil es sonst an Helfern mangelt. Als Athlet ist man nur noch eine Marionette in einem System, indem es schon lange nicht mehr um den Sport geht.
Autor: Carlo Janka

Folgenschwerer Sturz von Lanzinger

Matthias Lanzinger war 2008 beim Super-G in Kvitfjell schwer gestürzt. Der linke Unterschenkel des Österreichers musste zwei Tage später amputiert werden.

17 Kommentare

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  • Kommentar von Max Blatter (maxblatter)
    Wie? Schon vergessen, dass es einen sehr ähnlichen Zwischenfall vor einiger Zeit auch in der ach so seriösen Schweiz (in St. Moritz nämlich) gegeben hat? Damals wurde eine Österreicherin beinahe abgeschossen (Michaela Dorfmeister?). Sie und der unglückliche Streckenposten wurden später sogar im Fernsehen miteinander konfrontiert, wobei sich letzterer sichtlich zerknirscht in aller Form bei der Fahrerin entschuldigte. - Es gibt eben Tätigkeiten, wo ein einziger Fehler einer zuviel sein kann!
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  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Inhaltlich hat Janka recht. Allerdings ist das Posten auf Facebook nicht geeignete Weg, um wirklich etwas zu bewegen. Dieses "Kopf durch die Wand" via Facebook passt aber zu Janka und ist aus meiner Sicht der Hauptgrund warum er auf der Piste überhaupt nichts auf die Reihe bekommt. Es passt aber auch zu Swiss Ski, dass sich der Betreuerstab nicht sofort öffentlich hinter den Athleten stellt. Das ist nun ein wunderbares Beispiel für das Dilettantentum beim Schweizer Verband.
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  • Kommentar von Meinrad Jnglin (mjnglin)
    Aber bitte, beim Sport geht es doch schon sehr lange nicht mehr um Sport, sondern nur um Geld und das Ansehen.
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    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Das mag ja bei anderen Sportarten wie z. B. Tennis, Fussball, usw. zutreffen, wo Sportler Millionen verdienen, auch wenn sie mit Verletzungen lange Zeit nicht spielen können. So "gesegnet" sind die Ski-Alpin Sportler nicht. Und unter Privat-Skifahrern haben Zusammenstösse auf Pisten schon zum Tode geführt. Der Ärger, welcher vermutlich auch noch auf einwenig Schock zuführen ist, ist also nachvollziehbar.
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