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Nächster Rekord für Hirscher Meillard als Vierter mit Karriere-Bestmarke

Marcel Hirscher holt beim Riesenslalom von Are seinen 13. Saisonsieg. Loïc Meillard verpasst seinen 1. Podestplatz knapp.

Das Podest

  • 1. Marcel Hirscher (Ö) 2:13, 63
  • 2. Henrik Kristoffersen (No) +0,23
  • 3. Victor Muffat-Jeandet (Fr) +0,26
  • 4. Loïc Meillard (Sz) +0,68

Marcel Hirscher unterstrich beim vorletzten Saisonrennen einmal mehr seine Vormachtstellung. Der Österreicher verteidigte im 2. Lauf seine Halbzeitführung und feierte beim Riesenslalom von Are seinen 13. Saisonsieg. Henrik Kristoffersen blieb einmal mehr nur Rang 2, Victor Muffat-Jeandet komplettierte das Podest.

Mit seinem 6. Riesenslalom-Sieg stellte Hirscher eine historische Bestmarke ein: Gleich viele Erfolge in einer Saison hatten vor dem Österreicher erst der legendäre Schwede Ingemar Stenmark (1979) sowie sein Landsmann Hermann Maier (2001) eingeheimst. «Es ist surreal», so Hirscher. Im Moment könne er es gar nicht realisieren.

Klar, es ist die Schokolademedaille. Aber der 4. Rang ist super.
Autor: Loïc Meillard

Äusserst positive Schlagzeilen schrieb in Are auch Loïc Meillard. Der Walliser durfte zeitweise mit dem 1. Schweizer Riesenslalom-Podestplatz seit 7 Jahren liebäugeln, am Ende blieb ihm Rang 4. Damit realisierte der 21-Jährige, der im 2. Durchgang Laufbestzeit fuhr, sein bestes Weltcup-Ergebnis (zuvor Rang 6).

«Klar, es ist die Schokolademedaille», so Meillard. Aber der 4. Platz sei super. Er sei froh, dass er zwei gute Ränge habe zeigen können. Die Punkte sind für Meillard auch im Hinblick auf die Startnummer für die nächste Saison wichtig.

Legende: Video Meillard: «Es ist die Schokolade-Medaille» abspielen. Laufzeit 0:56 Minuten.
Aus sportlive vom 17.03.2018.

Die weiteren Schweizer

  • 9. Justin Murisier +2,07
  • 15. Marco Odermatt +2,91

Justin Murisier steigerte sich nach verhaltenem 1. Durchgang und machte 5 Positionen gut. Dies reichte dem Walliser zum 9. Schlussrang. Der fünffache Junioren-Weltmeister Marco Odermatt konnte im 2. Lauf einen Sturz nur knapp verhindern, sammelte als 15. aber wertvolle Weltcup-Punkte. Damit hat der 20-jährige Nidwaldner beim Saisonfinale auch im 3. Einsatz gepunktet.

Das weitere Programm

Für die Cracks geht die Weltcup-Saison am Sonntag mit dem Slalom zu Ende. Gesamtweltcup-Sieger Hirscher steht dort wie im Riesenslalom vorzeitig als Gewinner der kleinen Kristallkugel fest.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 17.3.2018, 12:25 Uhr

12 Kommentare

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  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    Tolle Resultate von unseren Schweizern. Herzliche Gratulation. Schade, hat sich Caviezel verletzt. Mit ihm hätten wir ziemlich sicher 4 Läufer in den Punkten gehabt. Hoffen wir, dass alle gesund durch den Sommer kommen & wir uns auch nächste Saison wieder auf tolle Rennen & über sehr gute Resultate der Schweizer freuen können.
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  • Kommentar von jean-claude albert heusser (jeani)
    Herr Singer so ost das im Leben, wenn die anderen besser sind kommt der "Neid oder es wird für manche eintönig"!
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  • Kommentar von Lukas Hiltbrunner (Sport123)
    Gratulation an Loric Meillard und Odermatt. Odermatt ist die grosse Hoffnung der Zukunft. Leide ist da noch Hirscher, das nervt.
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    1. Antwort von Martin Gebauer (Gebi)
      Sicher nervt Hirscher nicht! Ich mag unseren Schweizern jeden Punkt gönnen und Odermatt ist auf gutem Weg Aber aus meiner Sicht ist Hirscher der beste Skirennfahrer aller Zeiten! Seine Technik, seine Athletik, seine Professionalität sind unübertroffen. Dazu kommt er auch als feiner Mensch rüber. Ich freue mich jedes Mal wenn er gewinnt - er hat das zu 100% verdient!
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    2. Antwort von Daniele Röthenmund (Daniele Röthenmund)
      Herr Gebauer sehe das etwas anders al sie. Heute ist die Konkurrenz viel kleiner als noch vor 25 Jahren, Dank Snowboard und Freestyle. Ebenso fehlt Ihm der Sieg in allen Disziplinen. Was er auch nicht aufweisen kann. Ds mit dem besten ist immer Relativ und auf die Zeit gemessen.
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    3. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      @M. G. "Der beste Skirennfahrer seit ein paar Jahren", trifft es dann eher. Bester Skirennfahrer aller Zeiten nicht, denn er hat noch nicht alle Rekorde gebrochen. Und mit heutigem Material inkl. Technik, ist es für heutige Skirennfahrer einfacher, als für Athleten Vorgenerationen. Und es stimmt halt schon: Mit den beiden Dominatoren Hirscher & Kristofferson, welche sich bei allen Rennen "duellieren", ist die Spannung raus. Den 2. Lauf muss man sich da gar nicht mehr anschauen.;-)
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