Zum Inhalt springen

Weltcup Männer Neureuther mit 9. Weltcup-Erfolg

Felix Neureuther hat den Slalom im slowenischen Kranjska Gora gewonnen. Der Deutsche setzte sich vor seinem Landsmann Fritz Dopfer und dem Norweger Henrik Kristoffersen durch.

Neureuther, der nach dem 1. Lauf auf dem 2. Platz gelegen hatte, stiess im Final-Durchgang noch an die Spitze vor und feierte seinen 9. Weltcupsieg. Halbzeit-Leader Mario Matt schied kurz vor dem Ziel aus, hatte aber bei den Zwischenzeiten bereits einen grossen Rückstand auf Neureuther aufgewiesen.

Fritz Dopfer büsste als Zweiter 0,59 Sekunden auf den Sieger ein und bescherte Deutschland einen Doppel-Triumph. Dritter wurde der Norweger Henrik Kristoffersen mit einem Rückstand von 0,79 Sekunden.

Neureuther Führender im Slalom-Weltcup

Dank dem Sieg übernahm Neureuther ein Rennen vor Schluss die Führung im Slalom-Weltcup von Marcel Hirscher. Der Österreicher, der in Kranjska Gora 5. wurde, liegt neu 5 Punkte hinter seinem deutschen Kontrahenten. Im Gesamt-Weltcup zog Hirscher derweil an Aksel Svindal vorbei und führt die Wertung 4 Zähler vor dem Norweger an.

Zenhäusern 24. - Aerni ausgeschieden

Ramon Zenhäusern konnte sich als einziger Schweizer klassieren. Der Walliser belegte mit 2,51 Sekunden Rückstand den 24. Platz. Luca Aerni, der im 1. Lauf mit dem 15. Platz überzeugt hatte, konnte die gute Ausgangslage nicht nutzen und schied im Final-Durchgang aus.

Für die übrigen Schweizer war der Wettkampf bereits nach dem 1. Lauf zu Ende. Bernhard Niederberger, Markus Vogel, Marc Gini und Justin Murisier verpassten die Top 30, Daniel Yule und Reto Schmidiger schieden aus.

11 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von W. E, H
    Schon ein kleines Wunder, dass man(n) nach einem Schleudertrauma, wo normale Menschen während Jahren darunter leiden nicht nur Rennen fahren, sondern sie auch noch gewinnen kann. Schade für M. Matt! Gratulation an Dopfer für den 2. Rang. Dass die Schweizer betreffend Slalom noch viel Arbeit vor sich haben, wussten wir ja schon. Wer da viel mehr erwartet hat ist doch ziemlich......! Und Pirmin Zurbriggen ist ja sehr engagiert betreffend Nachwuchsförderung. Das wird schon.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Björn Christen, Bern
    Gratulation an Felix und Fritz zum Doppelerfolg - von 2 solchen Stangenassen kann das Schweizer Team leider nur träumen. Bin mal gespannt wie sich Aerni und Yule entwickeln - aus den einstigen Slalom-Nachwachshoffnungen Vogel und Pechvogel Murisier wurde ja leider leztendlich auch nichts. Zenhäusern sehe ich nicht als künftigen Spitzenfahrer, der Typ ist viel zu gross und unbeweglich für den Slalom.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von jean passant, thun
      Präzise Einschätzung. Aerni und Yule sind die einzigen Hoffnungen, aber im Moment sind beide noch weit weg von der Spitze.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Daniele, Obergöshen
      Sehr geehrter Herr Björn Christen Vogel war nie eine Nachwuchshoffnung, er war einer fürs erweiterte Kader aber nie mehr. Wieso sagen sie bei Murisier das Er ein Nachwuchstalent war?? Er ist erst 21 !!¨ Herr Müller nach Österreich ist unsere Mannschaft die die das grösste Budget und Möglichkeiten hat. Die Italiener haben nicht die Finanziellen Möglichkeiten, und sie werden sehen, die werden am Ende der Saison vor uns auf Platz 2 sein!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von jean passant, thun
    Noch ein kleines Detail des heutigen Anti-Resultat. Vor dem ersten Schweizer lagen Vertreter aus 10 verschiedenen Nationen. Das zeigt den Weg auf dem sich Swiss Ski befindet. Wir dachten nach dem letzten Jahr, dass es nicht mehr schlimmer werden könne, da haben wir uns gründlich getäuscht. Ab jetzt müssen sich die Schweizer klar nach hinten orientieren und aufpassen, dass sie den Anschluss an die schwachen Teams nicht verlieren. Mehr als EC-tauglich ist zur Zeit keiner im Technikerteam.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Meter Püller, Sursee
      ..ist ja auch kein Wunder, wenn man miterlebt, wie jungen, motivierten Nachwuchsathleten das vernünftige Trainieren fast verunmöglicht wird. Wenn man nur in den Genuss einer Sportschule kommen kann, wenn man auch noch ein kleiner "Einstein" ist, dann selektioniert das schon im Alter von 16 Jahren viele Talente raus.....
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von jean passant, thun
      @Meter. Ist absolut zu kritisieren, es braucht keine gymnasiale Ausbildung für den Ski-WC. In den USA sind die Studenten, die Sport treiben nicht notwendigerweise ins akademische Curriculum integriert, daher sollte es neben dem Sportgymnasium wie in Davos andere Förderungsmodelle geben. Norwegen hat ja zur Zeit eine ausgezeichnete Talentschmiede, man müsste sich vielleicht dort kundig machen. Es gibt sehr viel Arbeit bei Swiss Ski ich zweifle nur daran, dass sich überhaupt etwas bewegen wird.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen