Neureuther triumphiert zum Abschluss

Felix Neureuther hat das letzte Weltcup-Rennen der Saison gewonnen. Der Deutsche verwies im Slalom auf der Lenzerheide Marcel Hirscher (Ö) und Ivica Kostelic (Kro) auf die weiteren Podestplätze. Mit Markus Vogel war der einzige Schweizer bereits im ersten Lauf ausgeschieden.

Trotz erheblicher Rückenprobleme feierte Felix Neureuther im Slalom seinen 3. Sieg in diesem Winter und den 5. insgesamt. Der 28-Jährige hatte erst nach einer Spritzenbehandlung an den Start gehen können.

Neureuther, der zuvor in München und in Wengen triumphiert hatte, siegte vor Weltmeister Marcel Hirscher (+0,36 Sekunden) und Ivica Kostelic (+0,51).

«Meine Saison war gewaltig. Es war halt einer da im Slalom, ein Übermensch - der Marcel Hirscher», sagte Neureuther, der sich im Slalom-Weltcup und an der WM hinter Hirscher einreihen musste.

Unglaubliche Konstanz bei Hirscher

Hirscher hatte sich die kleine Kugel des Slalom-Weltcups bereits am letzten Wochenende gesichert. Die Bilanz des Gesamtweltcup-Siegers im Stangenwald ist beeindruckend: Der 24-Jährige stand in allen 11 Weltcup-Slaloms des Winters auf dem Podium und feierte dabei 5 Siege. Bei insgesamt 21 Wettkämpfen in den technischen Disziplinen (inkl. WM) fuhr Hirscher unglaubliche 20 Mal in die ersten Drei. «Es ist kaum zu fassen. Es ist fast surreal», bilanziert der Österreicher seine Saison.

Weiterer Dämpfer für die Schweiz

Für das Schweizer Männer-Team hat die Saison mit einer weiteren Enttäuschung, respektive mit einem Nuller, geendet. Markus Vogel, der einzige Swiss-Ski-Athlet am Start, schied bereits im 1. Lauf im obersten Streckenabschnitt nach wenigen Toren aus. 

«So ein Abschluss tut weh», gestand ein sichtlich niedergeschlagener Vogel. Bereits die letzten beiden Monate seien nicht nach Wunsch verlaufen. «Zuletzt hatte ich aber im Training ein gutes Gefühl. Aber nun muss ich im Sommer über die Bücher.»