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Weltcup Männer Osi Inglin muss Ende Saison gehen

Swiss-Ski reagiert auf die enttäuschenden Ergebnisse im Weltcup und bei der WM: Männer-Cheftrainer Osi Inglin muss Ende Saison gehen. Ein Nachfolger wurde noch nicht bestimmt.

«Aufgrund der fehlenden Resultate in der laufenden Saison hat sich Swiss-Ski entschieden, die Stelle des Männer-Cheftrainers neu zu besetzen», erklärt der Verband die Trennung von Osi Inglin per Ende Saison in einer Medienmitteilung.

Nur ein Podestplatz

Gespräche nach der WM in Schladming hätten gezeigt, «dass Inglin den Rückhalt und das vorbehaltlose Vertrauen nicht mehr von allen Seiten geniesst», heisst es weiter.

Die Schweizer Männer zeigten bislang die schlechteste Saison in der Geschichte des Weltcups. Nur Carlo Janka schaffte es einmal auf das Podest. Im Januar belegte der Bündner Rang 3 in der Super-Kombination von Wengen. An der WM in Schladming gingen die Swiss-Ski-Athleten leer aus.

Nachfolge noch unklar

Inglin selbst akzeptiert den Entscheid, bedauert ihn jedoch. Der 44-Jährige, der sein Amt 2011 angetreten hatte, wird das Männer-Team noch bis zum Weltcupfinal auf der Lenzerheide führen. Ob er danach bei Swiss-Ski bleibt, ist offen. «Wir prüfen derzeit Möglichkeiten, um das grosse Know-How und die Erfahrung von Inglin in unserem Verband zu behalten, indem wir ihn in einer anderen Funktion weiterbeschäftigen», erklärte Präsident Urs Lehmann.

Wer die Nachfolge von Inglin antreten wird, ist noch nicht klar. Swiss-Ski ist zudem auf der Suche nach geeigneten Kandidaten für den neu zu schaffenden Posten des Chef Alpin.

43 Kommentare

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  • Kommentar von Therese, Andermatt
    Ich finde es eine bodenlose Frechheit, wenn so schwache Amateurskifahrer wie Janka und Zurbriggen gegen Inglin einen Aufstand machen, sie sollen die Fehler bei sich selbst suchen.
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  • Kommentar von enpassant, thun
    Inglin ist ein charisma-freier Trainer, er strahlte nie Souveränität aus, sondern wirkte wie ein überforderter Schüler in der mündlichen Prüfung. Lehmann ist ein Taschenformat-Vasella. Es geht gar nicht, dass er als Präsi bei Eurosport Co-Kommentator ist. Kissling kann als Frau von Lehmann auch nicht ohne weiteres für Bogner tätig sein, während Swiss Ski Descente als Ausrüster hat. Wei ein Vorredner kommentierte, Lehmann hat zu viele Interessenskonflikte, er sollte abtreten.
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    1. Antwort von Anna-Maria, Silvaplana
      Das finde ich auch, ein schwacher Präsident noch als Kommentator bei Eurosport, wo gibt's das? Er soll sich lieber um unsere oberschwachen Amateurskifahrer kümmern. Deswegen sind ALLE bei Swiss Ski für mich: UNFÄHIG
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  • Kommentar von giorgio, zürich
    Sind wir doch nicht so naiv,Verbandspräsident lese diese Beiträge nicht(der hat doch wichtigeres zu tun=VR-Sitzungen/Eurosportreportage) und wenn ja,dann ist es ihm scheinbar egal was die Leute so von ihm denken und über ihn schreiben(es sieht wenigstens so aus),sonst hätte er sich dazu schon lange öffentlich geäussert(ist auch eine Sache des Charakters)Er soll zurücktreten verlangt Volk,aber warum soll er das,es gibt doch kein Verbandsgremium welches ihn zum Rücktritt zwingen kann oder ...
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