Zum Inhalt springen

Weltcup Männer Paris ist der König der Streif – Janka knapp neben Podest

Dominik Paris hat die Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel gewonnen. Der Italiener setzte sich vor den Franzosen Valentin Giraud Moine und Johan Clarey durch. Carlo Janka fuhr auf Platz 5, Beat Feuz stürzte nach Top-Zwischenzeiten.

Das Podest

  • 1. Dominik Paris (It)
  • 2. Valentin Giraud Moine (Fr) +0,21
  • 3. Johan Clarey (Fr) +0,33

Zum 2. Mal nach 2013 krönt sich Dominik Paris zum Abfahrts-König von Kitzbühel. Der Italiener, der am Hahnenkamm im Vorjahr zudem den Super-G gewonnen hatte, lag bei den oberen Zwischenzeiten zwar noch hinter den Besten zurück. Im Gleiterteil drehte er dann aber mächtig auf und sicherte sich dank einem guten Schlussabschnitt seinen 7. Weltcupsieg.

Legende: Video Paris: «Es ist ein unglaubliches Gefühl» abspielen. Laufzeit 1:54 Minuten.
Vom 21.01.2017.

Hinter Paris reihten sich gleich zwei Franzosen ein. Überraschend kam vor allem der 2. Platz von Valentin Giraud Moine, der zum 2. Mal nach Kvitfjell 2016 auf das Weltcuppodest fuhr. Johan Clarey sicherte sich Rang 3.

Das sagt Sieger Paris

«Dass ich mit ein paar kleinen Fehlern noch so schnell bin, hätte ich nicht erwartet. Es ist ein brutal schönes Gefühl, hier gewinnen zu können. Es ist hier immer eine Überwindung. Man muss schauen, dass man zwar ans Limit geht, aber nicht darüber hinaus. Es ist schon schwierig.»

Die Schweizer

  • 5. Carlo Janka +0,44
  • 28. Ralph Weber +1,93
  • 35. Patrick Küng +2,11
  • 37. Niels Hintermann +2,32
  • 52. Gian Luca Barandun +6,83
  • OUT Beat Feuz, Nils Mani, Urs Kryenbühl
Legende: Video Die Fahrt von Janka abspielen. Laufzeit 2:51 Minuten.
Vom 21.01.2017.

Für die Schweizer wäre an diesem Tag mehr dringelegen. Carlo Janka war im oberen Streckenteil klar der Schnellste. Einen Platz auf dem Podest vergab der Bündner dann wegen einem kleinen Fehler nach etwas mehr als einer Minute Fahrzeit. Schliesslich fehlten ihm 0,11 Sekunden auf Rang 3.

Gar auf dem Weg zum Sieg befand sich Beat Feuz. Eine zu direkte Einfahrt in die Traverse wurde ihm dann aber zum Verhängnis. Der Berner landete in den Sicherheitsnetzen, blieb dabei zum Glück aber unverletzt.

Was Beat Feuz und Carlo Janka zum Rennen sagen, erfahren Sie hier.

Das weitere Programm

Am Sonntag sind in Kitzbühel die Slalom-Fahrer auf dem Ganslernhang im Einsatz. Am Dienstag steht der stimmungsvolle Nacht-Slalom in Schladming auf dem Programm. Die Speed-Spezialisten haben ihren nächsten Auftritt am kommenden Samstag mit der Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen.

Legende: Video Feuz' Traumfahrt und der Sturz abspielen. Laufzeit 2:11 Minuten.
Vom 21.01.2017.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 21.01.17, 11:15 Uhr

17 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    Der Herminator bei Janka mit seinen beiden Daumen nach oben gezeigt, hat also Janka sogar Fans aus Amerika!:-)
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Für Janka ist der gute 5. Rang eine Befreiung. Die anderen Schweizer kamen mit der Streif nicht zurecht (Küng noch verletzungsbedingt). Jammerschade, dass Feuz seine gute Ausgangslage in der Traverse verspielte. Er hätte gar nicht so riskant fahren müssen. Doch leider zählt wenn und aber resultatmässig nichts. Doch wer eine der anspruchsvollsten Abfahrt (fast) so meistert, ist gut in Form. Kitzbühl hat dieses Jahr wettermäßig ein riesen Glück. Dazu kommt noch die perfekte Organisation.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Es gibt leider noch etwas, das erwähnt werden sollte. Wenn man Wengen/Adelboden und Kitzbühl vergleicht, hat man den Eindruck, dass Österreich im 21 Jh. angekommen ist, bei den Schweizer OKs fragt man sich hingegen, ob die ihre Ski noch mit "Toko Silber" wachsen. Die Schweiz wird im Skisport gnadenlos abgehängt und das auf allen Ebenen. Es braucht wieder mehr innovatives Denken und Mut statt konservativem Kleinkrämertum.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Der beste Österreicher 8., die bisher starken Norweger Kilde 24. & Jansrud 36. haben alle die Schweizer abgehängt? Kitzbühel vor allem auf Spektakel & Partys für Promis, Bunnys usw. aufgebaut, hat es mit wirklich schönem Skisport nicht mehr viel zu tun. Und das nicht erst im 21. Jahrhundert, sondern seit es Kitzbühel gibt. Toll an Wengen & Adelboden, dass sich dort vor allem Fans des Ski Alpin Sport einfinden. Und Party machen dann dort diese & zwar schon an den Pisten auf bescheidenere Art.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen