Paris mit erstem Super-G-Sieg, Küng bester Schweizer

Dominik Paris (It) hat den Super-G von Kitzbühel (Ö) gewonnen und sich damit seinen ersten Sieg in dieser Disziplin gesichert. Die Schweizer konnten nicht an den grandiosen Auftritt am Lauberhorn anknüpfen. Patrick Küng (8.) und Didier Défago (10.) schafften es in die Top 10.

In der laufenden Saison gehören Podestplatzierungen im Super-G für Dominik Paris schon fast zur Normalität. In Lake Louise war es Platz 3, in Gröden Platz 2. Auf der legendären «Streif» in Kitzbühel sicherte sich der Südtiroler nun sogar erstmals den Sieg in dieser Disziplin.

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Dominik Paris im Siegerinterview

1:07 min, vom 23.1.2015

Paris unantastbar

Auf der pickelharten Piste am Hahnenkamm zeigte Paris eine fehlerfreie Fahrt. Einzig Abfahrts-Olympiasieger Matthias Mayer kam ihm nochmals bedrohlich nahe. Im Ziel fehlten dem Österreicher 0,06 Sekunden auf Paris' Bestzeit. Das Podest komplettierte mit Georg Streitberger (+0,34) ein zweiter Österreicher. Für Paris ist es der 4. Weltcup-Sieg seiner Karriere. Bisher hatte der 25-Jährige nur in der Abfahrt zuoberst auf dem «Treppchen» gestanden – so auch 2013 in Kitzbühel.

«Ich habe alles riskiert und es ist aufgegangen. Es freut mich, dass es geklappt hat», meinte Paris nach seinem ersten Triumph im Super-G. Dass ihm sein Sieg für die Abfahrt vom Samstag einen entscheidenden Vorteil verschaffen könnte, glaubt der Italiener indes aber nicht: «Das kann man vorher nie so richtig sagen, man verliert hier schnell die Linie.»

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Didier Defago im Interview

1:26 min, vom 23.1.2015

Schweizer schon früh geschlagen

Für die Schweizer, von denen nach dem Exploit am Lauberhorn vom vergangenen Wochenende Einiges erwartet wurde, verlief das erste Rennen in Kitzbühel nicht nach Wunsch. Allesamt büssten sie bereits im oberen Streckenteil zu viel Zeit ein. Als bester Swiss-Ski-Athlet klassierte sich Patrick Küng als 8. Auf einen Podestplatz fehlten dem Glarner fast 5 Zehntel. Als 10. gerade noch in den Top 10 landete Vorjahressieger Didier Défago.

Beat Feuz (17.), Carlo Janka (21.) und Sandro Viletta (23.) verpassten eine Platzierung unter den besten 10 dagegen deutlich, Thomas Tumler schied kurz vor dem Ziel aus. Für den Engelberger Marc Gisin endete das Rennen mit einem schweren Sturz, nachdem er beim Sprung an der Hausbergkante die Kontrolle verloren hatte.

Caviezel im Aufwind

Für einen kleinen Lichtblick sorgte Mauro Caviezel. Der Bündner fuhr mit Startnummer 34 noch auf den 13. Rang und sammelte damit wichtige Punkte für die WM-Nominierung. Bereits am Lauberhorn hatte Caviezel mit zwei Top 15 Platzierungen überzeugen können. Dem 7. Platz in der Kombination, liess er in der Abfahrt Rang 12 folgen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 23.01.15 11:20 Uhr

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