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Weltcup Männer Pinturault mit Premiere – Schweizer Enttäuschung

Alexis Pinturault gewinnt den Riesenslalom in Adelboden vor Marcel Hirscher und Philipp Schörghofer und feiert seinen 1. Sieg am «Chuenisbärgli». Von den Schweizern holt einzig Manuel Pleisch Weltcuppunkte.

Das Podest

  • 1. Alexis Pinturault (Fr)
  • 2. Marcel Hirscher +0,04
  • 3. Philipp Schörghofer + 1,94

Sein bisheriges Bestergebnis in Adelboden hatte Alexis Pinturault 2015 realisiert, als er hinter Marcel Hirscher auf den 2. Platz fuhr. Nun hat der 25-Jährige auch diese Lücke in seinem Palmarès geschlossen. Er setzte sich am «Chuenisbärgli» knapp vor Marcel Hirscher durch, der zum 100. Mal auf as Podest fuhr, und sicherte sich seinen 19. Weltcupsieg.

Den Grundstein zum Sieg legte Pinturault mit einem starken 1. Lauf, in dem er die Konkurrenz um 0,64 Sekunden und mehr distanzierte. In Durchgang 2 erfolgte dann der Grossangriff von Hirscher. Der Halbzeit-3. zeigte einen schlicht fantastischen Lauf und setzte Pinturault gehörig unter Druck. Der Franzose hielt diesem jedoch stand und rettete 0,04 Sekunden ins Ziel. Philipp Schörghofer auf Platz 3 wies bereits einen Rückstand von 1,94 Sekunden auf.

Die Schweizer

  • 23. Manuel Pleisch + 4,14
  • 36. Marco Odermatt
  • OUT Justin Murisier
  • OUT Mauro Caviezel
  • OUT Sandro Jenal
  • OUT Elia Zurbriggen
Legende: Video Die Schweizer und der Steilhang: ein Desaster abspielen. Laufzeit 01:23 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 07.01.2017.

Die heimischen Fans hatten in Adelboden wenig Grund zum Jubeln. 4 von 6 Schweizern schieden im 1. Lauf aus. Justin Murisier, Gino Caviezel, Sandro Jenal und Elia Zurbriggen wurde dabei der legendäre Zielhang zum Verhängnis. Marco Odermatt verpasste den 2. Durchgang als 36. um 0,28 Sekunden.

Einziger Swiss-Ski-Athlet im Final war Manuel Pleisch. Der Bündner vergab im 1. Lauf eine bessere Klassierung im aus Schweizer Sicht verfluchten Schlusshang und ging als 26. in die Entscheidung. Auch im 2. Durchgang gelang Pleisch der Zielhang alles andere als nach Wunsch. Dennoch verbesserte er sich noch auf Platz 23.

Hier können Sie die Entscheidung noch einmal im Ticker nachverfolgen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 07.12.17, 10:20 Uhr

18 Kommentare

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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Über das Resultat der Schweizer muss man nicht viele Worte verlieren. Technisch können einige potentiell im vorderen Feld mithalten. Mental war der Druck zu hoch. Ich sehe da das Trainerteam in der Verantwortung. Im Heimrennen wollte man unbedingt ein Zeichen setzen. Ging leider gründlich in die Hosen. Im Gegensatz zu gewissen Frauen fehlt hier der Renninstinkt, den es für das Podest braucht.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Der heutige Auftritt unserer Männer war beschämend Schwach, wenn nicht sogar mit Peinlich zu bezeichnen. Wie länger die Saison geht, wie mehr baut das RS Team ab. Alles wird übertrieben Positiv dargestellt wegen dem Parallelslalom. Wo die Spitze nicht voll fuhr, denn es wahr zu Auffallend das die sonst so starken Fahrer, Neureuther, Hirscher & Pinturault so untergingen, Ihre Ziele waren anders gelegt, den beim nächsten Rennen waren Sie dann wieder überlegen.
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    1. Antwort von Beat Reuteler (br)
      Sie scheinen nicht zu verstehen dass das Parallelrennen eine andere Disziplin ist.
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    2. Antwort von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
      Herr Reuteler klar verstehe ich das, doch werden die Punkte in den RS Wertung einberechnet. Und die 3 die ich genannt habe sind absolute Parallelrennen Spezialisten, sonst sehen Sie mal bitte nach wie Sie in vorherigen Rennen abgeschnitten haben.
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    3. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Natürlich herrscht übers Resultat keine Freude. Aber unsere Konkurrenten, die österreichen Speedfahrer hatten heuer bei einem Heimrennen auch schon einen rabenschwarzen Tag. Da haben unsere Jungs mehr geglänzt. Das ist halt Sport! Und betr. PRS zeigt diese Disziplin eben, wer gut seine eigene Rennen abspulen kann, ohne Konkurrenten gleich neben sich & wer auch damit gut klar kommt. Die Spitzenicht voll gefahren wäre, stimmt nicht! Wären ihre Ziele anders gelegt, wären sie nicht mitgefahren.
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  • Kommentar von markus kohler (nonickname)
    Man kann es knapp kommentieren. Das österreichische und französische Team dürften bei der WM im RS die Medaillen unter sich ausmachen. Die Schweiz stellt das 2. schwächste RS Team im WC gerade noch vor Kanada. Leider ein Spiegelbild davon ist die Leitung von SRF mit ihrer Homepage. Bis zur letzten Saison konnte man immer auch die Gesamtklassemente und Disziplinenstände nachlesen, in der Zwischenzeit nur noch selten möglich.
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    1. Antwort von Seraina Bieri (Penelope)
      http://www.srf.ch/sport/resultcenter/results#ski/men
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