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Weltcup Männer Reichelt siegt – Défago und Janka in Top 10

Hannes Reichelt hat den Super-G in Beaver Creek gewonnen. Der Österreicher setzte sich klar vor dem Norweger Kjetil Jansrud und dem Franzosen Alexis Pinturault durch. Bester Schweizer war Didier Défago auf Rang 7, Carlo Janka wurde 9.

Reichelt zeigte auf der anspruchsvollen WM-Strecke von 2015 als einziger eine nahezu perfekte Fahrt und sicherte sich überlegen seinen 8. Weltcupsieg. Im Ziel wies der Österreicher einen Vorsprung von 0,52 Sekunden auf Kjetil Jansrud auf.

Der Norweger musste sich damit nach drei Siegen in Folge wieder einmal geschlagen geben. Dritter wurde der französische Riesenslalom-Spezialist Alexis Pinturault (0,62 Sekunden zurück).

Legende: Video Interview mit Didier Défago abspielen. Laufzeit 01:09 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 06.12.2014.

Défago mit ärgerlichem Fehler

Bester Schweizer war Didier Défago. Der Walliser war auf dem Weg zu einem Podestplatz, als ihm kurz vor dem Ziel ein zeitraubender Fehler unterlief. Mit 0,99 Sekunden Rückstand belegte er den 7. Platz. Ebenfalls in die Top 10 schaffte es Carlo Janka, der sich auf Rang 9 einreihte (1,03 Sekunden zurück). Für eine Überraschung sorgte Thomas Tumler. Der Samnauner fuhr als 13. zum ersten Mal in seiner Karriere unter die besten 15.

Beat Feuz (23.), der am Freitag mit Platz 2 in der Abfahrt überzeugt hatte, vergab eine bessere Klassierung wegen einem Fehler im Schlussteil und verpasste die Top 20 ebenso wie Sandro Viletta (22.) und Marc Gisin (32.).

Küng nicht im Vollbesitz der Kräfte

Vorjahressieger Patrick Küng schied wie schon in der Abfahrt aus. Der Glarner litt sowohl mental als auch physisch an den Folgen seines «Beinahe-Sturzes» vom Freitag. «Ich spüre mein Knie, das ich etwas zu fest belastet habe. Auch im Kopf muss ich es verarbeiten. Das ist gar nicht so einfach, wenn man die Zeitlupe gesehen hat», erklärte Küng nach dem Rennen.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 06.12.14, 18:55 Uhr

7 Kommentare

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  • Kommentar von Amateur, Aarau
    Meine Laienaugen sahen einen geschmeidig und feinfühlig fahrenden Didier Défago - hat mir sehr gut gefallen! Und bei Carlo Janka scheint nicht viel zu fehlen. Aber eben, wirklich mitreden kann ich da nicht. Darum wünsche ich einfach den Fahrerinnen und Fahrern eine gute und vor allem verletzungsfreie Saison. Bitte keine bösen Stürze!
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  • Kommentar von W. Ewa, Kt. Zürich
    Gratulation an Reichelt Zu unseren Schweizern fällt mir ein: "Zuerst fangen sie ganz langsam an, aber dann, aber dann..." Wie es die Moderatoren erwähnten: Bei Janka fehlt es nur noch an der Feinabstimmung." Gratulation an Défago & Janka für die Plätze in den Top 10 & an Tumler für seine Platzierung unter den Top 15! Schade, haben bei Küng die Nerven nicht gehalten. Und Feuz darf einen riesigen Erfolg von der Abfahrt für sich verbuchen. Würde sagen: Ein gutes Wochenende für unsere Athleten!
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Besser als auch schon. Janka hat mal ein Rennen ohne wesentliche Fehler beendet, aber 1 Sekunde Rückstand auf den Sieger ist trotzdem zu viel. Défago hat seinen üblichen "Bock" gehabt, Tumlers Resultat ist o.k. und Küng war leider ein Totalausfall an diesem WE. Insgesamt ist die Saison abgesehen vom 2. Platz von Feuz weiterhin höchst bescheiden. Aber die Herren haben das Glück, dass das Damenteam noch wesentlich miesere Leistungen präsentiert und so geraten sie etwas weniger in die Kritik.
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    1. Antwort von Heiri Meiri, heriberg
      Immer wieder diese Leute die mit nichts zufrieden sind und selber (wahrscheinlich) nichts köönen. Herr Passant immerhin fahren Janka und co in die Punkte. Sie kämen nicht einmal runter. Zuerst ackern dann meckern
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    2. Antwort von silä, achteten
      Hey hallo???? Nächstes jahr gehen sie nach beaver creak und machen es besser!!!!
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    3. Antwort von W. Ewa, Kt. Zürich
      Wieder 5 unserer Jungs in die Ränge gefahren ist sehr gut & sicher nicht nur bescheiden! Wichtig ist Punkte zu holen, damit es dann auch mit guten Startnummern klappt. Sie sind auf dem besten Weg dahin. Aber eben, es müsste wohl schwarzen Schnee geben, wenn der Herr Passant dann mal nichts zu kritisieren hätte. Egal in welcher Sportart!
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