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Weltcup Männer Reichelt und Paris siegen im Millimeterkrimi

Die Abfahrt in Bormio hat eine unglaublich knappe Entscheidung gebracht. Hannes Reichelt (Ö) und Dominik Paris (It) siegten zeitgleich vor Aksel Svindal (Nor), der 0,01 Sekunden verlor, und vor Klaus Kröll (Ö) mit 0,02 Sekunden Rückstand. Für die Schweiz setzte es ein weiteres Debakel ab.

Bei strahlendem Sonnenschein sorgte die «Pista Stelvio» in Bormio für ein geschichtsträchtiges Rennen. Der selektive Hang im Südtirol brachte die engste Entscheidung in der Geschichte des Männer-Weltcups sowie zwei neue Sieger hervor.

«Dieses Resultat ist nicht normal»

Der Österreicher Hannes Reichelt und der Italiener Dominik Paris gewannen zeitgleich und triumphierten beide erstmals in einer Abfahrt. «Ich habe mein Bestes gegeben und das hat knapp gereicht», bilanzierte Paris nach seinem ersten Weltcupsieg überglücklich.

Nur eine Hundertstelsekunde verlor Weltcup-Leader Aksel Svindal aus Norwegen auf das Sieger-Duo. «Dieses Resultat ist nicht normal», lachte Svindal im Ziel. Eine weitere Hundertstelsekunde zurück verpasste der Österreicher Klaus Kröll das Podest mit dem Mini-Rückstand von 0,02 Sekunden.

Weiteres Schweizer Debakel

Eine weitere herbe Enttäuschung setzte es für das Swiss-Ski-Team ab. Vorjahressieger Didier Défago klassierte sich als bester Schweizer auf Rang 20, unmittelbar vor Silvan Zurbriggen. Patrick Küng verlor viel Zeit, Marc Gisin schied entkräftet aus. «Den zweiten Streckenteil bin ich nicht gut gefahren», analysierte Défago. «Eine kleine Enttäuschung ist da, auf dem ersten Streckenteil kann ich aber aufbauen», meinte der Romand weiter.

Für einen kleinen Lichtblick sorgte Nils Mani. Der 20-jährige Berner Oberländer fuhr in seinem zweiten Weltcup-Rennen auf Rang 27 und holte damit die ersten Punkte in seiner Karriere.

1 Kommentar

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  • Kommentar von Markus Bachmann, Zürich
    Ihre Überschrift "Millimeterkrimi" entspricht nicht den Tatsachen. Ein Hundertstel Rückstand bei der Zielankunft einer Weltcupabfahrt (Männer und Frauen) entspricht einem Rückstand von gut 33 cm (bei 120 km/h) Wenn die beiden Fahrer (-innen) gemeinsam durchs Ziel fahren würden, könnte der Rückstand einer Hundertstelsekunde sogar von der Seite problemlos per Auge gesehen werden. Mehr Sachlichkeit würde den Journalismus wieder etwas glaubwürdiger machen. (mb)
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