Rudi Huber neuer Chef alpin bei Swiss-Ski

Swiss-Ski hat die beiden vakanten Positionen Chef alpin und Cheftrainer der Männer besetzen können. Der Schweizer Ski-Verband verpflichtete die beiden Österreicher Rudi Huber und Walter Hlebayna.

Rudi Huber wurde für die neu geschaffene Stelle Chef alpin verpflichtet, Walter Hlebayna wird neuer Cheftrainer für das Männerteam und tritt damit die Nachfolge des entlassenen Osi Inglin an. Die beiden Österreicher werden ihre Stellen per 1. April antreten.

Huber kommt von Atomic

Der 50-jährige Salzburger Huber, der einst selber Weltcuprennen bestritten und mehrere Top-10-Rangierungen erreicht hat, war während 12 Jahren beim Skihersteller Atomic für den Rennsport verantwortlich. In dieser Zeit feierte er mit den Gesamtweltcupsiegern Hermann Maier, Stephan Eberharter, Benjamin Raich, Aksel Lund Svindal, Carlo Janka und Marcel Hirscher und vielen weiteren Fahrern unzählige Triumphe.

Als Alpin-Chef soll Huber nun bei Swiss-Ski für den roten Faden in der Ausbildung der Sportler und Trainer sorgen. Ausserdem soll der Salzburger auch die «Athleten-Pipeline» vom Nachwuchs bis an die Weltspitze sicherstellen. Hubers Hauptaugenmerk gilt zu Beginn seiner Tätigkeit dem alpinen Männer-Team, das die schlechteste Saison seit Einführung des Weltcups hatte.

Walter Hlebayna wird neuer Cheftrainer der Männer.

Bildlegende: Nachfolger von Osi Inglin Walter Hlebayna wird neuer Cheftrainer der Männer. Swiss Ski

Hlebayna in Deutschland und Österreich tätig

Der 47-jährige Vorarlberger Hlebayna kommt vom Österreichischen Verband zu Swiss-Ski. Hlebayna betreute während den letzten 3 Saisons das Europacupteam der Männer.

Zuvor war er jeweils mehrere Jahre für die Speedfahrer des deutschen Verbandes und die Abfahrerinnen des ÖSV zuständig. Seine Trainerkarriere hatte Hlebayna in den Achtzigerjahren mit Tätigkeiten in verschiedenen österreichischen Landesverbänden gestartet.

Ziel sind Medaillen an der Heim-WM

«Wir haben mit Rudi Huber und Walter Hlebayna zwei ausgewiesene Fachkräfte verpflichtet, mit denen wir das Fernziel WM 2017 in St. Moritz ansteuern wollen. Bis dahin wollen wir ein starkes Team am Start haben, das um die Medaillen kämpft. Es warten grosse Herausforderung auf die beiden», so Swiss-Ski-Präsident Urs Lehmann in einer Medienmitteilung.

Damit sind 2 der 3 offenen Stellen besetzt. Noch nicht klar ist zum jetzigen Zeitpunkt einzig, wer neuer Direktor bei Swiss-Ski wird.