Rückschlag am Lauberhorn: «So habe ich mir das nicht vorgestellt»

Für die Schweizer setzte es in der Heim-Abfahrt in Wengen eine erneute Schlappe ab, nachdem Carlo Jankas 3. Platz am Tag zuvor Anlass zur Hoffnung gegeben hatte. Bei Swiss Ski ging man nach dem Rennen auf Ursachenforschung.

Einmal mehr in dieser Saison konnten die Schweizer in der Abfahrt nicht mit den Schnellsten mithalten. Als bester Eidgenosse klassierte sich Patrick Küng auf Platz 15. «Ich hatte einen groben Fehler nach der Minschkante, so lag nicht mehr drin», meinte der 29-Jährige, der sich grundsätzlich zufrieden zeigte mit seiner Leistung.

Achterbahnfahrt der Gefühle für Janka

Carlo Janka, der am Freitag mit Platz 3 in der Super-Kombination positiv überrascht hatte, musste konsterniert einen erneuten Rückschritt feststellen. «Es lief nirgends auf der Strecke so, wie ich mir das vorgestellt hatte», sagte der Obersaxer, dem schliesslich ein Innenski-Fehler in Langentreien zum Verhängnis geworden war. Er reise mit einem «zwiespältigen Gefühl» zu den nächsten Rennen am kommenden Wochenende in Kitzbühel.

Svindal muss weiter warten

Zu den Pechvögeln am Wengener Rennwochenende gehört auch Aksel Svindal, der so gerne einmal zuoberst auf dem Lauberhorn-Podest gestanden wäre. Sein Traum platzte beim Sturz kurz nach dem Hundschopf. Es sei zwar nichts kaputt gegangen, so der Norweger, dennoch schmerze der Ausfall. «In Wengen läuft es bisher einfach nicht.»

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Aksel Svindal über seinen Sturz am Lauberhorn («sportlive»)

0:58 min, vom 19.1.2013

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