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Weltcup Männer Saisonende: Svindal mit schwerer Knieverletzung

Für Aksel Svindal ist die Weltcup-Saison zu Ende. Der Norweger erlitt bei seinem schweren Sturz bei der Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel einen Kreuzbandriss und einen Meniskusriss im rechten Knie.

Legende: Video Kreuzbandriss: Saisonende für Aksel Svindal abspielen. Laufzeit 0:43 Minuten.
Aus sportaktuell vom 23.01.2016.

Das norwegische Team gab die Hiobsbotschaft am Samstagabend bekannt. Svindal wurde noch am Samstagabend in Innsbruck operiert. Gemäss einer Pressemitteilung des norwegischen Verbands reagierte er gefasst: «Es ist immer ein grosses Risiko, wenn man Abfahrt fährt. Ich bin dankbar dafür, dass es in dieser Saison so gut gelaufen ist, das ist keine Selbstverständlichkeit.»

Der 33 Jahre alte Norweger war bis zu seinem fatalen Sturz auf der Streif der überragende Speedfahrer der laufenden Saison. Erst am Freitag hatte er im Super-G von Kitzbühel seinen 7. Saisonsieg eingefahren und seine Position als Leader im Gesamtweltcup gefestigt.

Legende: Video Die Stürze an der Hausbergkante abspielen. Laufzeit 2:42 Minuten.
Aus sportlive vom 23.01.2016.

Ist sogar die WM 2017 in Gefahr?

Nach Angaben eines Verbandssprechers droht nun ein Ausfall von bis zu einem Jahr. Somit wäre sogar Svindals Teilnahme an der WM 2017 in St. Moritz ernsthaft gefährdet.

Schon im Vorjahr schwer verletzt

Für Svindal ist es bereits die zweite Saison in Folge, in der die Verletzungshexe gnadenlos zuschlägt. Vor Jahresfrist hatte sich der Speed-Spezialist einen Riss der linken Achillessehne zugezogen.

Nicht das einzige Opfer

Bei prekären Bedingungen waren neben Svindal auch Hannes Reichelt und Georg Streitberger auf beinahe identische Weise an der Hausbergkante gestürzt. Reichelt kam mit einer Knöchelprellung im linken Knie davon. Streitberger jedoch zog sich wie Svindal einen Kreuzbandriss und eine Meniskus-Verletzung zu.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 12:35 Uhr, 23.1.2016

30 Kommentare

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  • Kommentar von Rolf Boli, Dübendorf
    In Kitzbühl geht es nicht um den Sport sondern um den Komerz, neben den Pisten wird gewaltig gefeiert was die Bude hält.......
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  • Kommentar von Peter Bänziger, D 71277 Rutesheim
    Gute Besserung an alle Verletzten. Im Skirennsport wird es so kommen wie in der Formel 1 die Strecke muss so angelegt werden, dass solche Stürze nicht mehr geschehen können. Es wird bei solcher Sicht nicht mehr gestartet und und und. Die Verantwortung liegt nicht mehr beim Fahrer sondern beim Organisator weil Schadenersatzforderungen usw. folgen. Wenn ein Start-OK erfolgt egal unter welchen Umständen werden die Rennläufer immer starten war früher in der Formel 1 genauso.
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  • Kommentar von Andreas Michel, Bern
    Könnte man intelligente Bindungen bauen? So im Sinn von: wenn der Airbag aufgeht, geht auch die Bindung auf und das Knie geht hoffentlich nicht kaputt..
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    1. Antwort von R. Bischof, Zürich
      Ich fürchte das würde nicht viel helfen. Ich denke oft geht das Knie beim umfallen selber kaputt, bevor der Airbag sich öffnet.
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    2. Antwort von Yasmin Gross, Zürich
      Aktuell ist der Airbag noch nicht 100% sicher und geht manchmal auch während der Fahrt auf - also besser, dass sich dann die Skier nicht verabschieden. Zudem geht der Airbag auf, sobald die Bewegungen unnatürlich werden, also während dem Sturz - da sollten die Bindungen aufgrund der Einstellungen jetzt auch schon aufgehen. Zudem bleibt das Knie so oder so immer gefährdet.
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