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Weltcup Männer Schweizer beim Speed-Auftakt Aussenseiter

Am Wochenende gilt es auch für die Speed-Spezialisten ernst. In Lake Louise (Ka) stehen eine Abfahrt (Samstag) und ein Super-G (Sonntag) auf dem Programm. Eine Schweizer Spitzenklassierung wäre eine Überraschung.

Carlo Janka beim Training in Lake Louise
Legende: Carlo Janka Der Obersaxer steigt angeschlagen in die Saison. EQ Images

TV-Hinweis

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Verfolgen Sie die Abfahrt (Samstag, 18:55 Uhr) und den Super G (Sonntag, 19:00 Uhr) von Lake Louise live auf SRF zwei und hier im Ticker.

Rund einen Monat nach dem Riesenslalom in Sölden bestreiten die Athleten in Lake Louise ihre ersten Wettkämpfe auf den längeren Skis.

Bei den Schweizer Männern bahnt sich gerade im Speed-Bereich ein schwieriger Weltcup-Winter an. Die verletzungsbedingt Abwesenden aus Schweizer Sicht heissen derzeit Beat Feut, Marc Berthod, Mauro Caviezel und Ralph Weber.

Lake Louise als Standortbestimmung

Zählt man die zurückgetretenen Didier Défago und Silvan Zurbriggen dazu, haben im Sommertraining zeitweise 10 der besten 11 Schweizer Abfahrer der letzten Saison gefehlt. Nicht zuletzt deshalb ist auch SRF-Experte Bernhard Russi «nicht sehr positiv gestimmt».

Trotz der durchzogenen Saisonvorbereitung hat Cheftrainer Thomas Stauffer den Mut nicht verloren: «Im Rennen kann es wieder anders aussehen. Lake Louise wird deshalb zu einer Standortbestimmung.»

Es ist etwas mehr Gelände drin als auch schon.
Autor: Carlo Janka
Legende: Video Janka und Küng über die Piste in Lake Louise abspielen. Laufzeit 0:56 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 26.11.2015.

Entgegenkommen könnte dem Schweizer Speed-Team mit den Leadern Carlo Janka und Patrick Küng die leichten Modifikationen an der eher flachen Piste in Lake Louise. «Ich hoffe, dass es mir entgegenkommt. Es ist etwas mehr Gelände drin als auch schon», sagt Janka.

Auch Küng ist grundsätzlich positiv gestimmt. «Es wäre schön zu fahren. Aber wenn man nicht auf der richtigen Linie ist, wird es aber etwas schwieriger», meint der Abfahrtsweltmeister und spricht seine Fehler im ersten Training an.

Favoritenrolle bei den Norwegern

In den Fokus gefahren haben sich im ersten Training am Mittwoch vor allem die beiden Norweger Aksel Svindal und Kjetil Jansrud. Nachdem Svindal die gesamte letzte Weltcup-Saison mit einer gerissenen Achillessehne verpasst hatte, scheint der zweifache Gesamtweltcupsieger bereits wieder in bestechender Verfassung zu sein.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 25.11.2015, 20.00 Uhr

6 Kommentare

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  • Kommentar von E. Waeden, Kt. Zürich
    Da wünschen wir doch einfach:"Toi! Toi! Toi! Hopp Schwiiz! Macheds guet! Freu mich, dass es endlich wieder los geht.
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  • Kommentar von Christian Hofstetter, Zürich
    Das dumme an der Sache ist, dass der so genannte Nachwuchs der Schweizer, das bleibt was er ist. Da gibt es Fahrer die turnen seit drei Saisons in den hinteren Regionen des Fahrerfeldes herum, als ob sie nichts anderes vor hätten. Der Nachwuchs in den Speed Disziplinen ist eine einzige Enttäuschung. Ein Ratschlag an Swiss-Ski: Macht den Laden dicht, bevor euch das Schweizer Fernsehen den Strom abstellt. Russi hat einen Job: Er baut Pisten.
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  • Kommentar von Daniele, Obergösgen
    Wenn das Wetter kapriolen schlägt liegt ein Platz unter den ersten 10 drin. Wenn wir 2 unter die ersten 30 bringen können wir von einem guten Resultat sprechen. Katastrophal sieht es wieder bei Gisin aus, auch ohne Verletzung rutscht Er den Hang hinab, solange es gerade aus fegt ist Er noch schnell, wird es technisch ist Er überfordert, man sieht bei Ihm keine Vorschritte. Ein typischer Fall, der seine Kosten selbst tragen soll wenn Er mitfahren will!
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