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Janka: «Bin nicht mit allem einverstanden»
Aus Sport-Clip vom 04.05.2020.
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Skistar im Insta-Live von SRF Jankas Kritik am «Schweizer Weg» in der Corona-Krise

Carlo Janka sprach im Insta-Live mit SRF nicht nur über Sport. Der Obersaxer übte auch Kritik am Lockdown in der Schweiz.

Carlo Janka ist ein Mann der klaren Worte. Dies bewies der Olympiasieger, Weltmeister und Gesamtweltcupsieger unter anderem im Februar 2019, als er über die Stimmung im Schweizer Männerteam sagte: «Sie ist wie tot!»

Im Insta-Live nahm der 33-jährige Obersaxer auch pointiert Stellung zur Corona-Krise und den Umgang der Schweiz mit der Pandemie.

Es hätte Wege gegeben, bei denen der Kollateralschaden weniger gross gewesen wäre.
Autor: Carlo Janka

«Ich bin nicht mit allem einverstanden. Und mir tun die Leute, die leiden, umso mehr leid», sagte Janka im geschlossenen Restaurant seiner Eltern in Obersaxen.

Es hätte andere Wege zum strengen Lockdown in der Schweiz gegeben, ist sich der Skistar sicher. Wege, bei denen «der Kollateralschaden weniger gross gewesen wäre.»

Janka nannte das Beispiel Schweden, wo die Regierung mit lockeren Massnahmen auf die Pandemie reagiert hatte. «Es wäre interessant zu wissen, wie es bei uns mit diesen Massnahmen herausgekommen wäre.»

Im Video unten mit dem ganzen Gespräch erfahren Sie zudem, dass Janka beinahe seine 1. Kitzbühel-Abfahrt sausen lassen hätte und wie sein neues Haus in Obersaxen aussehen wird.

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Das ganze Insta-Live mit Carlo Janka
Aus Sport-Clip vom 04.05.2020.
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21 Kommentare

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  • Kommentar von Beat Reuteler  (br)
    Als Mann der klaren Worte hat sich Janka nicht wirklich bestätigt, diesmal. Immerhin musste er ca. 3x dazu aufgefordert werden, konkreter zu werden. Und nicht er, sondern der Reporter hat Schweden ins Spiel gebracht. Egal, es ist immerhin herausgekommen aus welcher Ecke er kommt mit dieser Ansicht und so ist es für mich ok und verständlich, auch wenn ich anderer Meinung bin.
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  • Kommentar von Konrad Pfister  (Konrad Pfister)
    Er hat völlig recht. Es gibt bereits Studien, sogar von der ETH, die zeigen, dass der Lockdown zusätzlich zu Distanzierung und Hygiene nicht viel oder nichts gebracht hat, und der strengere Lockdown in anderen Ländern funktioniert zudem schlecht, siehe die Hunderttausende von Bussen in Frankreich. Die verheerenden Kollateralschäden werden dann erst später wirklich sichtbar. Aber man wird natürlich sagen, dass es ohne Lockdown noch schlimmer geworden wäre.
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    1. Antwort von Beat Reuteler  (br)
      Was auch anzunehmen war. Dann muss man bei solchen Studien auch fragen wie denn der Unterschied mit/ohne Lockdown gemessen wurde. Sehr fraglich diese Studien mit dem jetzigen Datenmaterial.
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  • Kommentar von Paul Simmen  (Ab und zu)
    Möge er doch bei seiner Kerndisziplin bleiben und sich auf den nächsten Schnee freuen.

    Für Analysen ist es noch viel zu früh und die überlassen wir dann denen, welche wirklich etwas davon verstehen. Aber zuerst (ab nächsten Montag) geht es mal darum, zu lernen, zusammen mit dem Virus zu leben. Bleiben wir also bescheiden und halten uns mit Polemik zurück.
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