So verlief der Slalom von Naeba

Der Deutsche stösst im 2. Lauf vom 5. Platz ganz an die Spitze vor. Daniel Yule wird guter 9.

Felix Neureuther

Bildlegende: Felix Neureuther SRF

Ski: Slalom der Männer in Naeba

Schlussklassement

1. Neureuther (De)
2. Myhrer (Sd) +0,05
3. Schwarz (Ö) +0,24

Der Ticker ist abgeschlossen.
  • 5 :59

    Fazit

    Bei schwierigen Bedingungen im japanischen Naeba (Temperaturen bis 13 Grad und zunehmender Regen im 2. Lauf) setzt sich doch noch Routine durch: Felix Neureuther gewinnt knapp vor André Myhrer. Marco Schwarz kann von den besseren Bedingungen profitieren, die bei seinem Lauf herrschen, und stösst von 12 auf 3 vor.

    Vier Schweizer holen Punkte: Daniel Yule kann sich als 9. über ein starkes Ergebnis freuen, Ramon Zenhäusern wird 17., Marc Gini 21. und Luca Aerni 24. Ansprechend, aber es wäre noch etwas mehr dringelegen, wie die jungen Österreicher mit ihren starken 2. Läufen gezeigt haben.

  • 5 :50

    Fritz Dopfer (De/1.)

    Es ist ein Fluch: Wieder führt der Deutsche nach dem 1. Lauf, wieder gibt er den Vorsprung preis, wieder verpasst er gar das Podest - diesmal um 5 Hundertstel. Kaum ein Trost dürfte sein, dass die Bedingungen für die letzten Fahrer ungünstig waren.

  • 5 :47

    Mattias Hargin (Sd/2.)

    Eine fehlerhafte Fahrt des Schweden. Besonders unten verliert er viel Zeit. Er fällt noch hinter Daniel Yule zurück.

  • 5 :45

    André Myhrer (Sd/3.)

    Der Schwede verpasst die Spitze um nur 5 Hundertstel.

  • 5 :44

    Stefano Gross (It/4.)

    Der Italiener gibt zu Beginn unheimlich Gas, begeht aber mehrere Fehler und fällt weit zurück.

  • 5 :42

    Felix Neureuther (De/5.)

    Dem Routinier gelingt es mit einer Top-Fahrt im unteren Teil, die jungen Österreicher zu verdrängen.

  • 5 :40

    Patrick Thaler (It/7.)

    Nach Kristoffersen und Lizeroux gelingt es auch dem Italiener nicht, in die Top 3 vorzustossen. Alle büssen ihren Vorsprung schon bis zur 1. Zwischenzeit ein. Gelingt Marco Schwarz gar die Sensation?

  • 5 :36

    Henrik Kristoffersen (No/8.)

    Der Regen wird stärker - schwierige Bedingungen für den Saison-Dominator. Er verliert Zeit und verpasst erstmals in diesem Winter das Slalompodest. Damit steht auch fest, dass es einen neuen Sieger geben wird.

  • 5 :31

    Marco Schwarz (Ö/12.)

    Die viertbeste Laufzeit reicht, um Landsmann Matt in Schach zu halten. Er ist der neue Führende.

  • 5 :29

    Daniel Yule (Sz/13.)

    1 Sekunde Vorsprung reicht nicht, aber er klassiert sich hinter Matt auf dem 2. Rang.

  • 5 :26

    Alexander Choroschilow (Russ/15.)

    Dem Russen gelingt die Rehabilitation für einen enttäuschenden 1. Lauf nicht. Er fällt hinter Matt und Feller zurück.

  • 5 :21

    Ramon Zenhäusern (Sz/17.)

    Der Walliser bekundet im Mittelteil nach einem Übergang etliche Mühe und fällt auf den 4. Rang zurück.

  • 5 :17

    Michael Matt (Ö/22.)

    Zeitgleich mit Gini nach dem 1. Lauf, fährt der Österreicher mit einer Top-Leistung an die Spitze.

  • 5 :14

    Marc Gini (Sz/22.)

    Der Bündner fährt kurz vor der 2. Zwischenzeit weit um die Tore, verliert Tempo und büsst über eine Sekunde ein. Aber immerhin gibt es ein paar Punkte.

  • 5 :10

    Manuel Feller (Ö/25.)

    Starke Fahrt des Österreichers. An seiner Richtzeit könnten sich einige Konkurrenten die Zähne ausbeissen.

  • 5 :07

    Dave Ryding (Gb/27.)

    Der Brite entthront Aerni umgehend. Als er im Ziel seine «grüne» Laufzeit sieht, ist die Freude gross.

  • 5 :05

    Luca Aerni (Sz/1. Lauf: 28.)

    Eine wilde Fahrt des Berners - obwohl die Piste noch intakt ist und die Schwierigkeiten der Kurssetzung überschaubar sind. Er verweist Andrea Ballerin (It) knapp auf Rang 2. Diese Führung dürfte nicht lange anhalten.

  • 3 :29

    Zusammenfassung 1. Lauf

    Die Halbzeit-Bilanz dieses «Frühlingsrennens»: Eine enge Angelegenheit vorne – 12 Fahrer sind innerhalb einer Sekunde klassiert. Auch für Kristoffersen (7.) liegt der Sieg durchaus noch in Reichweite.

    Vier Schweizer haben die Qualifikation geschafft: Yule (13.), Zenhäusern (17.), Gini (22.) und Aerni (28.). Der grösste Sprung nach vorne im Vergleich zu seiner Startnummer gelang dabei Gini (+12). Auch Zenhäusern überzeugte (+11).

    Weiter geht es um 04:55 Uhr mit dem 2. Lauf.

  • 3 :21

    60 Justin Murisier (Sz)

    Der letzte Schweizer greift mit seiner hohen Startnummer bei nun wirklich schlechten Pistenbedingungen voll an und verpasst Platz 30 nur um 17 Hundertstel. Auch wenn wir ihn im 2. Lauf nicht mehr sehen: Respekt.

  • 3 :16

    55 Loïc Meillard (Sz)

    Kein Glück für den Neuenburger: Er scheidet aus.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 14.2.16, 01:55 Uhr