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Spektakel auf der Streif Dressen stiehlt Feuz die Show

Beat Feuz hat seinen ersten Abfahrtssieg in Kitzbühel nur knapp verpasst. Der Schangnauer musste sich auf der Streif nur dem überraschenden Thomas Dressen aus Deutschland geschlagen geben.

Das Podest

  • 1. Thomas Dressen 1:56,15
  • 2. Beat Feut (Sz) + 0,20 Sekunden
  • 3. Hannes Reichelt (Ö) + 0,41 Sekunden

Beat Feuz zeigte eine Woche nach seinem Triumph am Lauberhorn erneut eine ausgezeichnete Fahrt. Vor allem im unteren Streckenteil war der Schangnauer auf der Streif eine Klasse für sich. Im Ziel übernahm Feuz mit einem Vorsprung von 0,21 Sekunden auf den Österreicher Hannes Reichelt die Führung.

Vieles deutete auf den nächsten grossen Sieg des Schweizers hin. Bis zur Startnummer 19 und dem grossen Auftritt von Thomas Dressen. Der 24-jährige Deutsche nutzte die guten Bedingungen mit Sonnenschein. Im Ziel distanzierte er Feuz um 0,20 Sekunden und feierte seinen mit Abstand grössten Erfolg. Bisher war Dressen in Beaver Creek einmal Abfahrts-Dritter geworden.

Die anderen Schweizer in den Top 30

  • 5. Marc Gisin (Sz) + 0,68 Sekunden
  • 14. Mauro Caviezel (Sz) + 1,61 Sekunden
  • 26. Gilles Roulin (Sz) + 2,76 Sekunden
  • 29. Patrick Küng (Sz) + 2,86 Sekunden

Eine starke Leistung zeigte Marc Gisin. Der Engelberger, der schon im Training gut gefahren war, lag bei der zweitletzten Zwischenzeit gar noch in Führung. Bis ins Ziel handelte er sich dann aber einen Rückstand von 0,68 Sekunden ein. Auf das Podest fehlten Gisin 0,27 Sekunden.

Legende: Video Marc Gisin: Tränen der Erleichterung abspielen. Laufzeit 1:24 Minuten.
Aus sportlive vom 20.01.2018.

Stürze laufen glimpflich ab

Auch dieses Jahr forderte die Streif wieder Sturzopfer. Die betroffenen Fahrer, unter ihnen der Italiener Christof Innerhofer und der Franzose Johan Clarey, kamen aber glimpflich davon.

Legende: Video 3 Mal Glück im Unglück abspielen. Laufzeit 1:20 Minuten.
Aus sportlive vom 20.01.2018.

So geht es weiter

Am Sonntag steht in Kitzbühel ein Slalom auf dem Programm. In der gleichen Disziplin geht es bereits am Dienstag in Schladming weiter. Am nächsten Wochenende gastieren die Männer in Garmisch-Partenkirchen (Abfahrt am Samstag, Riesenslalom am Sonntag).

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 20.01.18, 11:20 Uhr

30 Kommentare

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  • Kommentar von Mike Sutter (mikesutter)
    herr schmidt das hat überhaupt nichts mit unsportlichkeit oder ausgewogenheit zu tun! viel eher mit ehrlichkeit. ich weiss nicht ob sie als hesse überhaupt schon mal bei schlechtem wetter auf der skipiste waren. auf jeden fall muss ich ihnen an dieser stelle wohl erklären dass der unterschied beträchtlich ist ob man gutes licht hat oder nicht. besonders auf der streif. der vorsprung von 2/10 ist daher also keine herausragende leistung sondern bei viel besserer bedingung knapp gewonnen
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  • Kommentar von Dennis Gutknecht (HoppSchwiiz)
    Mal ne Frage: Wenn es mal so richtig ‚chlöpfen‘ wûrde bei den Netzen, brächten die dann noch was?
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    1. Antwort von Manuela Fitzi (Mano)
      Habe ich mich auch gefragt. Denn der Aufprall und die Bremswirkung bei 100kmh wirkt auf den Körper ähnlich, wie ein Autounfall, denke ich. Bin Laie, habe ich mir aber gerade heute diese These ausgedacht. Bei Fraugen habe ich schon Airbag gesehen, doch bei Männern scheint das noch nicht angekommen zu sein...
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    2. Antwort von E. Waeden (E. W.)
      Airbag gibt es auch bei den Männern. Aber das Tragen von ihnen ist freiwillig. Und auch schon sind Athleten, wenn sie bei Stürzen eine hohe Geschwindigkeit hatten durch alle Netze durch gebrochen. Aber es ganz selten vorkommt, schützen sie halt schon.
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  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    Schönes Podium! Herzliche Gratulation an Deissen, Feuz & Reichelt. Die Tränen von M. Gisin haben sehr berührt. Sein 5. Rang ist noch schöner als die Podiumsplätze. Und noch schöner war es vorletzte Saison, als wir zwei Schweizer auf dem Podest hatten. ;-) Auch den guten 14. Rang von Caviezel, sowohl auch den guten 26. Rang des Streif-Neulings Roulin nehmen wir gerne mit. Alles in allem war das Rennen für alle Athleten fair. Auch "Dank" hervorragender Arbeit der Organisatoren.
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