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Weltcup Männer Svindal feiert 1. Heimsieg und gewinnt Super-G-Wertung

Nach drei 2. und vier 3. Plätzen hat es für Aksel Svindal endlich geklappt: Beim Super-G von Kvitfjell feierte der Norweger den 1. Heimsieg und gewann die Disziplinenwertung vorzeitig. Die Schweizer enttäuschten einmal mehr. Immerhin qualifizierte sich Patrick Küng für den Weltcup-Final.

Legende: Video «Super-G in Kvitfjell («sportpanorama»)» abspielen. Laufzeit 2:58 Minuten.
Vom 03.03.2013.

Aksel Svindal konnte das Rennen in Kvitfjell locker angehen, stand er doch schon vor seinem Start mit der Nummer 22 als Sieger der Super-G-Wertung fest. Dies deshalb, weil seine einzigen verbliebenen Konkurrenten - Matthias Mayer (Ö) und Matteo Marsaglia (It) - im Ziel nicht in den Top 2 klassiert waren.

Zum 4. Mal die Super-G-Kugel

So konnte der 30-Jährige befreit zu seinem allerersten Heimsieg in Kvitfjell fahren - nach zuvor 7 Podestplätzen. Gleichzeitig unterstrich er mit dem 4. Super-G-Erfolg im 5. Saisonrennen (neben einem 2. Platz) seine Vormachtstellung in dieser Disziplin.

Die kleine Kristallkugel ist Svindal vor dem Saisonabschluss-Rennen auf der Lenzerheide sicher und dies bereits zum 4. Mal in seiner Karriere. Nur Hermann Maier (Ö) mit 5 Trophäen war bisher in dieser Disziplin erfolgreicher. «Ich hatte nie eine bessere Speed-Saison», schwärmte der Norweger nach dem Rennen.

Hinter dem überlegenen Svindal, der seinen 21. Weltcupsieg feierte, fuhren der Österreicher Georg Streitberger (+ 0,52) und der Italiener Werner Heel (+ 0,57) auf das Podest.

Défago der beste Schweizer

Die Schweizer verpassten die Top 10 einmal mehr. Didier Défago verlor 1,71 Sekunden auf Svindal und klassierte sich auf Platz 14. Einen Rang dahinter ist Carlo Janka zu finden. Nach dem 40. Platz in der Abfahrt ist dies für den Bündner immerhin eine klare Steigerung.

Nur Küng beim Weltcupfinal dabei

Sandro Viletta fuhr auf den 19. Platz, Patrick Küng wurde 22. Immerhin reichte Küng diese Klassierung, um sich gerade noch für den Weltcupfinal der besten 25 zu qualifizieren. Der Glarner belegt in der Disziplinen-Wertung Platz 24. Nicht gereicht hat es für Défago und Janka, die die Platzierungen 26 respektive 27 belegen.

«Wenigstens hat das geklappt», sagte Küng. «Lieber wäre ich natürlich in der Abfahrt dabei gewesen.» An diesem Ziel schrammte der 29-Jährige um zwei Positionen und vier Punkte vorbei.

6 Kommentare

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  • Kommentar von johnny, walkringen
    Die ORF Kommentatoren nehmen die Schweizer, wei alle andern auch, schon lange nicht mehr ernst, sie kommentieren wie bei den andern Exoten. SRF muss aber diese Leisetretertöne nicht auch anschlagen. Die Leistung heute war nicht gut, sie war einfach nicht ganz o schlecht wie gestern. Oder muss man einen Schüler loben, der statt einer 1 einmal ein Note 2 nach Hause bringt?
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    1. Antwort von pezi, Niederösterreich
      Die ORF-Kommentatoren leiden mit den Schweizer Schiläufer mit, überhaupt Hans Knaus, der weiss wie das ist und sagt bei fast jeder Fahrt von Carlo Janka, dass er ein riesen Talent ist und wieder siegen wird. Im ORF hat man immer bei den Herren die Siege der Schweizer und Österr. gezählt, das macht Spaß. Freude hat keiner an der Situation, außer ein paar Idioten und die gibts überall ! Nächstes Jahr zählen wir hoffentlich wieder, auch bei Beat Feuz !!
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    2. Antwort von If, Z
      Jaaaaaa!!!!! BITTE!!! Russi weiss wie man(n) richtig kommentiert! Er kann's! Fair und sachlich.....fachlich TOP mit Fingerspitzengefühl! Da hört man eben einen ehemaligen Eliteskifahrer! Kompliment! Sicher muss nicht schöngeredet werden, aber heute haben Défago & Janka sehr gute Leistungen gezeigt. Und das darf und sollte man lobend erwähnen!
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    3. Antwort von If, Z
      P.S mit "Ja" gemeint war ein Lob auch für Note 2! Jeder Mensch mit Herz und Verstand weiss, dass gerade "Schüler" mit Note 2 Lob benötigen!! Baut auf, motiviert und spornt an! @paz...treffend! Auch ein Kompliment an Hans Kröll! Nicht nur für seine Erfolge, sondern auch für seine grossartige Fairness gegenüber Mitkonkurrenten, denen es gerade nicht gut laufen will. Ein feiner Mensch mit Herz und Verstand!:-)
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  • Kommentar von Patrick Bucher, Willisau
    Gibt es eigentlich für die Startliste auf der Lenzerheide kein "Nachrutschen" im Reglement? Clarey und Jansrud fallen ja verletzt aus, da gehörten eigentlich Janka und Défago auch zu den besten startfähigen 25.
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  • Kommentar von If, Z
    "Die Schweizer enttäuschten wieder einmal mehr". Der anschliessende Kommentar von SRF2 zum heutigen Super-G ÄRGERT SEHR! Mich freut's für Défago & Janka zum guten 14.&15. Rang! "Iimmerhin" VOR dem Weltmeister T.G! Und sie haben "immerhin" mit den 25 Besten dieser Saison mithalten können! Hüppi ( nicht B. Russi! Er kommentiert "immer(hin)" fair und sachlich) sollte sich ein Beispiel an ORF Moderatoren nehmen! Da werden auch Schweizer Fahrer angespornt und es gibt lobende Worte für gute F...
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