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Weltcup Männer Svindal gewinnt Super-G, Küng ausgeschieden

Aksel Svindal hat in überlegener Manier den Super-G in Gröden (It) gewonnen. Der Norweger setzte sich mit über einer halben Sekunde Reserve vor Jan Hudec und Adrien Theaux durch. Patrick Küng schied nach guter Zwischenzeit aus.

Aksel Svindal scheint der Super-G auf der «Saslong» besonders zu liegen. Während es der knapp 31-Jährige in der Abfahrt noch nie aufs Podest schaffte, durfte er in der zweitschnellsten Disziplin in Gröden schon zum 3. Mal jubeln. Bereits 2009 und im Vorjahr hatte der Norweger gesiegt. «Strecke und Schnee liegen mir in Gröden besonders, wenn ich hier keinen Fehler mache, bin ich meistens schnell unterwegs», sagte der Sieger nach dem Rennen.

Svindal überlegen

Svindal zeigte von oben bis unten eine bestechende Fahrt und lag bei allen Zwischenzeiten in Führung. Im Ziel hatte er Jan Hudec aus Kanada um 58 Hundertstel distanziert. Der Franzose Adrien Theaux auf Platz 3 lag bereits eine knappe Sekunde hinter dem Führenden im Gesamtweltcup.

Legende: Video Der Ausfall von Patrick Küng («sportlive» vom 20.12.13) abspielen. Laufzeit 1:43 Minuten.
Vom 20.12.2013.

Küng frustriert

Frustrierend endete das Rennen für Patrick Küng, den Sieger des letzten Super-G in Beaver Creek (USA). Der Glarner war gut unterwegs, als er nach rund 75 Fahrsekunden bei einer Bodenwelle abgehoben wurde und das nächste Tor verpasste. «Ich weiss, dass meine Form stimmt, trotzdem darf so ein Fehler natürlich nicht passieren. Nun muss ich das Rennen schnell abhaken und mich auf die Abfahrt konzentrieren», meinte ein enttäuschter Patrick Küng im Zielraum.

Wegen diesem Nuller musste Küng die Führung in der Disziplinen-Wertung wieder an Svindal abgeben. Der Norweger hatte den 1. Super-G in Lake Louise (Ka) gewonnen.

Défago bester Schweizer

Bester Schweizer war Didier Défago. Der Walliser, der in Gröden 2002 den Super-G gewonnen hatte, kam mit 1,78 Sekunden Rückstand auf Platz 12. Einen Rang dahinter klassierte sich Beat Feuz. Carlo Janka wurde 16.

7 Kommentare

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  • Kommentar von W.E, H
    Als Fan von C. Janka sehe ich sein riesiges Talent! Von der Statur, Grösse & vom Fahrstil her ist er I. Kostelic nicht unähnlich. Vielleicht sollte er als hervorragender Techniker, der er zweifelsfrei ist, zukünftig RS & Slalom fahren? Da könnte er Nachfolger vom Slalom-König I. Kostelic & Slalom-Kaiser werden!:-) Aber für die heutige Abfahrt drücke ich natürlich allen unseren Athleten die Daumen! Hauptsache heil herunter kommen & weiter Punkte sammeln!:-)
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    1. Antwort von jean passant, thun
      Im RS fährt Janka schon wieder ganz ordentlich. Aber der Slalom? Janka mag stilistisch schön fahren, aber nicht selten fehlt es bei ihm an der letzten Überzeugung und dann fährt er zu defensiv. Mental ist Janka nicht besonders robust und der Slalom verlangt genau diese Eigenschaft. Dosieren, dann blitzschnell umschalten und angreifen. Zweifelsohne würde viel Slalomtraining die Spritzigkeit fördern, die ihm z.T. fehlt, aber ein echter Slalomfahrer? Das glaube ich nicht.
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    2. Antwort von W.E, H
      @J.Passant: Natürlich braucht es viel Training! Aber ich persönlich bin eben davon überzeugt, dass er ein super Slalom-Fahrer wäre!:-) Und dass er Mental, nach dem Verriss der Medien letzte Saison "nicht mehr" so robust ist, macht ihn ja um so sympathischer! Wobei er ja diesbezüglich keine Ausnahme ist! Aber auch das kann trainiert werden. Auch I. Kostelic fährt stilistisch schön & wie der schlechte Saisonstart auch ihm mental zusetzt kann man an seinen Resultaten sehen.
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  • Kommentar von jean passant, thun
    Wie soll man dieses Abschneiden bezeichnen? Vielleicht brav solid. Küng schied leider aus, Feuz macht was geht, der Rest, fällt unter die Kategorie: Ach ja die Schweizer haben ja auch noch ein paar Leute in der Rangliste." Küng könnte eine Ausnahme sein, aber die andern werden auch morgen lediglich ihre Ranglistenfüllfunktion wahrnehmen.
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    1. Antwort von Marc Steffen, Bern
      Sehe ich auch so. Hauptsache Berthod fährt als 49. von 57 Klassierten immer noch mit.
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    2. Antwort von Heini Frey, Muttenz
      Leider wahr. Was aus diesem Skiteam geworden ist, seit Cuche nicht mehr fährt. Ich hoffe, dass ein junge Athlet den Durchbruch schafft - möglichst bald...
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    3. Antwort von W.E, H
      Dieses Abschneiden kann man als: "Besser als erwartet" bezeichnen!:-) Im Gegensatz zur letzten Saison & den Trainingszeiten! Immerhin ist ihnen geglückt, was vielen Favoriten nicht! Sie sind ins Ziel gekommen und haben WC-Punkte geholt! Schade zählt P. Küng auch zu denjenigen, denn er wäre sicher aufs Podest gefahren. Und wie B.Russi richtig kommentierte: Es ist nicht Jankas Strecke! Und dann noch mit der Startnummer 1 unterwegs zu sein hat nun einmal Nachteile auf dieser Piste.
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