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Weltcup Männer Svindal im 1. Lauberhorn-Training vorn

Der Norweger Aksel Svindal absolvierte die verkürzte Lauberhorn-Strecke am schnellsten. Bester Schweizer war als 11. Carlo Janka. Beat Feuz gab sein Comeback.

Legende: Video Svindal dominiert Training - Feuz gibt sein Comeback abspielen. Laufzeit 3:24 Minuten.
Aus sportaktuell vom 14.01.2016.

Die Fahrer nahmen die verkürzte Piste ab dem Kombinations-Start oberhalb des Hundschopfs in Angriff. Svindal kam dabei 4 Hundertstel vor dem Österreicher Vincent Kriechmayr ins Ziel. Dritter wurde Peter Fill aus Italien (+0,08), unmittelbar vor Vorjahressieger Hannes Reichelt (+0,44).

Mit 1,67 Sekunden Rückstand realisierte Carlo Janko (11.) das beste Resultat im Schweizer Team. Beat Feuz trat erstmals nach seinem Trainingssturz von vor 4 Monaten wieder an. Der Schangnauer verlor 4,35 Sekunden auf die Bestzeit.

Legende: Video Beat Feuz gibt Auskunft über seine Befindlichkeit abspielen. Laufzeit 1:46 Minuten.
Vom 14.01.2016.

Feuz weiterhin unschlüssig

Ob er im Abfahrtsrennen vom Samstag mit von der Partie sein wird, hat Feuz noch nicht entschieden. Zuvor wird er wahrscheinlich am Freitag noch die Kombinations-Abfahrt als rennmässigen Test bestreiten.

«Das Gefühl für die langen Ski ist sicher noch nicht überragend», berichtete Feuz. Einen grossen Teil des Rückstands handelte er sich unmittelbar nach der Minschkante ein. Jene Rechtskurve verpasste er vollends. «Das Ziel war nicht, der Schnellste zu sein», sagte Feuz weiter. «Primär ist es mir darum gegangen, ins Ziel zu kommen.»

1. Abfahrtstraining am Lauberhorn

Rang
Fahrer
Zeit
1.Aksel Svindal
1:49,66
2.Vincent Kriechmayr
+0,04
3.Peter Fill
+0,08
4.Hannes Reichelt
+0,44
5.Kjetil Jansrud
+0,59
6.Johan Clarey
+0,85
7.Guillermo Fayed
+1,09
8.Dominik Paris
+1,22
9.Travis Ganong
+1,44
10.Christof Innerhofer
+1,46
11.Carlo Janka
+1,67
34.Marc Gisin
+2,89
55.Beat Feuz
+4,35
63.Justin Murisier
+4,98
64.Nils Mani
+5,17
70.Ralph Weber
+5,93
73.Marc Berthod
+7,89

Sendebezug: Laufende Berichterstattung Berner Oberländer Ski-Tage

10 Kommentare

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  • Kommentar von Erich Singer, Schweiz
    Dieses unendliche Gejammer geht mir auf den Sack! Die Gründe für die durchschnittlichen Leistungen unsere Cracks liegen viel länger zurück.Mit Müller, Zurbriggen und Heinzer etc. lebte die Schweiz jahrelang blind im Erfolg und der Nachwuchs wurde sträflich vernachlässigt. Jungtalente im Europacup nach ein/zwei Siegen oder Spitzenplatzierungen im Weltcup einzusetzen ist zu früh werden.Wir müssen uns nicht mit Austria messen, unseren Weg gehen, an die Talente glauben statt sie zu verheizen!
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    1. Antwort von jean passant, thun
      Die Schweiz hat den Anschluss vor 20 Jahren schon verloren und das auf allen Ebenen. Gute fähige Leute wurden rausgeekelt. Materialentwicklungsmöglichkeiten wurden nicht erkannt und statt Schweizer Firmen haben dann andere Hersteller profitiert. Es ist wirklich schade um Leute wie Murisier, Aerni und Yule bei anderen Verbänden würden sie sich sicher entwickeln, bei Swiss Ski ist das Scheitern eigentlich garantiert.
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    2. Antwort von René, St.Gallen
      @Passant Verfolgen sie die Leistungen der Athleten, den Karriereverlauf sowie die Entwicklung des Nachwuchses nur so nebenbei? Den Äusserungen zufolge schon. Lag es bei Swiss Ski, dass Murisier erst jetzt auf sehr gutem Weg ist!? Keineswegs Hr.Passant. Yule steigert sich kontinuierlich auf hohem Niveau. Bei Aerni schauts ähnlich aus. Das junge, vielversprechende Damenteam blenden sie hier aus. Betr. Betreuerteam, nennen sie Namen? aber nicht nur einen.
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    3. Antwort von T. Stähli, Sursee
      @passant: vor 20 Jahren? Seither hat Cuche 5x die Streif gewonnen, über 20 WC-Rennen und 6 Disziplinenwertungen, weitere Disziplinen durch von Grünigen, Nef, Janka und Gut. Janka hat den Gesamtweltcup gewonnen. Kernen, von Grünigen, Albrecht, Cuche, Janka und Nef wurden Weltmeister. Janka, Defago, Gisin und Viletta sind Olympiasieger. Diese Ausbeute ist ziemlich respektabel, wenn man bedenkt, wie schlecht angeblich alles ist.
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    4. Antwort von jean passant, thun
      Das Lazarett von Swiss Ski wirft Fragen auf. Einer ist wegen eines bone bruise weg, einer wegen Ermüdungsfraktur (teilweise weg), einer wegen Patellarsehnenreizung weg. Wird da wirklich vernünftig trainiert, wie gut ist die sportmedizinische Betreuung? Warum schweigen die Medien? Bei Swiss Ski wird ganz offensichtlich gewurstelt. Swiss Ski braucht ein "fomat c" und einen neuen Start, unter Lehmann kann man das ausschliessen.
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  • Kommentar von Markus Schäfer, Boll
    Wie werden Skirennfahrer eigentlich grundbezahlt und von wem? Wieviel verdienen sie (ohne Prämien)? Werden die Fahrer auch dann entlohnt, wenn sie monatelang verletzt sind? Zur Erinnerung: Küng nimmt sich mehr als ein Jahr Zeit um für die WM fit zu sein! Mir scheint, es fehlt am wirtschaftlichen Druck für Spitzenleistungen.
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    1. Antwort von Marcel Weber, Zürich
      Du hast wohl nie Spitzensport betrieben, sonst würdest du wissen dass kein Sportler freiwillig mehr Pause macht als er muss. Dafür wählst du FDP, weil du denkst, dass nur wirschaftlicher Druck zu Spitzenleistungen führt. Schade, aber du bist nicht allein mit dieser Meinung...
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    2. Antwort von E. Waeden, Kt. Zürich
      Entgegen Profi-Fussballspieler & Co. erhalten sie keine Millionen, auch dann, wenn sie nicht spielen. Im WC erhalten diejenigen, welche den 1. Rang belegen ein Preisgeld, welches weit unter 100'000 liegt. Und nur wenn sie sehr erfolgreich sind, sind sie auch interessant für die Werbung, wo sie zusätzlich etwas dazu verdienen können. Es gibt Athleten im WC, die paraktisch alles aus eigener Tasche finanzieren, damit sie WC-Rennen fahren können. Darüber gab es kürzlich einen Beitrag über M. Gisin!
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  • Kommentar von Jasmina, Luzern
    Bleibt nur zu hoffen dass Herr Lehmann endlich mal geht. Viele Probleme und Unruhe hat er verursacht. Es gibt wohl keinen Verband ausser Swiss Ski der mehr Trainer und Personalwechsel in kurzen Teit hatte.Anstatt man dringend im Aufbau des Nachwuchs gearbeitet hätte war Swiss Ski damit beschäftigt Leute zu verheizen wirklich bedenklich. Ich hoffe das man jetzt dringend Ruhe einkehrt um im Nachwuchs zu arbeiten.
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