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Weltcup Männer Von 12 auf 1: Kristoffersen siegt auch in Kitzbühel

Henrik Kristoffersen hat auch den Slalom von Kitzbühel und damit sein 5. Saisonrennen gewonnen. Der Norweger preschte mit überragender Laufbestzeit im 2. Durchgang vom 12. Zwischenrang ganz an die Spitze vor. Für die Schweiz resultierte ein Nuller. Razzoli riss sich das Kreuzband.

Legende: Video Henrik Kristoffersen dominiert im Slalom weiterhin abspielen. Laufzeit 5:13 Minuten.
Aus sportpanorama vom 24.01.2016.

Das Podest

  1. Henrik Kristoffersen (No)
  2. Marcel Hirscher (Ö), +0,03
  3. Fritz Dopfer (De), +0,45

Kristoffersen nahm im 2. Lauf dem Zweitbesten Hirscher 0,52 Sekunden ab. Der Halbzeit-Führende Dopfer verlor im Finaldurchgang 1,28 Sekunden auf den Norweger. Es war Kristoffersens 5. Saisonsieg. Nur in Santa Caterina (2. hinter Hirscher) gewann der Slalomkönig nicht.

Legende: Video 8 Starts, 8 Ausfälle: Das Schweizer Slalom-Debakel abspielen. Laufzeit 0:59 Minuten.
Vom 24.01.2016.

Das Schweizer Debakel

Die Schweizer zogen den ersten Slalom-Nuller seit zwei Jahren ein. 7 von 8 Swiss-Ski-Fahrern schieden schon im 1. Lauf aus: Luca Aerni, Ramon Zenhäusern, Marc Gini, Reto Schmidiger, Marc Rochat, Justin Murisier und Markus Vogel. Den Halbzeit-17. Daniel Yule erwischte es im Finaldurchgang.

Die Stimmen

Kristoffersen: «Das war am Limit. Ich gab immer Vollgas, ausser über die Kuppe. 8 Zehntel aufzuholen ist eigentlich schwierig, aber mein aktueller Topspeed ist sehr hoch.»

Hirscher: «Er (Kristoffersen, Red.) ist momentan der Beste. Das muss man neidlos anerkennen. Nach Svindals Verletzung find ich es fast geschmacklos, jetzt über den Gesamtweltcup zu diskutieren.»

Yule: «Ich hatte am Tor zuwenig Richtung. Ein Einfädler kann passieren. Es geht um Millimeter. Diesmal waren die Millimeter auf der falschen Seite. Jetzt gilt es, nach Schladming zu schauen und etwas gutzumachen.»

Anspruchsvoller Hang

Der Kitzbüheler Ganslernhang erwies sich als extrem anspruchsvoll. Nur 40 von 84 gemeldeten Fahrern erreichten im 1. Durchgang das Ziel. Zu den Sturzopfern im 1. Lauf gehörte auch der Olympiasieger von 2010, Giuliano Razzoli. Der Italiener musste per Helikopter abtransportiert werden. Im Spital wurde ein Kreuzbandriss diagnostiziert.

Legende: Video Razzolis Sturz abspielen. Laufzeit 0:54 Minuten.
Vom 24.01.2016.

Die Verletztenliste

Damit haben sich bei den Rennen in Kitzbühel insgesamt 6 Fahrer erheblich verletzt: Florian Scheiber und Max Franz im Abfahrtstraining, Svindal, Georg Streitberger und Hannes Reichelt in der Abfahrt sowie Razzoli im Slalom.

So geht es weiter

Am Dienstag steht das Nachtslalom-Spektakel von Schladming vor mutmasslich mehreren zehntausend Zuschauern an. Titelverteidiger auf der Planai ist der Russe Alexandr Choroschilow, der in Kitzbühel im 2. Lauf ausschied. 2014 hatte Kristoffersen in Schladming den 1. seiner bisher 9 Weltcupsiege gefeiert.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 24.1.15, 11:20/13:20 Uhr

9 Kommentare

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  • Kommentar von Jasmina, Luzern
    Bei einer solche Führung bei Swiss Ski km Lehmann die kn den letzten Jahren Gutes Personal und Trainer verheizt haben und dem zu lange dauernden Misserfolg einiges beitragen kommen berechtigte Frage auf. Weshalb investiert Seiss Ski nicht mehr in jugend? Weshalb liegt es nicht in InteresE schweiz wieder zum Erfolg führen. In andere disziplinen ist es auch nicht rosig
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  • Kommentar von Jasmina, Luzern
    Ja das frage ich mich schon lange. Den Eindruck habe ich auch. wo die Kasse stimmt und weniger der Erfolg wirft das schon Frage auf? dass hier was nicht stimmt. Schließlich hat Swiss Ski mehr Geld als Italien und italien sind im Rankin auf Platz 2. da stimmt was nicht?
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    1. Antwort von René, St.Gallen
      @Jasmina Mit Geld allein kann man sich keinen 2. oder 3. Rang im Nationenranking erkaufen bzw. abonnieren. Ihre Aussage: die Kasse stimmt. Dies ist nicht unbedingt zutreffend. Swiss Ski ist nicht allein oder vor allem Ski alpin. In einigen Bereichen müsste/sollte mehr Geld zur Verfügung stehen.
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    2. Antwort von jean passant, thun
      Man schaue sich die Entwicklung von Marco Schwarz und Luca Aerni an und es wird klar wohin die Reise bei Swiss Ski geht. Aerni, Zenhäusern und Co werden es ihren Vorgängern Gini und Vogel nachmachen und aus einigem Talent eine Nullkarriere produzieren.
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  • Kommentar von Philippe Marmet, Saanen
    Wann wird wohl der Herr Lehmann einsehen, dass seine Zeit schon längst abgelaufen ist? Ich habe ein bisschen das Gefühl, dass nicht nur der Fussballverband sondern auch der Schweizer Skiverband ausmissten sollte!!!!!!!
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