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Weltcup Männer Waldner droht Kvitfjell mit Weltcup-Entzug

FIS-Renndirektor Markus Waldner ist alles andere als zufrieden mit der Organisation der Weltcup-Rennen in Kvitfjell. Sollten nicht sofort Verbesserungen eintreten, drohen harte Konsequenzen.

Legende: Video Der Beinahe-Crash von Janka abspielen. Laufzeit 00:29 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 23.02.2017.

Am Donnerstag wäre Carlo Janka im Abfahrtstraining beinahe mit einem Pistenarbeiter zusammengeprallt. Der Bündner erhob daraufhin schwere Vorwürfe gegen die Renn-Veranstalter.

Auch sonst ist in Kvitfjell vieles nicht so, wie es sein sollte. FIS-Renndirektor Markus Waldner kritisierte die mangelnde Pistenpräparierung und die wenigen Helfer auf der Strecke.

Wir haben eine Liste von sehr guten Veranstaltern, die nur darauf warten, in den Weltcup hineinzukommen.
Autor: Markus Waldner

In Kvitfjell gab es schon in vergangenen Jahren immer wieder Probleme. 2008 stürzte Matthias Lanzinger schwer. Auch aufgrund der nicht reibungslos ablaufenden Rettung musste beim Österreicher schliesslich der linke Unterschenkel amputiert werden.

Waldner hat nun genug. Der Südtiroler setzt den Veranstaltern ein Ultimatum. Sollte bis zu den beiden Abfahrten vom Freitag und Samstag keine Besserung eintreten, werden ab kommender Saison in Kvitfjell keine Weltcup-Rennen mehr stattfinden. «Wir haben eine Liste von sehr guten Veranstaltern, die nur darauf warten, in den Weltcup hineinzukommen.»

1 Kommentar

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  • Kommentar von E. Waeden (E. W.)
    Norwegen nicht so das Land für den Ski-Alpin Sport ist, sondern das Land des Langlauf, der Biathleten usw. weiss man ja nicht seit jetzt, dass Kvitfjell nicht optimal für Speedrennen ist. Aber sie im Ski-Alpin bei den Männern eine Top-Mannschaft haben, möchten natürlich auch sie sich in ihrer Heimat mal präsentieren können, damit eben diese Skiportart auch in Norwegen mehr Annerkennung erhält.
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