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Weltcup Männer Weltcup-Final: Auch keine Super-G-Rennen

Nachdem bereits die Abfahrten vom Mittwoch wetterbedingt nicht stattfinden konnten, wurde auf der Lenzerheide auch der Männer-Super-G abgebrochen und das Rennen der Frauen im Vorfeld abgesagt.

Legende: Video Maze und Svindal holen Super-G-Kugel («sportaktuell») abspielen. Laufzeit 00:36 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 15.03.2013.

Nach mehrfachen Verschiebungen wegen Schneefalls, dichtem Nebel und vor allem böigem Wind konnte schliesslich um 13.00 Uhr die Startnummer 1 Gauthier De Tessieres die Strecke in Angriff nehmen. Doch kaum war der französische Vize-Weltmeister von Schladming im Ziel, wurde das Rennen erneut unterbrochen.

Svindal gewinnt kleine Kristallkugel

Nachdem ein erneuter Versuch durch einen schweren Sturz des Österreichers Klaus Kröll mit Startnummer 10 jäh gestoppt wurde, entschieden die Organisatoren um FIS-Renndirektor Günter Hujara, das Rennen abzubrechen.

Kröll war nach einem Sprung von der Piste abgekommen, landete in den Sicherheitsnetzen und musste mit dem Hubschrauber abtransportiert werden. Der Österreicher hat sich bei seinem Sturz den linken Oberarm gebrochen und muss im Kantonsspital Chur operiert werden.

Der Norweger Aksel Svindal stand bereits vor dem Rennen als Gewinner der Super-G-Kristallkugel fest.

Auch kein Frauen-Super-G

Nach dem Abbruch gaben die Organisatoren bekannt, dass auch der Frauen-Super-G, der nach den Männern hätte stattfinden sollen, ersatzlos gestrichen wird. Somit holt sich Weltcup-Dominatorin Tina Maze die kleine Kristallkugel mit 55 Punkten Vorsprung auf Julia Mancuso. Es ist somit bereits die dritte Gesamtwertung dieses Ski-Winters, in welcher die Slowenin als Siegerin feststeht.

Legende: Video Der Sturz von Klaus Kröll abspielen. Laufzeit 01:49 Minuten.
Aus Sport-Clip vom 14.03.2013.

10 Kommentare

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  • Kommentar von BetLi, Zürich
    Bleibt zu hoffen, dass die FIS endlich Konsequenzen zieht und den Organisatoren die Möglichkeit gibt, das Programm im Notfall auch umstellen zu dürfen. Es kann nicht sein, dass wie bereits vor 2 Jahren der Gesamtweltcup auf diese Art und Weise entschieden wird. Es sind vor allem die Speedfahrer, die unter dieser Regelung zu leiden haben. Ein Slalom kann schliesslich bei fast allen Bedingungen gefahren werden.
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    1. Antwort von If, Z
      Aber beim Slalom & RS "leidet"(denke ich) die Piste mehr, würde für's OK zusätzliche Mehrarbeit bedeuten, damit dann für Abfahrt und Super-G wieder optimale Pistenbedingungen gegeben wären! Ich denke, sie wissen schon WAS sie tun und weshalb die Rennreihenfolge so angeordnet wird! Und in einem so engen Rahmenprogramm, wo täglich bis auf den Teamevent mehrere Rennen, inkl. Training gefahren werden, ist's schwieriger, und man kann eben nicht "hopp" rasch einfach Rennen umverschieben!
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  • Kommentar von peter, luzern
    Wetterbericht studieren, Programm ändern, Team-Event kippen - So würde eventuell eine würdige Finalwoche zustande kommen. Doch jetzt ist alles verbockt. Schade. Solange im Skisport soviele inkompetenten und selbstbezogene Leute am Werk sind, geschehen halt solche Dinge...
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    1. Antwort von Mario, Chur
      Da hast du völlig recht! Hat hier wohl der Lehmann auch irgendwo reingeredet?
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    2. Antwort von Heike, Konstanz
      Zustimmung auf der ganzen Linie. Ein solcher Abschluß ist alles andere als befriedigend.
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    3. Antwort von If, Z
      @p.l....und..... , vielleicht hätte man ja noch den "Ameisen" - Wetterfrosch zu Rate ziehen können! Er hät's Wetter präziser voraussagen können! Und.....oder...., anderes Szenario" Die Lenzerheide hat den unparteiischen Wettergott "geschmiert"! Deal:" Nebel, Schnee & starker Wind." Die zuständigen Kritiker ermitteln bereits in dieser Sache. Unkompetenten & selbstbezogenen Leute, die u.a. vom Deal mit dem Unparteiischen profitiert haben, werden zur Rechenschaft gezogen"
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    4. Antwort von If, Z
      @ und z.B. sollten sämtliche Austragungsorte inkl. Lenzerheide, die's einfach nicht "drauf", und s'Wetter an ihren Renntagen nicht im Griff hatten, daraus jetzt Konsequenzen ziehen und als Austragungsorte zurücktreten! "Gottlob" bestimmen darüber nicht die Kritiker, sondern Fachleute und die Witterungsbedingungen betreffend "noch" die höchste Instanz!
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  • Kommentar von Gian, Chur
    Warum wird der Kampf um den Gesamtweltcup in den Artiklen auf srf.ch konsequent ignoriert?
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