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Weltcup Männer Yule brilliert am böigen Bärenberg

Daniel Yule durfte sich nach dem Nachtslalom von Zagreb über sein neues Bestresultat im Weltcup freuen. Das Rennen fand jedoch an der Grenze der Regularität statt.

19., 11., 6., 4. – Daniel Yule hat in diesem Slalomwinter einen wahren Steigerungslauf hingelegt. Mit dem 4. Rang verbesserte er seine bisherige Weltcup-Bestmarke um 2 Positionen. «Es stehen drei grosse Slalomnamen vor mir. Ich bin sehr, sehr zufrieden», sagte der Walliser im Ziel des Jubiläumsslaloms – auf den Tag genau vor 50 Jahren war in Berchtesgaden das erste von inzwischen 3194 Weltcuprennen ausgetragen worden.

Es hat so stark gewindet, dass wahrscheinlich nicht mal jemand den Einfädler gesehen hätte.
Autor: Ramon Zenhäusern
Legende: Video Peitschender Wind: Missliche Bedingungen in Zagreb abspielen. Laufzeit 01:27 Minuten.
Aus sportlive vom 05.01.2017.

Der 23-jährige Yule sagte ausserdem: «Im 2. Lauf habe ich wahrscheinlich etwas Glück gehabt mit dem Wind.» Damit sprach er die schwierigen Verhältnisse an. Am Bärenberg peitschte im Finaldurchgang teils böiger Wind die Piste hinauf.

Zenhäusern nimmt's mit Humor

Ramon Zenhäusern, der die Punkte nach einem Einfädler verpasste, nahm es mit Humor. «Es hat so stark gewindet, dass das [den Einfädler] wahrscheinlich nicht mal jemand gesehen hätte», so der 2-Meter-Mann.

Marc Rochat, der erst zum zweiten Mal in seiner Karriere Weltcup-Punkte sammelte, mochte sich nicht über die Bedingungen aufregen. «Es ist immer schwierig mit den Verhältnissen und dem Wetter.» Aber schliesslich fahre man draussen und nicht drinnen Ski.

Sendebezug: SRF zwei, sportlive, 05.01.16, 14:40 Uhr

8 Kommentare

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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Diesen Weg schlug ich schon vor über 2 Jahren vor solte auch Schmidiger gehen, der jedoch ruht sich in der SSV Komfortzone aus und kommt nicht vorwärts, das Resultat sieht man. Fazit der eine wollte und Kämpfte für das Ziel, der andere denkt immer noch weil Er mal JW war wird es automatisch mal kommen. Nein Herr Schmiediger, in keiner Alpinen Disziplin ist die Weltspitze so breit, da muss man etwas mehr tun und auch Risiken eingehen, siehe Yule.
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  • Kommentar von Daniele Röthenmund (gerard.d@windowslive.com)
    Ich möchte etwas zu Yule schreiben, um den es schliesslich geht. Gestern wurde aus meiner Sicht, Yule von einigen Kommentatoren schlecht dargestellt. Es wurde im zuwenig Biss vorgeworfen, dieser Meinung bin ich nicht. Vor 4 Jahren machte Er sich auf nach Neuseeland, auf eigene Kosten, um sich in der FIS Rangliste zu verbessern, fort von der Komfortzone und Kämpfte sich nach vorne, das Resultat sehen wir heute.
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  • Kommentar von Marc Nager (Marc Nager)
    Dieses nach FIS-Regen völlig irreguläre Rennen wurde doch nur wegen dem 50-Jahre-Jubiläum durchgewürgt. Abgesehen von den irregulärsten Bedingungen, die ich je in meinem Leben gesehen habe, war auch die Piste nach Aussagen der Fahrer fast schon eine Buckelpiste, wie schon beim Schweizer Debakel im Frauenrennen. Verletzte hat es auch gegeben. Aber der Kommerz kommt halt vor der Gesundheit der Fahrer. Da gibt es nur ein passendes Wort: SKANDALÖS !!!
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    1. Antwort von Samuel Niederhauser (YB4Ever)
      Dann hast du noch nie eine windoge abfahrt gesehen. Das sind irreguläre rennen. Im slalom spielts eine kleinere rolle, da man im slalom sofort den speed wieder aufbauen kann. Ich war auch ü errascht, wie wenig es ausgemacht hat. Skandalös war das skispringen in innsbruck, das rennen gesten war es NICHT!
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